Update PHPMailer für ältere OXID Versionen

Hintergrund

Zum Ende des vorangegangenen Jahres wurde eine Sicherheitslücke der PHPMailer-Bibliothek bekannt gegeben. Da diese auch im OXID eShop eingesetzt wird, wurde in einem ausführlichen Beitrag seitens OXID auch eine kurze Anleitung zum Update des PHPMailers auf Version 5.2.21 veröffentlicht.
Es wird darauf hingewiesen, dass durch das OXID eShop framework die Basisinstallation trotz dieser Sicherheitslücke absolut sicher ist. Einzig durch externe Frontend-Module, welche die PHPMailer- Bibliothek direkt ansprechen, besteht ein eventuelles Sicherheitsrisiko. Um diese Möglichkeit komplett auszuschließen, wird mitgeteilt, dass die Klassen class.phpmailer.php und class.smtp.php durch die aktuellste Version ausgetauscht werden sollen.
(Quelle: https://oxidforge.org/en/phpmailer-5-2-21-remote-code-execution-oxid-eshop-is-safe.html)

Update für ältere OXID eShop Versionen (< 4.9.8)

Bei älteren Installationen bis zur Version 4.9.7 reicht der Austausch der beiden Klassen jedoch nicht aus. Für den Fall, dass der Mailversand über SMTP erfolgt, sind zusätzliche Anpassungen am Code notwendig. Bis zur Version 4.9.8 wurde in den OXID Core-Klassen oxEmail sowie auch oxDb jeweils nur die PHPMailer-Klasse eingebunden.

oxemail.php:

require oxRegistry::getConfig()->getConfigParam(’sCoreDir‘) . „/phpmailer/class.phpmailer.php“;

oxdb.php:

include_once getShopBasePath() . ‚core/phpmailer/class.phpmailer.php‘;

Bei älteren Versionen des PHPMailers ist dies auch ausreichend, da die Klasse SMTP bei Aufruf der Funktion SmtpSend() in der PHPMailer-Klasse inkludiert wird:
require_once $this->PluginDir . ‚class.smtp.php‘;
In der aktuellsten PHPMailer-Bibliothek werden jedoch die einzelnen Klassen (darunter auch SMTP) nicht mehr innerhalb von class.phpmailer.php‘, sondern über eine eigene autoloader-Klasse initialisiert (Quelle: https://github.com/PHPMailer/PHPMailer/wiki/Tutorial).
Um die Funktionalität von PHPMailer bei älteren OXID eShops komplett zu gewährleisten, ist daher eine weitere Anpassung notwendig. Zusätzlich zur beschriebenen Aktualisierung, muss in den beiden OXID Core-Klassen noch class.smtp.php eingebunden werden. Der folgende Code zeigt, wie die aktualisierte Klasse SMTP in OXID, Version 4.9.7, verwendet werden kann. Für weit ältere Installationen ist es nötig, sich an der schon bestehenden Einbindung der PHPMailer-Klasse zu orientieren und diese für class.smtp.php zu adaptieren.

Klasse oxEmail (v4.9.7):

require oxRegistry::getConfig()->getConfigParam(’sCoreDir‘) . „/phpmailer/class.phpmailer.php“;
require oxRegistry::getConfig()->getConfigParam(’sCoreDir‘) . „/phpmailer/class.smtp.php“;

Klasse oxDb (v4.9.7):

include_once getShopBasePath() . ‚core/phpmailer/class.phpmailer.php‘;
include_once getShopBasePath() . ‚core/phpmailer/class.smtp.php‘;

 

OXID Hackathon Nürnberg 2016

OXID-Hackaton

Um was geht es beim OXID Hackathon?

Den Ruf nach einem OXID Hackathon gab es schon lange – endlich wurde dazu auch ein Termin und eine passende Location im Coworking Space Nürnberg gefunden. Ziel dieses Hackathons ist es, innerhalb der beiden angesetzten Tage gemeinsam nützliche, coole und kreative Erweiterungen rund um OXID (gern auch die OXIDforge.org) herzustellen.

Wie ist der Ablauf?

Am Freitagmorgen werden die Sessionvorschläge gemeinsam angesehen und entscheiden, an welchen Themen gearbeitet werden soll. Offizielles Ende ist Samstagnachmittag/-abend. Die Teilnehmer können jedoch so lange im Coworking Space bleiben, wie sie möchten – das Gleiche gilt für Freitagabend. Wer von außerhalb anreist, wird womöglich schon am 09.11.16 in Nürnberg sein – deshalb gibt es ein Treffen zu einer kleinen Abendveranstaltung am Donnerstag. Von OXIDs Seite ist für das Catering über die Veranstaltungstage gesorgt.

Wie kann man teilnehmen?

Die Registrierung erfolgt über den Openspacer. Bitte schon jetzt Themenvorschläge einreichen, es erfolgt eine Abstimmung auf der offiziellen Seite bzw. final vor Ort, woran gearbeitet wird.

Wo kann man übernachten?

Nur 300m vom Coworking Space entfernt ist das *** Garden-Hotel. Weitere verfügbare Hotels sind hier zusammengefasst.

Veranstaltungsdetails

11.11.2016 bis 12.11.2016
ab 09:00 Uhr

Coworking Nürnberg
Josephsplatz 8
90403 Nürnberg

http://coworking-nuernberg.de

Veranstalter

OXID Community
http://oxidforge.org

EXKLUSIV bei OXID: B2B-Shopsystem-Studie im Wert von 700 Euro kostenlos!

Vor einiger Zeit haben wir in unserem Blog darüber berichtet, dass das Shopsystem unseres Partners OXID eSales zu einem der besten B2B Shopsysteme gekürt wurde. Nun kann die zugehörige Studie im Wert von 700 Euro kostenlos heruntergeladen werden.

