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EHI Reifegrad Analyse 2016 – www.sporthaus.de zählt zu den Top-Shops für Sportartikel

Intersport Krumholz sorgt auch bei kurzentschlossenen Fußballfans für gute Stimmung zur EM 2016!

Köln/Nürnberg/Mülheim-Kärlich, 16.06.2016 – Der von der shoptimax GmbH umgesetzte Onlineshop www.sporthaus.de spielt laut aktuellem EHI Onlineshop-Maturity-Index 2016 deutlich in der obersten Shopping-Highlight-Liga. Das seit 2014 bestehende Online-Verkaufsportal des Sportfachgeschäftes INTERSPORT Krumholz landet mit über 109 von möglichen 150 Punkten auf Platz vier der insgesamt 35 bewerteten Online-Sportartikelshops. Auch wer die Verbundenheit zu seiner Lieblingsfußballmannschaft pünktlich zur EM 2016 zeigen wollte oder noch kurzentschlossen zeigen will, war und ist laut EHI beim Onlineshop von INTERSPORT Krumholz genau richtig.

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Die Top 10 der Sportartikelanbieter in Deutschland – Ranking nach Onlineshop-Maturity-Index (OMI) 2016 (Grafik: EHI)

Bedürfnisse der Kunden stehen bei www.sporthaus.de im Mittelpunkt – nicht nur zur Fußball EM 2016

„Wir sehen unseren Onlineshop als eine zeitgemäße Ergänzung zu unseren Krumholz-Sporthäusern in Neuwied, Mayen, Mülheim-Kärlich und Bad Neuenahr-Ahrweiler“, so Paul Krumholz, Geschäftsführer der Sporthaus Krumholz Mülheim-Kärlich GmbH. Unter www.sporthaus.de wird ein Teilsortiment der stationären Filialen auf einem weiteren Kanal abgebildet, der dem Unternehmen die zusätzliche regionale Vernetzung mit seinen Kunden, aber auch die überregionale Umsetzung der INTERSPORT-verbundübergreifenden Multichannel-Strategie erlaubt. „Preis, Leistung und Service passen bei uns on- wie offline zusammen. Zudem bauen wir das Sortiment des Onlineshops kontinuierlich aus. Schon jetzt werden alle Prospekt- und Preisaktionen abgebildet und wir tun alles dafür, den Shop noch weiter voranzubringen“, so Krumholz weiter.

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Sportartikel-Onlineshops: Service- und Bestellmöglichkeiten zur EM 2016 (Grafik: EHI)

Was für INTERSPORT Krumholz als Selbstverständlichkeit gilt, ist aber besonders zur aktuellen Fußball EM gefragt: „Kurzentschlossene Fans waren und sind bei uns zur EM 2016 genau richtig. Wir erfüllen nicht nur den Fairplay-Faktor und bieten neben den Artikeln der Deutschen Elf auch Fanartikel anderer Nationen an. Zudem ist es möglich, unsere Services Click & Collect, Click & Reserve sowie die Anzeige der Verfügbarkeit in unseren Filialen zu nutzen“, so Paul Krumholz.

Umsetzung durch shoptimax

Für die Umsetzung des Onlineshops zeigt sich der E-Commerce-Lösungsanbieter shoptimax aus Nürnberg verantwortlich. „Die nun seit fast drei Jahren andauernde Zusammenarbeit mit shoptimax war und ist jederzeit unkompliziert und lösungsorientiert“, so Paul Krumholz.
Die Plattform „Oxid“ und die E-Commerce-Software „Plentymarkets“ stellen die Infrastruktur von www.sporthaus.de dar und wurden mit mehreren Schnittstellen an das stationäre Warenwirtschaftssystem „Intersys“ der INTERSPORT angebunden. Die homogene Verknüpfung zwischen beiden Systemen ermöglicht den Echtzeitzugriff auf die Lagerbestände der Filialen. Das Controlling von Planung, Einkauf und Disposition erfolgt damit für Online- und Offline-Handel aus einem Kanal. Größter Wert wurde bei der Umsetzung außerdem auf Kundenfreundlichkeit, Datensicherheit und Usability gelegt. So ist der Onlineshop beispielsweise durch Responsive Design auch auf mobilen Endgeräten jederzeit optimal bedienbar. Für beste Suchergebnisse wurde die eigens von shoptimax entwickelte intelligente Shop-Suche „shoptifind“ integriert. Das Zusammenspiel all dieser Punkte hat zu der insgesamt sehr guten Bewertung im Onlineshop-Maturity-Index 2016 geführt.

