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Künstliche Intelligenz: Experten Interview: KI im Handel – Gegenwart oder Zukunft?

Das Trendthema der vergangenen Monate, wenn es um die digitale Transformation geht: Künstliche Intelligenz. Keine Technolgie wird so diskutiert. Und die Ausmaße dieser für die Arbeitswelt, sind nicht mal im Ansatz absehbar. Die Marktführer im Online-Bereich zeigen erste interessante Anwendungen auf, wie Service- und Chat-Bots oder Prognosesysteme zur Betrugsprävention. Doch wie weit ist der Handel in Sachen KI? Wird sie in Zunkuft eine größere Bedeutung im Online- oder Offlinehandel haben? Und wie groß wird die Durchdringung in den nächsten Jahre aussehen? Ein Interview mit Dominique Ziegelmayer, Director Enterprise Platform bei Trusted Enterprise.

KI im Handel – Gegenwart oder Zukunft?

KI im Handel – Gegenwart oder Zukunft?

1. Welche KI-Anwendungen im Handel (Online, Stationär, Crosschannel) kennen Sie (außer vielleicht Amazon Echo)? Können Sie ein, zwei Beispiele nennen?

Dr. Dominique Ziegelmayer: Im Online-Handel sind vor allem Chat- und Service-Bots zu nennen. Dies sind intelligente Programme, die zum Beispiel im Live-Chat auf der Händlerseite zu Produktdetails, einer Lieferung oder einer Retoure befragt werden können. Beeindruckend dabei finde ich, dass die Systeme zum Teil so gut sind, dass man nicht sicher ist, ob man nun mit einem Menschen oder einer Maschine spricht.

Eine Anwendung die gleichermaßen im Online- als auch im Offlinehandel Anwendung findet, sind intelligente Prognosesysteme. Diese lernen zum Beispiel aus vergangenen Bestellungen, bilden Käufergruppen und betrachten saisonale Effekte. Aus den gewonnen Einsichten prognostizieren sie z.B. den Absatz der Produkte und wissen im Optimalfall noch vor dem Konsumenten, was als nächstes bestellt wird. Wozu kann man das brauchen? Ganz einfach, wir können unsere Webseiten auf die entsprechenden Produktgruppen ausrichten, unseren Einkauf veranlassen das Lager entsprechend zu bestücken und letztendlich die Versandzeiten weiter verkürzen.

2. Wie weit ist der Handel in Sachen KI? Stehen wir noch ganz am Anfang oder ist bereits Fortschritt erkennbar? Setzen sich die Handelsunternehmen zumindest mit dem Thema auseinander?

Dr. Dominique Ziegelmayer: Gerade die Marktführer im Online-Bereich zeigen erste interessante Anwendungen auf. Neben Bots und Prognosesystemen ist da zum Beispiel die Personalisierung und die Betrugsprävention zu nennen. Hier sind maschinelle Lernverfahren schlicht nicht mehr wegzudenken. Über alle Marktteilnehmer hinweg würde ich jedoch behaupten, dass wir die Möglichkeiten der KI bei weitem noch nicht ausnutzen.

3. Wo hat Künstliche Intelligenz in Zukunft größere Bedeutung? Im Online- oder Offlinehandel?

Dr. Dominique Ziegelmayer: Für maschinelle Lernverfahren benötigen wir zwei Dinge: Technologie und Daten. Da der Online-Bereich hier offensichtlich besser aufgestellt ist, spreche ich ihm eine gewisse Vorreiterrolle zu. Ich denke jedoch, dass Online- und Offlinehandel zunehmend zusammenwachsen und wir damit eine einheitliche Datenbasis für unsere Algorithmen erhalten werden. Die Vorteile eines solchen holistischen Blicks auf den Kunden sehen wir mit Trusted Enterprise bereits heute, denn nur durch die Kombination von Online- und Offline-Daten kann unsere KI für unsere Kunden treffend entscheiden, wann wir einen Konsumenten um Feedback bitten und an welche Systeme und Abteilungen wir dieses weiterleiten.

4. Hand aufs Herz: Wie groß wird – realistisch/konservativ gesehen – die Durchdringung von KI im Handel in zwei, fünf und zehn Jahren sein?