OXID iBusinessStudie
In der Studie von iBusiness werden die besten und bekanntesten B2B-Shopsysteme bis und ab 100.000 Euro Investitionsaufwand unter die Lupe genommen, die sich für die Umsetzung verschiedener B2B-Anforderungen am besten eignen. Das ausgewogenste Verhältnis zwischen Aufwand und Leistung zeigte in der Budgetklasse bis 100.000 Euro dabei das Shopsystem OXID eSales.

Die Studie enthält wertvolles Wissen und fundierte Grundlagen, wodurch Interessierte wichtige Entscheidungen in Bezug auf die Auswahl des für ihre Anforderungen am besten geeigneten Shopsystems treffen können. Es wird gezeigt:

– worauf bei der Auswahl von B2B-Shopsystemen zu achten ist
– welches Shopsystem in welchem Segment die beste Leistung bietet
– wie die Systeme im Vergleich zu bewerten sind
– welche Dienstleister bei der Implementierung unterstützen können

Jetzt zugreifen und die Studie im Wert von 700 Euro hier KOSTENLOS herunterladen!

OXID launcht eShop 5.3: Neue Einkaufswelten wecken Shopping-Emotionen

OXID eSales hat seine Shopsoftware OXID eShop einer umfangreichen Kur unterzogen. Mit dem Launch der Release 5.3 hat das ausgereifte und hundertfach eingesetzte System nun das lang erwartete Responsive Theme „Flow“ sowie ein vollintegriertes echtes E-Commerce Content Management System „Visual CMS“ im Standard mit an Bord. „In einer zunehmend Amazon-dominierten Welt, ist es für Onlinehändler wichtig, sich mit einem einzigartigen Online-Offering klar abzuheben. Relevanter Content und emotionale Einkaufswelten auf allen Kanälen sorgen für neue Umsätze und bessere Kundenbindung“, sagt Roland Fesenmayr, Vorstand der OXID eSales AG.

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Mit „Flow“ verkaufen auf allen Kanälen

Mit dem neuen full-responsive Design-Theme „Flow“ bereitet OXID eSales bereits out-of-the-box auch auf Smartphones und Tablets ein unverwechselbares Einkaufserlebnis. Neben der weitrechenden plattformübergreifende Darstellbarkeit des Webshops sorgen Social Media Integrationen dafür, dass alle gängigen Kanäle von facebook, twitter und Google+ über youtube bis hin zu WordPress bespielt und Kunden überall kommunikativ erreicht werden können. Über API eingebundene Schnittstellen wie Google Shopping und Google Analytics geben wertvolles Feedback zu Erfolgsmessung und Kampagnencontrolling. Das „Flow“-Theme ist mit den Shop-Versionen 4.10 (Community Edition/Professional Edition) und 5.3 (Enterprise Edition) verfügbar.

“Visual CMS” – ein echtes E-Commerce CMS

„Ein Webshop kann heute nicht mehr ein statischer Produktkatalog sein. Der Händler steht im B2C- wie auch im B2B-Geschäft unter dem Druck, seinen Kunden kontinuierlich aktualisierten, relevanten Content anzubieten. Dazu wollen wir dem Shopmanager die nötigen Mittel an die Hand geben“, erklärt Fesenmayr.
Eine Besonderheit des ab sofort im Lieferumfang enthaltenen „Visual CMS“ ist der direkte Zugriff auf Artikeldaten und ihre Einbindung in frei gestaltbare Inhalte. Diese neue Backend-Funktionalität kommt mit einer grafisch zu bedienenden Oberfläche, sodass die Händler selbst direkt im Shop Landing Pages und Kampagnen gestalten können. Auf diese Weise werden Shopdaten, Markeninhalte und verkaufsfördernde Inhalte perfekt miteinander verknüpft – es gibt keinen Systembruch mehr.

Dank der serienmäßig vorhandenen Basic Widgets ist mit nur wenigen Mausklicks eine neue zielgruppenspezifische Landingpage erstellt. Wem das nicht reicht und auch für speziellere Anforderungen entwickeln E-Commerce Agenturen auf Basis von „Visual CMS“ individualisierte Widgets. „Egal ob „basic“ oder „custom“, die Bedienung der Widgets ist ohne technische Kenntnisse möglich – wie geschaffen also für den Einzelhändler jeder Größe, der online erfolgreich sein möchte“, resümiert Roland Fesenmayr von OXID die jüngste Ausbaustufe des Shopsystems.

Die OXID eSales AG gehört zu den führenden Anbietern von E-Commerce-Lösungen und Dienstleistungen. Auf Basis der OXID-Plattform lassen sich skalierbare, modulare und hochwertige Webshops in allen Branchen, für B2B ebenso wie für B2C, aufsetzen und effizient betreiben. Im B2C-Geschäft vertrauen Unternehmen wie Porsche Design, Melitta, Trigema, Lascana, oder Intersport auf OXID. Die umfassende Lösung für B2B-Shopbetreiber nutzen unter anderem 3M, Murrelektronik oder Unilever Food Solutions. Die modulare Standardsoftware wird dabei von über 150 Solution Partnern nach Wunsch implementiert, eine stetig wachsende Open Source-Gemeinde sorgt stets für neue und marktgerechte Impulse, mit der die Software voll dem Bedarf entspricht. Webshop, Mobile und Point of Sale (POS) decken dabei das volle Multichannel-Spektrum ab.

Oxid Commons 2016 Rückblick

Am 02. Juni 2016 fand nach einer Pause im letzten Jahr die siebte OXID Commons in der Messe Freiburg statt. shoptimax war natürlich auch vertreten. Eine sehr gute allgemeine Zusammenfassung der Konferenz findet sich im Oxid eSales Blog, wir wollen hier v.a. auf den technischen Teil der Veranstaltung eingehen. Das komplette Programm der #oxcom16 findet sich übrigens hier.