Positive Bewertung im OMI – positiver Blick in die Zukunft

Für Paul Krumholz bedeutet die positive Bewertung in der aktuellen EHI-Studie, mit seiner Gesamtstrategie alles richtig gemacht zu haben: „Mit unserer über 60-jährigen Tradition im Dienste des Sports, sind wir seit Jahren das führende stationäre Sportfachgeschäft im Norden von Rheinland-Pfalz. Die im EHI Onlineshop-Maturity-Index 2016 erreichte Punktezahl zeigt nun endlich, dass wir auch Online alles zu bieten haben, was das Sportlerherz begehrt.“ Auf dem Erfolg ausruhen wird sich das Unternehmen aber nicht: „Der Käufer und das Shoppingerlebnis stehen bei uns jederzeit im Mittelpunkt – und gemeinsam mit unserem E-Commerce Experten shoptimax tun wir alles dafür, dass dies in Zukunft nicht nur so bleibt, sondern wir in allen vom EHI geforderten Kriterien kontinuierlich besser werden“, so Krumholz abschließend.

Onlineshop-Maturity-Index (OMI) und Reifegradstufen

Maßgeblich für die Bemessung des Onlineshop-Maturity-Index (OMI) bzw. Reifegrades eines Onlineshops sind unter anderem Kriterien wie Benutzerfreundlichkeit, Performance oder Produktpräsentation bzw. –suche. Aber auch die Themen Datenschutz und Datensicherheit sowie die Einfachheit bei Bezahlung, Lieferung und Rückgabe spielen eine erhebliche Rolle bei der Bewertung. Insgesamt werden die Shops individuell auf die Ausführung und das Vorhandensein von 91 Kriterien in 8 Kategorien geprüft, die in einem nach heutigen Standards ideal umgesetzten Onlineshop möglich wären.
Die maximal erreichbare Punktzahl bei der Analyse liegt bei 150 Punkten. Je nach erzielter Punktezahl des analysierten Onlineshops erfolgt die Einordnung in eine von fünf Reifegradstufen, wobei die Reifegradstufe 5 mit über 100 erzielten Punkten der bestmöglichen Bewertungsstufe „Shopping-Highlight“ entspricht:
Im Rahmen der EHI-Studie „Onlineshop-Maturity-Index 2016 – Reifegrad-Analyse Onlineshops“ (Datenerfassung: Mai 2016) bietet das EHI individuelle Sonderauswertungen für die analysierten Onlineshops an. Diese sind über die Seite des EHI bestellbar.

Link zum INTERSPORT Krumholz Online-Shop

Blog Einträge

Einkauf mit Scheuklappen: Nur wenige Händler sind für Konsumenten wirklich relevant

Neue Kurzstudie von ECC Köln und SAP Hybris zeigt, wie das Relevant Set der Konsumenten vor dem Kauf in verschiedenen Branchen aussieht und wie Händler es dorthinein schaffen können. Amazon ist hierbei klarer Benchmark.

The Winner takes it all - Relevant Set Amazon

The Winner takes it all – Relevant Set Amazon

Egal ob stationär oder online, Konsumenten ziehen nur wenige Händler in Betracht, wenn sie einen Kauf planen. Das zeigen die Ergebnisse der neuen Kurzstudie „The Winner Takes it all – So behalten Händler den Kundenfokus“, die das Relevant Set der Konsumenten unter die Lupe nimmt. Dafür hat das ECC Köln und Zusammenarbeit mit SAP Hybris über 1.500 Konsumenten zu Käufen in fünf Branchen befragt: Consumer Electronics & Elektro, Freizeit & Hobby, Wohnen & Einrichten, Heimwerken & Garten sowie Fashion & Accessoires.