Dr. Dominique Ziegelmayer: Wenn man sich die rasante Entwicklung der letzten Jahre ansieht, glaube ich, dass es bereits in wenigen Jahren kaum mehr einen Wirtschaftsbereich gibt, der auf KI verzichten kann. Die Datenmengen wachsen mit einer rasanten Geschwindigkeit und das befeuert die Technik doppelt: Zum Einen bilden diese den Ausgangspunkt für maschinelles lernen, zum Anderen machen Sie eine intelligente Datenselektion notwendig. Denn niemand möchte morgen noch hunderte Dokumente prüfen, wenn nur 2-3 relevant für eine Entscheidung sind. Diese Entwicklung wird auch nicht vor dem Handel haltmachen und so gehe ich von einer starken Durchdringung in den nächsten 5-10 Jahren aus.

5. Welche Rolle wird KI im B2B-Handel spielen? Wird der Einfluss hier vielleicht noch viel größer sein, weil Kundenbeziehungen länger und intensiver, und gleichzeitig Investitionen größer sind?

Dr. Dominique Ziegelmayer: Gerade auf Grund der intensiven und persönlichen Kundenbeziehungen im B2B-Bereich, wird die Rolle der KI vermutlich geringer sein als in einem Massengeschäft. Insgesamt denke ich aber, dass es auf die Anwendungsfälle und weniger das Kundensegment ankommt.

(Quelle: PM der Trusted Shops GmbH vom 14.02.2017)

Erfolgreiche Shopware-Zertifizierung: Vaclav Hoblik ist Certified Developer Advanced

Der Teamleiter des Bereichs Softwareentwicklung bei shoptimax, Vaclav Hoblik, schloss Anfang April erfolgreich die Zertifizierung zum Shopware Certified Developer Advanced ab.

Vaclav verstärkt seit zwei Monaten das Team von shoptimax und wollte so schnell wie möglich sein erweitertes Können rund um Shopware unter Beweis stellen: „Die Zertifizierung war mir wichtig, damit die Kunden von shoptimax sich meines Shopware Know-hows sicher sein können und ich weiterhin auf dem neuesten Stand bleibe.“smx_vaclav_hoblik_shopware_

Einblick in die Technologie von Shopware

Der 35-jährige Softwareentwickler absolvierte in Schöppingen, am Standort des Webshop-Software Herstellers Shopware, eine mehrtägige Schulung. Hierbei erhielt er einen vertieften, für erfahrene Entwickler ausgelegten Einblick in die Technologie von Shopware 5. Auf der Agenda stand beispielsweise die Erweiterung von bestehenden Backend-Modulen und Frontend-Produkten, die Programmierung von Plug-ins und Schnittstellen sowie die Anpassung von Produkt-Listings in Shopware Shops.

shoptimax – Shopware Solution Partner seit 2014

Als Shopware Solution Partner verfügt shoptimax über umfassende und tiefgreifende Kenntnisse im Bereich Shopware. Wir sind darauf spezialisiert, maßgeschneiderte Lösungen auf Basis von Shopware zu erstellen, indem wir das System individuellen Bedürfnissen und Geschäftskonzepten anpassen. Wir gewährleisten die bestmögliche Qualität bezüglich der Konzeption und Umsetzung Ihres Shopware Shops. Kontaktieren Sie uns!

shoptimax führt Bereich „Research&Development“ ein

shoptimax hat in der Softwareentwicklung den Bereich „Research&Development“ eingeführt. Senior Software-Entwickler Stefan Moises beschäftigt sich ab sofort in erster Linie mit innovativen Lösungen und Trends für den E-Commerce von morgen.

Stefan Moises wird sich intensiv mit Forschungsthemen rund um die Softwareentwicklung und neue Technologien auseinandersetzen, die shoptimax und dessen Kunden neue und zukunftsträchtige Möglichkeiten im E-Commerce eröffnen sollen. Planvoll und systematisch wird durch ihn neues Wissen in das Unternehmen aufgenommen und an alle Mitarbeiter weiter getragen.

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(v.l.n.r.) Dr. Elisabeth Heckmann, Stefan Moises und Friedrich Schreieck während einer „Research&Development“-Besprechung bei shoptimax.