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Nach der obligatorischen Keynote von Roland Fesenmayr und einem amüsanten Vortrag von Trigema-Chef und Oxid-Kunde Wolfgang Grupp ging es nach einer kurzen Kaffee-Pause los mit den einzelnen Vorträgen und Session in den verschiedenen Messe-Räumen (welche übrigens alle nach Fußballer-Legenden, zB. „Raum Völler“, benannt waren – eine weitere Reminiszenz an die bald stattfindende Fußball-EM waren die Konferenz-Shirts für die Besucher, die diesmal in Trikot-Form mit der Nummer 16 auf dem Rücken daherkamen… nette Idee von Oxid!).

Neues von der Technik

Nachdem wir zu viert vor Ort waren konnten wir uns ganz gut auf die einzelnen Räume und Vorträge aufteilen, was auch dringend nötig war, da auch die diesjährige „Unconference“ ab 14:15 Uhr leider zeitgleich zu den „regulären“ Vorträgen stattfand und man somit erst recht oft die Qual der Wahl hatte und nur durch Aufteilen möglichst viele Informationen mitnehmen konnte. Hier also unsere selektive Auswahl an Highlights aus einigen Vorträgen!

Den Anfang machte für uns „Technische Schulden tun weh! Wie man sie erkennt und beseitigt” von
Dr. Carola Lilienthal, Senior Softwarearchitektin, WPS – Workplace Solutions GmbH und Autorin des Buches „Langlebige Software-Architekturen“, ein sehr kurzweiliger und unterhaltsamer Vortrag über oft nicht sehr gute bis hin zu quasi nicht vorhandener Architektur von Software-Projekten, die Dr. Lilienthal im Laufe ihrer Karriere begegnet sind. Allerdings ohne Anspielung auf Oxid – die Analyse des Oxid eShops ist aber evtl. in nächster Zeit geplant, wir sind gespannt :)

Danach folgte im Technik-Track eine Übersicht über den Varnish Software-Stack, direkt vom Hersteller – mit „Engineered for Performance”  stellte Steven Root von der Varnish Software AS den aktuellen Funktionsumfang der Software vor und betonte die enge Zusammenarbeit mit Oxid für deren „Performance Pack“ für die Enterprise Edition. Künftig wird Varnish noch einige Trümpfe mehr ausspielen, so wird u.a. „Varnish Plus“ (auch) für Oxid verfügbar sein, welches nicht zuletzt auch einige Administrations-Tools für den Varnish Cache bietet. Mit der „Varnish Api Engine“ will Varnish auch im Bereich „Internet of Things“ (IoT) usw. punkten und sich neben dem Server-Caching weitere Märkte erschliessen.

Last but not least folgte vor und passend zur Mittagspause „Gruß aus der Küche – Bericht aus der OXID Kernentwicklung” von Ina El-Kadhi, Head of Development, OXID eSales AG. Neben einem aktuellen Status Quo zur Entwicklung des Oxid eShops (aktuelle Beta der Version 4.10 bzw. 5.3 mit neuem „Flow“ Responsive Theme und dem in die PE und EE integrierten Visual CMS Editor von Digidesk) gab es kurze Exkurse zum stetig weiter entwickelten „Oxid SDK“ bzw. zur auf Vagrant basierenden „Oxid VM“ sowie zur „Oxid EE B2B Edition“.
Laut Ina El-Kadhi ist das Entwicklerteam gut im Zeitplan um die auf den letzten Oxid Partnertagen vorgestellte Roadmap bis Ende 2016 umzusetzten, deren finales Ziel der Release der neuen Oxid 6.0. Version ist. Neben PHP Namespaces und einer weitgehenden Modularisierung mit einzelnen Git-Repositories für die Oxid-Komponenten wird es hier auch endlich wieder einheitliche Versionsnummern für CE, PE und EE geben – danke! :)
Für Modulentwickler wie shoptimax interessant ist, dass es einen „Mapper“ geben wird, der die alten Klassennamen auf die neuen Namespaces abbilden soll, damit hier anfangs nicht zu viel Anpassungsaufwand droht. Ebenfalls schön, dass es endlich möglich sein wird, auch für Module mehrere Themes zu unterstützen, wie von uns im Mai 2014 angeregt ;)
Alles in allem also gute Aussichten in technischer Hinsicht!

Die „Un-Conference“

Nach einem ausgezeichneten Catering in der Mittagspause ging es für uns wieder „geteilt“ weiter, ich entschied mich für die „Unconference“ mit diversen interessanten Technik-Insights, shoptimax Software Entwicklungsleiter Vaclav Hoblik entschied sich für den allgemeinen Technik-Track, in welchem u.a. das neue „Flow“ Responsive Theme und der Visual CMS Editor vorgestellt wurden.

Alle Infos und das komplette Programm zur Unconference gibt es bei Openspacer.de. In „OXID mit PHP 7 – HowTo“ von Andreas Ziethen wurde gezeigt, was man anpassen muss, damit die aktuelle OXID Version unter PHP 7 läuft und was das für positive Auswirkungen hat – namentlich v.a. die gesteigerte Performance im Vergleich zu PHP 5.6.!

Scalecommerce Profiling mit PHP 7

(Grafik von Scalecommerce)

Oxid-Entwickler Edvinas Aleksejonokas aus Litauen stellte in „OXID VM & SDK“ die auf Vagrant basierende Toolchain für die OXID Entwicklung vor und gab neben einigen Tipps und Tricks auch einen Ausblick auf kommende Features und enthüllte auch Pläne evtl. Docker einzusetzen. Auf jeden Fall hilfreich für alle Oxid-Entwickler, damit keiner mehr sagen kann: „Bei mir geht’s aber“ / „Works on my machine!“ ;)

OXID Core Entwickler Saulius Stasiukaitis, ebenfalls aus Litauen, stellte in der Session „Streamline the Shop Core“ im Detail vor, wie das OXID Entwicklerteam aktuell die Code-Basis modularisiert und z.B. Komponenten wie das Facebook-Login extrahiert und auch „physisch“ in eigene Git-Repositories auslagert, die dann per Composer zu einem kompletten Shop „zusammengebaut“ werden können.
A propos „Composer“, in der anschliessenden Session „Composer Status Quo / Vision for the Future“ zeigte Mantas Vaitkūnas von OXID den aktuellen „work in progress“-Entwicklungsstand und gab einen Ausblick auf kommende Features, über die man sich auch in der wachsenden Online-Doku informieren kann. Interessant hierbei auch das Composer-Modul, welches dann im Laufe der Session gleich noch „live“ für öffentlichen Zugriff freigeschaltet wurde und das helfen soll, Module im Shop mit Composer zu installieren.