Relevant Set besteht im Schnitt aus zwei bis drei Anbietern

Im stationären Handel ist der Kampf um die sogenannte Top-of-Mind-Platzierung groß: Über alle betrachteten Branchen hinweg schaffen es im Schnitt nur 2,3 Händler, dass Konsumenten sie für einen Kauf in der jeweiligen Branche in Betracht ziehen. Für ein Drittel der Befragten ist sogar nur ein Händler wirklich relevant, wenn sie stationär in einer bestimmten Branche kaufen möchten.

Online, wo der nächste Händler nur einen Klick entfernt ist, sieht es etwas besser für Händler aus: Hier besteht das Relevant Set im Branchendurchschnitt aus 2,7 Händlern. Jeder fünfte Befragte zieht aber nur einen Online-Shop für den geplanten Kauf in Betracht.

Amazon ist Spitzenreiter beim Sprung ins Relevant Set

Der Benchmark, an dem sich Händler in puncto Relevant Set orientieren müssen, ist Amazon. Der Onlinegeneralist schafft es über alle Branchen hinweg, dass sechs von zehn Befragten das Unternehmen für einen Onlinekauf in einer bestimmten Branche interessant finden. Jeder Zehnte hat vor einer geplanten Bestellung im Netz sogar ausschließlich Amazon auf dem Schirm. Zudem haben rund 58 Prozent der Konsumenten, die Amazon für den Onlinekauf in Betracht ziehen, ihre Bestellung auch dort abgeschlossen. In einzelnen Branchen – zum Beispiel Freizeit & Hobby – liegt dieser Anteil sogar noch höher.

„Eine der zentralen Herausforderungen für alle Händler ist der dauerhafte Sprung ins Relevant Set – und zwar nicht nur als Informationsquelle, sondern auch als Kaufort, denn Window-Shopping spült keine Umsätze in die Kassen“, so Dr. Eva Stüber, Leiterin Research & Consulting am IFH Köln. „Amazon mit seiner extremen Kundenzentrierung zeigt, wie es gelingt, Kunden Scheuklappen aufzusetzen und sie langfristig zu binden. Andere Händler sollten aber nicht vor dieser vermeintlichen Übermacht kapitulieren, sondern versuchen, von Amazon zu lernen.“

„Wer sich im Kopf und im Herz der Konsumenten verankern will, muss sich zum einen vom Wettbewerb abheben und zum anderen für eine nachhaltige Kundenbindung sorgen. Denn der Konsument fordert heute eine emotionale und durchgängige Kundenerfahrung“, erklärt Moritz Zimmermann, Senior Vice President Pre-Sales & Industries, SAP Hybris. „Dafür stellen Händler intelligente und vernetzte Lösungen zur Verfügung. In der Veränderung des Kauf- und Informationsverhaltens durch die Digitalisierung liegt die Chance für Händler, Informationen aus den unzähligen Touchpoints – angefangen von Websites über Social Media bis hin zum stationären Handel – zu nutzen, um den Kunden am Ende zu begeistern und ihm dem nötigen Content auf dem richtigen Kanal zu liefern.“

Über die Kurzstudie

Mit der Kurzstudie „The Winner Takes it all – So behalten Händler den Kundenfokus“ nimmt das ECC Köln in Zusammenarbeit mit SAP Hybris unter die Lupe, wie das Relevant Set der Konsumenten beim stationären und beim Onlinekauf in fünf Branchen aussieht: Consumer Electronics & Elektro, Freizeit & Hobby, Wohnen & Einrichten, Heimwerken & Garten sowie Fashion & Accessoires. Im Fokus stehen dabei folgende Fragen:

  • Wie viele und welche Händler haben Konsumenten vor dem Kauf in einer bestimmten Branche im Relevant Set?
  • Mit welchen Maßnahmen können sich Händler vom Wettbewerb abheben?