 

„Eine weitere wichtige Aufgabe ist es, den Entwicklungs- und Implementierungsprozess unserer E-Commerce-Lösungen zu untersuchen und zu verbessern. Die strategische Neuorganisation einiger wesentlicher Arbeitsprozesse wird dabei unabdingbar sein“, so Stefan Moises. „Durch meine Arbeit wird die Qualität unserer Lösungen und Produkte deutlich verbessert sowie Fehler schneller entdeckt und beseitigt. Das fängt bei einer einheitlichen lokalen Entwicklungsumgebung an, geht über zentrales Logging aller Entwicklungs- und Kundenserver weiter und fokussiert sich speziell auf die sinnvolle Automatisierung von Software-Tests sowie von internen Prozessen – vom Git-Workflow bis hin zum automatisierten Deployment auf die unterschiedlichen Systeme“, so Moises weiter. Der 44-Jährige Nürnberger kehrte nach einer nicht ganz einjährigen Phase, in der er sich u.a. intensiv mit dem Thema „DevOps“ und Workflows beschäftigt hat, in das Unternehmen zurück.

Dr. Elisabeth Heckmann, die für die Gesamtleitung der IT bei shoptimax verantwortlich zeichnet, war Hauptinitiatorin der Einführung des Bereichs Research&Development, da sie hier für die Gesamtentwicklung von shoptimax großes Potenzial sieht.  „Bei uns sind unkonventionelle Denkweisen und Ansätze immer herzlich willkommen. Kommt dann noch der kontinuierliche Erfahrungs- und Wissensaustausch mit Kollegen aus der Branche hinzu – wie es bei Stefan dank seiner langjährigen Berufserfahrung der Fall ist – sind wir für die Zukunft bestens gewappnet“ bekräftigt Elisabeth Heckmann.

shoptimax arbeitet kontinuierlich an der Verbesserung seiner eigenen Arbeitsprozesse und des existierenden Produktportfolios. „Dafür müssen Trends frühzeitig erkannt, aufgegriffen und nutzbar gemacht werden. Anders kann man den komplexen Herausforderungen im E-Commerce auf technischer und wirtschaftlicher Ebene nicht begegnen. Wir freuen uns, dass wir Stefan Moises wieder für uns gewinnen konnten“, so Friedrich Schreieck, Geschäftsführer der shoptimax GmbH.

Shopware als eines der ersten Shopsysteme mit dem gestern erschienenen PHP 7 kompatibel

Schöppingen, 04.12.2015 – Gestern ist mit dem Major Release 7.0 die neueste, unter Entwicklern lang erwartete Version der beliebten Skriptsprache PHP erschienen. Shopware ist als eines der ersten Shopsysteme, die auf der Sprache aufbauen, mit PHP 7 kompatibel – und das bereits seit der im September vorgestellten Shopware 5.1. Davon profitieren nicht nur Entwickler, sondern vor allem auch die Nutzer des Shopsystems.

Shopware und PHP7

„Der größte Vorteil der Kompatibilität mit PHP 7 ist die Performance-Steigerung. Unsere Messungen haben ergeben, dass Shopware nun in vielen Bereichen doppelt so schnell ist wie vorher. So wird beispielsweise der Theme Cache unter PHP 7 in nur circa zwei Sekunden erstellt, während dieser Prozess unter der Vorgängerversion PHP 5.6 noch etwa fünf Sekunden dauerte. Bei Tests zu anderen Prozessen ergaben sich immerhin noch Verbesserungen von mindestens 25 bis 30 Prozent“, sagt Stefan Hamann, Vorstand und Leiter der Entwicklung der shopware AG.

In der neuen Version der Skriptsprache stecken laut einschlägiger Meldungen knapp 10.000 Änderungen gegenüber der vor mehr als einem Jahrzehnt herausgebrachten Version PHP 5. Mehrfach war seit dieser Version vergeblich versucht worden, eine Version 6 herauszubringen, die jedoch, um Verwirrungen zu vermeiden, einfach übersprungen worden sei. Nun sei PHP 7 laut Herstellerangaben 14-mal schneller als PHP 5. Außerdem habe man nun eine konsistente 64-Bit-Unterstützung für Windows und eine stark überarbeitete Zend-Engine, um nur einige Verbesserungen zu nennen. Alles in allem sind die Änderungen beim neuen PHP 7 genug, um auf heise.de von „einer neuen Zeitrechnung für die Skriptsprache“ zu sprechen.

Und zwar eine Zeitrechnung, die auch bei Shopware eine große Rolle spielt: „Als einer der Innovationstreiber im deutschen eCommerce ist es uns wichtig, bei der Entwicklung von Shopware immer auf die neuesten Technologien zu setzen. Das gibt unseren Kunden ein großes Maß an Sicherheit und erlaubt uns, das System immer schnell den neuesten Standards anpassen zu können“, begründet Stefan Hamann.