OXID Software-Architekt Michael Koltan stellte anschliessend noch „das OXID NG Datenmodell für Produkte“ vor, welches zwar vorerst noch die Standard-OXID-Tabellen wie „oxarticles“ nutzt, im Hintergrund jedoch Daten sinnvoller abstrahiert und von der aktuell entstehenden REST-Schnittstelle genutzt wird. Zu Demozwecken wurde ein AngularJS Client entwickelt und vorgestellt, mit welchem das Bearbeiten der Artikel möglich ist.
Da die REST-Schnittstelle aber aktuell noch nicht verfügbar ist noch ein Hinweis in eigener Sache: von shoptimax wurde vor ca. 3 Jahren eine Open-Source REST-Schnittstelle für OXID, ebenfalls mit AngularJS Demo-Client, auf Github veröffentlicht.

Leider konnten wir bei der Menge an interessanten Inhalten auch bei der Unconference nicht alle Sessions verfolgen, so haben wir z.B. die Session „APIs bauen mit swagger.io“ von Tobias Merkl und Stefan Peter Roos von Proudsourcing nur noch einige Minuten verfolgen können und mussten z.B. die ebenfalls interessant klingende Session „Grokking Profiling Call Graphs“ ganz „ausfallen“ lassen.

Abschluss

Zurück im „normalen“ Messe-Programm konnten wir im Vortrag „OXID Visual CMS – maßgeschneiderte Kundenlösungen“ von Pierluigi Meloni, Product Owner, OXID eSales AG und Pascal Claisse, Projektmanager & Web-Entwickler, digidesk – media solutions noch einen näheren technischen Blick auf das neue PE- und EE-CMS-Modul werfen und in einigen Code-Schnippseln sehen, dass es relativ einfach möglich ist, eigene, angepasste „Widgets“ für den CMS-Editor zu entwickeln – definitiv etwas, das wir uns ansehen werden!

Soweit zu unseren Eindrücken, hauptsächlich aus technischer Sicht, wir liessen den anstrengenden, aber sehr informativen Tag natürlich noch nach dem obligatorischen Feierabend-Zäpfle bei der abschliessenden Party mit vorzüglichem Essen, 8-Personen-Kicker und dem ein oder anderen Cocktail ausklingen :)

Vielen Dank an OXID, wir freuen uns auf OXID v6 Ende des Jahres und wir sehen uns 2018! :)

 

shoptimax auf dem Weg zur OXID Commons 2016

Am 2. Juni 2016 treffen sich hunderte E-Commerce-Begeisterte zur OXID Commons E-Commerce Konferenz und Ausstellung in Freiburg – auch shoptimax hat sich bereits Tickets gesichert und freut sich auf ein Treffen mit altbekannten und neuen E-Commerce-Begeisterten.

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shoptimax Partner OXID bietet unter dem diesjährigen Motto „Dealing with Digital Transformation“ wieder einmal das Neueste aus der Branche: Innovationen, Trends, Chancen und Risiken. Die Konferenz dient dem Wissenstransfer von E-Commerce-Experten an Einsteiger, Fortgeschrittene, Unentschlossene oder alte Hasen, die auf der Suche nach Inspiration sind.

Die Mitarbeiter von shoptimax sind auf Formate wie beispielsweise Vorträge renommierter Experten zu den neuesten Trends und Technologien, Round Table Sessions und Podiumsdiskussionen oder Workshops zum Mitmachen und Vertiefen wichtiger Themen gespannt. Mit an Bord sind in diesem Jahr shoptimax Technischer Projektleiter Jochen Körber sowie unser Business Development Manager Jan Peterssen. Research & Development Manager Stefan Moises und der Teamleiter des Bereichs Softwareentwicklung, Valclav Hoblik, erwarten insbesondere auf der Unconference speziell für Software-Entwickler auf ihre Kosten zu kommen.

Parallel zum umfassenden Konferenzprogramm präsentieren außerdem zahlreiche Aussteller im kostenfreien Messebereich ihre Produkte und Dienstleistungen rund um den E-Commerce.

Das aktuelle Programm zur OXID Commons 2016 gibt es hier.

Wir sehen uns auf der #oxcom16!

shoptimax und OXID veröffentlichen neue PIM-Schnittstelle: Reibungsloser Import von Produktdaten aus mediaSolution3 in OXID eSales

shoptimax hat in enger Zusammenarbeit mit OXID eSales und Stämpfli eine neue PIM-Schnittstelle entwickelt. Dank dieser ist die tiefe Integration der PIM-Software mediaSolution3 in OXID eSales Shopsysteme möglich.

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Bei der Umsetzung von Webshops ist es wichtig, immer das große Ganze im Auge zu behalten – allein mit der Installation eines Shopsystems ist es nicht getan. Detaillierte, vollständige und für die Kaufentscheidung ausschlaggebende Informationen sind das A und O, um Shopkunden von den angebotenen Produkten und letztlich vom Kauf zu überzeugen. „Um erfolgreich im E-Commerce agieren zu können, benötigen unsere Kunden perfekte Schnittstellen zu ihren PIM-Backendsystemen. Erst dadurch können Produktdaten in Shops entsprechend angereichert und deren bestmögliche Qualität gewährleistet werden“, so Friedrich Schreieck, Geschäftsführer der shoptimax GmbH. „Dank der von Stämpfli, OXID und uns gemeinsam neu entwickelten Schnittstelle können hochwertige Produktdaten aus dem PIM-System mediaSolution3 nun mühelos in OXID eShops importiert werden“, so Schreieck weiter.