Grundlage der Kurzstudie ist eine Befragung von 1.500 Internetnutzern in Deutschland im März 2017. Die Kurzstudie steht auf der Website von SAP Hybris zum kostenfreien Download bereit.

(Quelle: Pressemitteilung des ECC Köln vom 23.05.2017)

Online-Payment der Zukunft: Super bequem und super schnell

Die ECC-Payment-Studie Vol. 21 nimmt das Potenzial von Bitcoins und Instant Payments unter die Lupe. Die Ergebnisse zeigen außerdem, welche Anforderungen Zahlungsverfahren zukünftig verstärkt erfüllen müssen.

Bitcoins und Instant Payments zählen zu den heiß diskutierten Trends in Payment-Markt. Wie werden sie von Konsumenten und Händlern bewertet? Welche Kriterien muss ein zukunftsfähiges Zahlungsverfahren erfüllen? Diese Fragen beantwortet die ECC-Payment-Studie Vol. 21, für die das ECC Köln in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Malte Krüger sowohl Online-Shopper als auch Shop-Betreiber befragt hat.

Instant Payments: Vorteile aus Shoppersicht

Instant Payments: Vorteile aus Shoppersicht

Bitcoins für Shopper und Händler nur mäßig interessant

Die digitale Währung Bitcoins scheint aktuell für den E-Commerce noch Zukunftsmusik zu sein. So hat nur jeder fünfte befragte Konsument Interesse daran, den Onlineeinkauf mit Bitcoins zu bezahlen. Vier von zehn Online-Shoppern finden Bitcoins sogar eindeutig uninteressant. Unter den Händlern haben sogar 56 Prozent der Befragten kein Interesse an der digitalen Währung für ihren Online-Shop.

„Ein möglicher Grund für das eher geringe Interesse könnte die begrenzte Verfügbarkeit von Bitcoins sein. Sie werden vermutlich eher als Geldanlage denn als Zahlungsmittel angesehen. Zudem ist das hinter Bitcoins steckende System recht komplex, so dass viele Konsumenten und Händler die digitale Währung möglicherweise nicht vollumfänglich verstehen“, so Dr. Kai Hudetz, Geschäftsführer des IFH Köln.

Instant Payments: Geschwindigkeit im Fokus

Auf mehr Interesse stoßen dagegen Instant Payments, die ab November in ganz Europa Echtzeitüberweisungen ermöglichen sollen: Sechs von zehn Online-Shoppern und acht von zehn Shop-Betreibern würden Instant Payments nutzen. Dass der Kauf schneller abgewickelt wird als eine Standardüberweisung, weil die Zahlung unmittelbar beim Händler eingeht, ist der größte Vorteil aus Konsumentensicht (83 %). Jedoch befürchten 65 Prozent der Shopper, dass zusätzliche Kosten anfallen könnten, wenn sie Instant Payments nutzen. Auch Händler sehen die Geschwindigkeit und die damit verbundene bessere Liquiditätsplanung als größte Vorteile von Instant Payments. Gleichzeitig stehen sie unter anderem dem Integrationsaufwand skeptisch gegenüber.

„Unsere Befragungsergebnisse zeigen, dass Online-Shopper kaum bereit sind, Gebühren für Instant Payments zu zahlen. Sollten tatsächlich Extrakosten anfallen und angesichts der Vielfalt an Zahlungsverfahren, die bereits Echtzeitzahlungen bzw. -zahlungsbestätigungen ermöglichen, ist fraglich, ob der Mehrwert einer sofortigen Wertstellung für Online-Shopper wirklich so groß ist wie häufig behauptet wird“, gibt Prof. Dr. Malte Krüger zu bedenken.

Convenience wird für Online-Shopper auch beim Payment immer wichtiger

Dass keine Extrakosten entstehen, zählt für Online-Shopper weiterhin zu den wichtigsten Kriterien, die ein Zahlungsverfahren erfüllen muss. Zudem haben verschiedene Convenience-Kriterien zuletzt erkennbar an Relevanz gewonnen. So ist es mehr als 50 Prozent der befragten Konsumenten wichtig, dass sie ein Zahlungsverfahren auch bequem mobil nutzen können – das entspricht einem Plus von neun Prozentpunkten im Vergleich zum Vorjahr. Rund 70 Prozent der Online-Shopper achten zudem darauf, dass sie sich einfach für ein Payment-Verfahren registrieren können und dass dies nur einmal notwendig ist. Im Vorjahr gaben dies 62 Prozent der befragten Konsumenten an.