Drei Partner für einen gemeinsamen Kundenerfolg

Ein Schwerpunkt der Arbeit von shoptimax liegt seit Gründung des Unternehmens in der Konzeption und Umsetzung intelligenter Module, die für die Prozess- und Erfolgsoptimierung von Onlineshops unerlässlich sind – erfolgreich darin ist shoptimax auch dank seiner zahlreichen langjährigen Kooperationen und Partner.

„Als erfahrener OXID Solution Partner – Enterprise Level entwickelt das Team des E-Commerce Spezialisten shoptimax bereits seit dem Jahr 2004 gemeinsam mit uns innovative und einzigartige Lösungen rund um OXID“ bekräftigt Markus Baars, Partnermanager bei OXID eSales. Auch Hansjörg B. Gutensohn, Geschäftsführer der Stämpfli GmbH, und Friedrich Schreieck, Geschäftsführer der shoptimax GmbH, sind vom Motto „Gemecinsam stark“ überzeugt: „Die Zusammenarbeit zwischen shoptimax, Stämpfli und OXID hat für alle Seiten positive Effekte, da jeder vom Know-how des anderen profitieren und sich so auch selbst weiterentwickeln kann. Gewinner sind in jedem Fall unser aller Kunden.“ Die von OXID zertifizierte Schnittstelle steht ab sofort allen OXID-Solution Partnern zur Verfügung.

Die mediaSolution3 – OXID Schnittstelle

Die neue Schnittstelle sorgt für eine schnelle und komfortable Anbindung von OXID an die PIM-Software mediaSolution3 des Bregenzer IT-Unternehmens Stämpfli.

Mittels der unidirektionalen mediaSolution3 – OXID Schnittstelle werden Artikeldaten in OXID eSales Shops um relevante Daten und technische Attribute angereichert. Implementierte Anreicherungs-Optionen für OXID eSales Shop Artikel sind dabei bis zu 8 Artikelbilder, Artikel Kurz- und Langbeschreibungen, Meta Keywords, Descriptions und Meta Titles, Produktbeschreibungen sowie Artikelfarben. Hinzu kommen außerdem allgemeine technische Artikeleigenschaften / OXID Attribute, Artikel-Volumen, Videos und Media Dateien, Herstellerlogos und Kategoriezuordnungen sowie der Import von Lieferanten und Herstellern. Dank der neuen Schnittstelle ist die Qualität der in mehreren Stufen aus dem PIM-System exportierten Daten auch für größere Webshop-Lösungen geeignet. da sie hoch granular aufbereitet und transformiert werden. Das OXID Shopsystem empfängt schließlich die Produktdaten und integriert diese den Kundenanforderungen entsprechend nahtlos und effizient.

iBusiness kürt OXID eSales zu einem der besten B2B Shopsysteme – jetzt mit shoptimax und OXID in den B2B-Online-Handel einsteigen

Im B2C-Bereich ist der Digitale Handel längst aus den Kinderschuhen gewachsen, im B2B-Bereich allerdings befindet sich die E-Commerce-Branche – so scheint es zumindest landläufig – noch ziemlich Anfang.

Dabei kann die Digitalisierung von Geschäftsprozessen auch und gerade im B2B-Handel komplexe Vorgänge optimieren sowie Kosten und Zeit sparen. Hauptursache für die Zurückhaltung im B2B-Bereich sind oft Schwierigkeiten bei der Entscheidungsfindung für das Herzstück des Online-Handels – das richtige Shopsystem.

Der Markt stellt sich hier den meisten Interessenten schlichtweg zu unübersichtlich und heterogen dar. Auch fürchten viele Unternehmen zu hohe Kosten durch komplexe Anforderungen, die sich von Geschäftsmodell zu Geschäftsmodell und damit in der Ausrichtung und den benötigten Funktionsumfängen deutlich unterschieden können. Dabei müssen die Budgets für die Umsetzung von auch komplexeren B2B-Shops meist nicht so hoch wie befürchtet angesetzt werden – wie ein Shopsystemvergleich von iBusiness nun gezeigt hat.

Systeme bis und ab 100.000 Euro Investitionsaufwand im Vergleich

Laut iBusiness ist nicht jede Lösung gleichermaßen wirtschaftlich – steigt man zu günstig ein, können notwendige, aber ursprünglich nicht geplante Funktionalitäten zusätzliche Kosten verursachen. Ebenso kann eine von Beginn an zu mächtige Plattform unrentabel werden, wenn sie nicht in vollem Umfang genutzt wird. Aus diesem Grund hat es sich iBusiness zur Aufgabe gemacht, Shopsysteme bis und ab 100.000 Euro Investitionsaufwand unter die Lupe zu nehmen, die sich für die Umsetzung verschiedener B2B-Anforderungen am besten eignen.

Alle Systeme verfügen über den für B2B-Shops grundlegend benötigten Funktionsumfang. Sie wurden anhand eines komplexen, von iBusiness entwickelten Fragenkatalogs dahingehend geprüft, in welchen Anwendungsbereichen sie ihre größte Wirtschaftlichkeit entfalten. Miteinander verglichen wurden in der Preisklasse bis 100.000 Euro die Intellishop E-Commerce Plattform, Magento 2.0, die OXID eSales B2B-Plattform und die Websale Shop-Plattform. Im zweiten Teil wurden IBM Websphere, Intershop Commerce Suite, Oracle Commerce und SAP Hybris einander gegenübergestellt.

„Um die Systeme einordnen zu können, hat iBusiness zunächst sechs verschiedene B2B-Shopszenarien entwickelt und daraufhin analysiert, welcher Funktionsumfang zur Umsetzung erforderlich ist. In einem nächsten Schritt haben wir einen Fragebogen entwickelt, der den Implementationsaufwand für die spezifischen Szenarien schematisch abfragt. Auf diese Weise errechnet sich für jeden Shop eine individuelle Kurve, die den Aufwand aufzeigt, der notwendig ist, um einen bestimmten Funktionsumfang zu erreichen.“ (Quelle: Webseite iBusiness, Artikel:  „Systemvergleich: Das sind die besten B2B-Shopsysteme bis 100.000 Euro“, abrufbar hier)

Als Vergleichspunkte wurden die Aufwände bezüglich eines „Basis-Systems“ bzw. State-of-the-Art-Shops“, „Erweiterter Funktionen (E-Commerce, Marketing, B2B)“ und „Komplexer Funktionen (B2B, E-Procurement)“ herangezogen.

OXID zeigt ausgewogenstes Verhältnis zwischen Aufwand und Leistung

OXID wurde von iBusiness in die Budgetklasse bis 100.000 Euro eingestuft. Zwar sind die Eingangsinvestitionen im Vergleich mit den anderen in dieser Klasse angesiedelten Systemen etwas höher. Jedoch schnitt das System im direkten Vergleich besonders gut ab, je höher der Maßstab bei den individuellen Anforderungen angesetzt wurde. Grund dafür ist sein modularer Aufbau und der geringe Aufwand, mit dem sich zunehmend komplexe Anforderungen realisieren lassen.

iBusiness_Shopsysteme_Vergleich

Installationsaufwand für die wichtigsten B2B-Shops – Intellishop, Magento, Oxid E-Sales und Websale sowie IBM Websphere Commerce, Intershop, Oracle Commerce und SAP Hybris im Vergleich (Grafik: HighText Verlag. Quelle: http://www.ibusiness.de/aktuell/db/521729grollmann.html)

Bei den anderen Systemen stiegen mit zunehmenden Funktionsanforderungen entweder der Implementierungsaufwand und/oder die Kosten unverhältnismäßig an. Natürlich spielten bei der Bewertung noch zahlreiche weitere Faktoren eine Rolle, die sich aus der Gesamtbewertung von OXID eSales gut herauslesen lassen:

„Obwohl das Shopsystem mühelos in der Oberliga mitspielen kann und bestens für komplexe Aufgaben geeignet ist, bieten die Schwarzwälder zugleich eine günstige Einstiegsmöglichkeit: Sowohl die Lizenzkosten als auch der Betrieb als SaaS-Lösung in einem eigenen Rechenzentrum erleichtern den Einstieg erheblich. Für Wachstum ist das Shopsystem ebenfalls bestens vorbereitet – bis zur Vernetzung auf ERP-Ebene ist die Lösung für zahlreiche individuelle Herausforderungen gewappnet.“ (Quelle: Webseite iBusiness, Artikel: „Oxid E-Sales – Beste Leistung im Segment“, abrufbar hier)

Als B2B-Besonderheiten hebt iBusiness bei OXID eSales neben vielen anderen die B2B-Preisfindung (Varianten, Brutto/Netto-Switch, Staffelung, kundenspezifisch), Multi-ERP-Mandantenszenarien, oder die B2B-Bestellerfassung (Bestellvorlagen Schnellbestellung, via Artikelnummern, Warenkorb-Im-/Export, Termin-/Sammelbestellungen) hervor.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass OXID eSales laut iBusiness von Beginn an zwar eher im Mittelfeld der nötigen Eingangsinvestitionen anzusiedeln ist, die Tester von iBusiness aber insgesamt durch ein sehr ausgewogenes Verhältnis zwischen Aufwand und Leistung überzeugen konnte.

shoptimax ist OXID Spezialist

shoptimax ist bereits seit 2004 OXID Premium Solution Partner und hat sich bis heute zum OXID Partner Enterprise Level weiterentwickelt. Neben der Implementierung von PHP-basierten Onlineshops konzentrieren wir uns insbesondere auf die Konzeption und Umsetzung intelligenter OXID-Module für die Prozess- und Erfolgsoptimierung von Onlineshops. Im B2B-Bereich haben wir bereits erfolgreich anspruchsvolle Projekte beispielsweise für die Infineon Technologies Bipolar GmbH & Co. KG, Marktführer auf dem Gebiet bipolarer Hochleistungshalbleiter, oder münz, Spezialist für hochwertige und passgenaue Team- und Berufsbekleidung und deren Vertrieb, umgesetzt. Sollten auch Sie Interesse an der Einführung oder dem Relaunch eines B2B-Onlineshops haben, stehen wir Ihnen mit unserem Know-how gern von Anfang an zur Seite. Kontaktieren Sie uns!

Ausbau der OXID-Kompetenzen – shoptimax Entwickler absolvieren Seminar bei der OXID Academy

Matthias Zistler und Alexander Kolinko, beide Entwickler beim Nürnberger E-Commerce-Spezialisten shoptimax, absolvierten Mitte Juni an der OXID Academy im Novotel Freiburg erfolgreich das Workshop-Seminar „OXID eShop Zertifizierung Technik Modul 1 – Modul 3“. Die grundlegende Zielsetzung des dreitägigen Technik-Seminars der OXID eSales AG war die Vermittlung von Basiswissen insbesondere im Bereich Anwendung und Anpassung anhand der OXID eShop Professional Edition, die Architektur des Shopframeworks sowie die modularen Erweiterungsmöglichkeiten. Zudem wurden die Funktionalitäten der Enterprise Edition erörtert und sich daraus ergebende Möglichkeiten vermittelt.