„Online-Shoppern ist es generell sehr wichtig, dass ihre Einkäufe im Netz so bequem wie möglich ablaufen – das gilt natürlich auch für den Check-out und die Bezahlung. Convenience wird auch für Zahlungsverfahren immer mehr zum Erfolgsfaktor. Wie Instant Payments in diesem Bereich punkten kann, ist noch nicht klar, da die konkrete Ausgestaltung noch offen ist. Zahlungsanbieter sollten sich in jedem Fall nicht nur auf einen Faktor – wie zum Beispiel die Schnelligkeit – konzentrieren, sondern alle Topkriterien der Konsumenten im Blick behalten,“ rät Sabine Buschmann, Senior Projektmanagerin am ECC Köln.

Kostenfreies Webinar am 12. Mai

Am 12. Mai 2017 stellt das ECC Köln in einem Webinar weitere Kernergebnisse der ECC-Payment-Studie Vol. 21 vor. Alle Interessierten können sich kostenfrei anmelden: http://bit.ly/payment-webinar

 

(Quelle: Pressemitteilung des ECC Köln vom 04.05.2017)

8. E-Commerce Geschäftsklimaindex: Händlerstimmung kühlt weiter ab

Mit 66,75 Punkten kühlt sich der 8. Index zum zweiten mal in Folge leicht ab, bleibt aber weiterhin deutlich im positiven Bereich zwischen 50 und 100 Punkten (*)

Der Rückgang betrifft dabei sowohl die Einschätzung der Händler zur aktuellen Lage, als auch ihre Prognose für die nächsten sechs Monate. In beiden Fällen verringert sich der Anteil der positiven Bewertungen, während im Gegenzug der Anteil der negativen Einschätzungen steigt. Der Anteil der neutralen Bewertungen bleibt dabei in etwa gleich.

Ergebnis des 8. plentymarkets Geschäftsklimaindex.

Der 8. plentymarkets Geschäftsklimaindex.

Bei der Analyse der Bewertungen fällt zudem auf, dass sich der Anteil derjenigen deutlich verringert, die in ihrer Einschätzung für die nächsten sechs Monate positiv von ihrer Bewertung der aktuellen Lage abweichen. Während im 7. plentymarkets E-Commerce Geschäftsklimaindex noch 41,03% der Teilnehmer, die ihre Lage mit “befriedigend” oder “schlecht” bewerteten, in der Bewertung der nächsten sechs Monate eine positivere Wertung abgaben, so waren dies im 8. Index nur noch 31,82%.

Insgesamt liegt der Index zum Frühjahr 2017 relativ deutlich unter den 71,84 Punkten vom Januar 2017. Dennoch lässt sich weiterhin sagen, dass eine knappe Mehrheit der Händler der Jahresmitte 2017 optimistisch entgegen blicken. Die überwiegende Mehrheit der Teilnehmer (67,57%) beschäftigt auch im 8. Index 1 bis 10 Mitarbeiter. Am stärksten waren unter den Umfrageteilnehmern die Branchen Kleidung/Schuhe/Accessoires (14,59%) und Heim- und Haushaltswaren (9,73%) Den dritten Platz teilten sich Sport/Freizeit und Möbel mit (8,11%). Generell viel die Verteilung der Teilnehmer über die verschiedenen Branchen diesmal deutlich gleichmäßiger aus.

Einen ausführlichen Bericht zu den Ergebnissen finden Sie hier.

plentymarkets bedankt sich herzlich bei allen, die an der Befragung teilgenommen haben. Gemeinsam mit shopanbieter.de wird der plentymarkets E-Commerce Geschäftsklimaindex alle drei Monate erhoben, um damit ein verlässliches Stimmungsbarometer zur künftigen Marktentwicklung im E-Commerce zu etablieren. Der 8. plentymarkets E-Commerce Geschäftsklimaindex wurde zudem von Skrill gesponsert.