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Drei Tage voll mit OXID-Know-how

Der erste Seminartag beinhaltete die Vermittlung grundlegenden Basiswissens mit Einblicken in die Bereiche „Anwendung“ und „einfach Anpassung“ der Shopsoftware. Als Beispiel diente die OXID eShop Professional Edition. Der zweite Tag stand dann ganz im Zeichen der Praxis. Das in der Theorie Erlernte wurde mit Fokus auf die Programmierung und der intensiven Beschäftigung mit dem Thema modulare Erweiterungen der Professional Edition umgesetzt. Am dritten Tag gab es eine Einführung in die Besonderheiten und Möglichkeiten der OXID eShop Enterprise Edition. Die workshopartige Gestaltung des dritten Moduls rief nicht nur die erworbenen Kenntnisse in Erinnerung, diese wurden auch mit dem Fokus auf ganz spezielle Anwendungsfälle in Form von praktischen Aufgaben und Beispielen erweitert.

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Insgesamt sehr positives Fazit

Für den berufserfahrenen Matthias Zistler waren zwar viele der behandelten Themen bereits aus dem Arbeitsalltag bekannt, er zieht dennoch ein positives Fazit: „Um mein Wissen aufzufrischen und zu vertiefen war das Seminar genau der richtige Ansatz. Außerdem hat es Spaß gemacht, in Kontakt mit anderen OXID-Entwicklern zu kommen und sich über die ein oder andere Eigenheit des Systems austauschen zu können.“ Alexander Kolinko, der das Team von shoptimax seit Anfang Mai 2015 unterstützt, waren die drei Tage in Freiburg die erste Möglichkeit, sich intensiv mit der OXID-Community bekannt zu machen und einen tieferen Einblick in die Möglichkeiten des Shopsystems zu erhalten. Alexander und Matthias wurden am Ende der dreitägigen Schulung Zertifikate über ihre erfolgreiche Teilnahme ausgehändigt, wodurch sich damit nun beide offiziell „OXID eShop Certified Engineer (PE) & OXID eShop Certified Engineer (EE)“ nennen dürfen.

Ein unschlagbares Team – OXID eSales und shoptimax

shoptimax ist bereits seit 2004 OXID Partner und seit 2013 OXID Enterprise Level Partner. Unsere Entwickler nehmen regelmäßig an Seminaren und Schulungen der OXID eSales AG teil, um immer auf dem neuesten Stand zu bleiben und die bestmöglichen Lösungen aus dem Shopsystem für unsere Kunden erarbeiten zu können.
Einer der Hauptschwerpunkte unserer Arbeit liegt auf der Entwicklung von OXID Modulen für die unterschiedlichsten Anwendungsmöglichkeiten und der Implementierung des Shopsystems in die ERP- und PIM-Backendsysteme unserer Kunden.
Eine besonders aktuelle und beliebte Schnittstelle ist beispielsweise OXID2plentymarkets, die offiziell autorisierte Schnittstelle zwischen OXID und der E-Commerce-Warenwirtschaft plentymarkets. Ursprünglich für unseren Kunden Intersport Krumholz entwickelt, steht die Schnittstelle nun auch öffentlich zur Verfügung.

OXID eShop mit nginx auf der Facebook HHVM (HipHopVM)

Aktuell in aller Munde ist die HipHop-VM (HHVM), die von Facebook entwickelt wurde, um v.a. die Ausführgeschwindigkeit von PHP zu verbessern und die seit einiger Zeit auch als Open Source Projekt zur Verfügung steht. Ähnlich der Java-VM setzt HHVM auf einen JIT (Just-in-time) Compiler und verbessert so die PHP-Performance spürbar und auch meßbar, ohne wie z.B. C++ auf ein ggf. langwieriges Kompilieren des Quellcodes angewiesen zu sein. HHVM ist noch nicht 100% standardkompatibel zur Zend VM, aber daran wird seitens Facebook und der HHVM Community mit Hochdruck gearbeitet.

Von vielen Frameworks ist bereits bekannt, dass sie auch auf der HHVM lauffähig sind, von OXID habe ich in diesem Zusammenhang aber noch nichts gelesen – was lag also näher, das einmal selbst zu testen!

Auch wenn die HHVM sogar als Standalone-Webserver laufen kann, nehme ich lieber den ebenfalls aktuell allseits beliebten nginx Webserver dazu – den wollte ich mir auch schon lange mal anschauen :)

Um einen aktuellen nginx für Ubuntu 12.04 zu bekommen, machen wir zuerst mal folgendes (siehe auch hier):

sudo apt-get install python-software-properties
sudo apt-get install software-properties-common
sudo add-apt-repository ppa:nginx/stable
sudo apt-get update
sudo apt-get install nginx

Damit haben wir einen aktuellen nginx (1.6.0.) laufen.
Die Konfiguration des Standard-Hosts liegt dann unter „/etc/nginx/sites-available/default“, Document-Root dazu ist unter „/usr/share/nginx/html“.

Falls man PHP FPM noch nicht laufen hat, hilft ein

sudo apt-get install php5-fpm

Ein schönes Tutorial zur Installation von nginx und PHP FPM (FastCGI Process Manager) findet sich auch hier.

Standardmässig verwenden sowohl PHP-FPM/FastCGI als auch die HHVM den Port 9000, daher leiten wir mal den FPM über einen Unix-Socket und lassen der HHVM den Port. Um FPM über einen Socket laufen zu lassen, machen wir folgendes:

sudo vi /etc/php5/fpm/pool.d/www.conf

und ändern die Zeile ab:

;listen = 127.0.0.1:9000
listen = /var/run/php5-fpm.sock

und ein anschliessendes

sudo /etc/init.d/php5-fpm reload

Da ich auf dem Standard-Port 80 noch einen Apache laufen habe, habe ich den Port für nginx auf 8888 gesetzt. Mit folgender Konfiguration kann dann nginx mit dem PHP-FPM Socket genutzt werden („sudo vi /etc/nginx/sites-available/default“):

server {
listen 8888 default_server;
listen [::]:8888 default_server ipv6only=on;
root /usr/share/nginx/html;
index index.php index.hh index.html index.htm;
server_name localhost;
location / {
# First attempt to serve request as file, then
# as directory, then fall back to displaying a 404.
try_files $uri $uri/ =404;
}
location ~ \.php$ {
fastcgi_split_path_info ^(.+\.php)(/.+)$;
#       # With php5-cgi alone:
#       fastcgi_pass 127.0.0.1:9000;
#       # With php5-fpm:
fastcgi_pass unix:/var/run/php5-fpm.sock;
fastcgi_index index.php;
include fastcgi_params;
}
}

Nun aber endlich zur HHVM!

Hier gibt es Facebook sei Dank für die gängigsten Distributionen vorkonfigurierte Packages, u.a. auch für Ubuntu 12.04. Auch hier müssen wir wieder das HHVM Repository hinzufügen und bekommen dann mit einem einfachen „apt-get install hhvm“ alles installiert :)

sudo add-apt-repository ppa:mapnik/boost
wget -O – http://dl.hhvm.com/conf/hhvm.gpg.key | sudo apt-key add –
echo deb http://dl.hhvm.com/ubuntu precise main | sudo tee /etc/apt/sources.list.d/hhvm.list
sudo apt-get update
sudo apt-get install hhvm

Wunderbar! Damit kann man die HVVM z.B. mittels

sudo /etc/init.d/hhvm start

starten. Testen wir das mal mit

hhvm –version

Bei mir gibt das aktuell:

HipHop VM 3.0.1 (rel)

Da die HHVM dann automatisch auf Port 9000 läuft, könnten wir jetzt einfach eine Zeile in „/etc/nginx/sites-available/default“ ändern und schon laufen alle Requests an „*.php“ über die HHVM:

#fastcgi_pass unix:/var/run/php5-fpm.sock;
# this is our HHVM now:
fastcgi_pass 127.0.0.1:9000;

Nun kann man z.B. auch eine „Hack“-Datei von der HHVM ausführen lassen, wenn man sie im Document-Root unter „/usr/share/nginx/html“ ablegt.

Nun fehlt nur noch, den OXID Shop auf nginx zum Laufen zu bewegen, hier muss v.a. die .htaccess-Datei in die nginx-Konfiguration umgewandelt werden. Hier gibt es z.B. eine Vorlage, welche noch diese Include-Datei benötigt und schon kann es losgehen :) Die Include-Datei habe ich direkt unter „/etc/nginx/“ abgelegt. Auch Mayflower hat hier einen netten Blog-Eintrag zum Thema: OXID mit nginx. Nun entpacken wir eine frische OXID CE (!) der Einfachheit halber direkt unter „/usr/share/nginx/html“ .

Der Vollständigkeit halber hier meine komplette nginx default-Datei:

server {
# use port 8888 and keep 80 for our apache…
listen 8888 default_server;
listen [::]:8888 default_server ipv6only=on;

root /usr/share/nginx/html;
index index.php index.hh index.html index.htm;

# Make site accessible from http://localhost/
server_name localhost;

# OXID eShop Rewrite Regeln
set $script_name $fastcgi_script_name;
# PHP FastCGI ueber Socket
#set $fcgi_php unix:/var/run/php5-fpm.sock;
# PHP ueber HHVM! laeuft aktuell ueber Port 9000, nicht ueber Socket …
set $fcgi_php 127.0.0.1:9000;

# Im Admin und Setup wird kein Rewrite auf die oxseo.php benoetigt
location ~ ^/(setup|admin)/?$ {
set $script_name /$1/index.php;
include fastcgi_params.oxid;
}

# Zugriff auf die internen Dateien und Apache’s „.ht“ Dateien verweigern.
location ~ (/\.ht|EXCEPTION_LOG\.txt|\.log$|\.tpl$|pkg.rev) {
deny all;
}
# OXID 4.5.2+ spezifisch
location ~ /out/pictures/.*(\.jpg|\.gif|\.png)$ {
try_files $uri /core/utils/getimg.php;
}

# Fuer“out“ Verzeichnis sind keine Rewrite-Regeln anzuwenden.
location ~ /(core|export|modules|out|tmp|views)/ {
}
# OXID eShop Setup: Pruefung auf „mod_rewrite“.
location = /oxseo.php {
if ($args ~ „mod_rewrite_module_is=off“) {
rewrite /oxseo.php /oxseo.php?mod_rewrite_module_is=on? break;
}
set $script_name oxseo.php;
include fastcgi_params.oxid;
}

# PHP-Dateien ueber PHP-FastCGI ausfuehren
location ~ \.php$ {
# Zero-day exploit defense.
# http://forum.nginx.org/read.php?2,88845,page=3
try_files $uri =404;
include fastcgi_params.oxid;
}

# SEO URLs auf die oxseo.php leiten.
location / {
if (!-e $request_filename) {
set $script_name /oxseo.php;
}
include fastcgi_params.oxid;
}

# Anfragen auf das Root Dokument auf die index.php leiten.
location = / {
fastcgi_index index.php;
set $script_name $fastcgi_script_name;
include fastcgi_params.oxid;
}
}

Durch die Verwendung unseres Ports 9000 läuft damit OXID unter http://localhost:8888/ nach einem abschliessenden

sudo /etc/init.d/nginx reload

über die HHVM und macht damit bisher keinerlei Probleme! Natürlich hat man aber mit verschlüsselten Dateien ein Problem, weil es für die HHVM keinen Zend Guard Loader gibt und geben wird, von daher kann man nur eine OXID CE mit der HHVM nutzen.

Mehr Infos zu HHVM mit FastCGI gibt es auch hier.

Happy Hip-Hopping! :)