So funktioniert der plentymarkets Geschäftsklimaindex

(*) Der plentymarkets E-Commerce Geschäftsklimaindex entspricht üblichen Berechnungen zur Konjunkturerwartung: Die Teilnehmer bewerten ihre aktuelle Situation und ihre Geschäftslage in den nächsten sechs Monaten mit „gut“, „befriedigend“ oder „schlecht“. Der Index wird anschließend aus den jeweiligen Salden der „guten“ und „schlechten“ Angaben errechnet und anschließend auf einen Bereich von 0 – 100 normiert. Dabei gilt: Werte von 0 bis 50 zeigen an, dass mehr Händler die Lage negativ einschätzen als positiv. Im Bereich 50 – 100 dementsprechend umgekehrt: mehr Händler sehen die Lage positiv als negativ. Der Wert 50 zeigt an, dass zwischen den beiden Positionen ein absolutes Gleichgewicht herrscht.

(Quelle: Pressemitteilung der plentymarkets GmbH vom 20.04.2017)

Nur sechs Prozent aller Käufe sind echte Cross-Channel-Käufe

Multi-Channel-Unternehmen haben ihre Cross-Channel-Services deutlich ausgebaut, aber Kunden nutzen diese bisher kaum. Eine neue Studie des ECC Köln zeigt, welche Bedürfnisse Konsumenten während ihres Einkaufsprozesses haben und offenbart große Kommunikationsschwächen auf Handelsseite.

„Cross-Channel – Quo vadis?“ fragt das ECC Köln in seiner neuen Studie und kommt zu einem vergleichsweise ernüchternden Ergebnis: Nur gut sechs Prozent aller im deutschen Handel getätigten Käufe sind echte Cross-Channel-Käufe. Ein Kanalwechsel, zum Beispiel zwischen einem Ladengeschäft und einem Online-Shop, findet aktuell nur bei rund 45 Prozent aller Käufe statt. Wechseln Konsumenten den Kanal, ist dies nur in knapp 12 Prozent der Fälle ein Wechsel zwischen unterschiedlichen Vertriebskanälen eines Händlers. Bei den meisten Multi-Channel-Käufen werden verschiedene Anbieter angelaufen.

Kaufarten im Handel in Prozent (Quelle: ECC Köln, 2017).

Kaufarten im Handel in Prozent (Quelle: ECC Köln, 2017).

Unternehmen bauen Cross-Channel-Services deutlich aus

Obwohl echte Cross-Channel-Käufe in der aktuellen Handelsrealität kaum vorkommen, investiert der deutsche Handel kräftig in die Ausweitung und Verzahnung seiner Kanäle. 115 der 179 umsatzstärksten deutschen Handelsunternehmen stationär und online sind Multi-Channel-Händler und mit mehr als einem Vertriebskanal am Markt aktiv. Damit ist der Anteil der Multi-Channel-Händler unter den deutschen Tophändlern seit 2015 von 57 Prozent auf 64 Prozent gestiegen. Auch in den Ausbau der Cross-Channel-Services wurde kräftig investiert. Während 2015 erst 49 Prozent der Multi-Channel-Händler kanalverzahnende Serviceangebote im Programm hatten, bieten heute bereits 71 Prozent der Multi-Channel-Händler unter den deutschen Tophändlern Services wie z. B. „Click&Collect“ oder die „In-Store-Bestellung“ an.

Mangelhafte Kommunikation verhindert Cross-Channel-Umsätze

Trotz der umfangreichen Implementierungsbemühungen: Viele der Cross-Channel-Services scheinen dem Kunden schlicht nicht bekannt zu sein und werden infolgedessen auch nicht genutzt. So gaben lediglich rund 13 Prozent der befragten Konsumenten an, den Begriff „Click&Collect“ zu kennen und auch zu wissen, was dieser bedeutet. Die „In-Store-Bestellung“ kann nicht einmal ein Drittel der Konsumenten richtig einordnen. Lediglich der „Storefinder“ schneidet mit knapp 50 Prozent Bekanntheit halbwegs akzeptabel ab. Und nicht nur das: Vielfach wissen die Kunden nicht einmal, ob der stationäre Anbieter oder der Online-Shop, bei dem sie gekauft haben, über weitere Kanäle vertreibt. So geben beispielsweise rund ein Viertel der Befragten an, nicht zu wissen, ob der Online-Shop, in dem sie gekauft haben, auch über stationäre Filialen verfügt.

„Kundenzentrierung muss auch wirklich beim Kunden starten“, folgert Dr. Eva Stüber, Leiterin Research & Consulting am IFH Köln. „Services müssen so kommuniziert werden, dass der Kunde sie auch versteht, sonst laufen alle Bemühungen um (kanalübergreifende) Umsätze ins Leere.“

Die wichtigsten Zahlen im Überblick

  • 5,9 Prozent aller Käufe sind Cross-Channel-Käufe.
  • 11,9 Prozent aller Käufe sind Multi-Channel-Käufe beim gleichen Anbieter.
  • 64 Prozent der deutschen Topunternehmen sind Multi-Channel-Unternehmen. 71 Prozent der Multi-Channel-Unternehmen bieten Cross-Channel-Services an.
  • 13,1 Prozent der befragten Konsumenten haben den Begriff „Click&Collect“ schon einmal gehört und wissen, was er bedeutet.
  • 27,9 Prozent der befragten Konsumenten haben den Begriff „In-Store-Bestellung“ schon einmal gehört und wissen, was er bedeutet.
  • 49,5 Prozent der befragten Konsumenten haben den Begriff „Storefinder“ schon einmal gehört und wissen, was er bedeutet.
  • 25,6 Prozent derjenigen, die einen Onlinekauf getätigt haben, wissen nicht, ob der gewählte Anbieter auch über eine stationäre Filiale verfügt.

Über die Studie

Die Studie „Cross-Channel – Quo vadis?“ des ECC Köln zeigt u. a., welche Bedürfnisse Konsumenten während ihres Einkaufsprozesses haben, wie groß der Gap zwischen Cross-Channel-Angeboten und ihrer tatsächlichen Nutzung wirklich ist und wie stark Amazon das Konsumentenverhalten schon heute steuert. Dabei werden einzelne Branchen, Zielgruppen und Kaufsituationen detailliert unter die Lupe genommen. Grundlage der Studie ist eine Befragung von 1.500 Konsumenten im März 2017.

Die Studie kann im IFH-Online-Shop bestellt werden: https://www.ifhshop.de/ECC-Cross-Channel-Studie

(Quelle: Pressemitteilung des ECC Köln vom 10.04.2017)

Trusted Shops Abmahnstudie 2016: Jeder zweite Online-Händler sieht seine Existenz bedroht

Für rund die Hälfte der Online-Händler (49 Prozent) stellen Abmahnungen eine akute Existenzbedrohung dar. Das ist ein Ergebnis der Studie „Abmahnungen im Online-Handel”, die Trusted Shops bereits in der 5. Auflage durchgeführt hat. Die Studie deckt Problemfelder im Online-Handel auf und zeigt, welche konkreten Maßnahmen sich Online-Händler wünschen, um den zunehmenden Missbrauch wettbewerbsrechtlicher Abmahnungen einzudämmen.

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Insgesamt 251 Verstöße wurden bei den teilnehmenden Händlern in 2016 abgemahnt. Die finanzielle Belastung für den Online-Handel wird bei den Kosten pro Abmahnung deutlich: Sanken die Kosten pro Abmahnung in den vergangenen Jahren, so hat sich dieser Trend nun umgekehrt. 48 Prozent der Händler verzeichnen Kosten in Höhe von mehr als 1.500 Euro pro Abmahnung (2015: 39 Prozent). Das Problem: Häufig bleibt es nicht nur bei einer einzigen Abmahnung im Jahr und die Kosten summieren sich. So empfindet rund jeder zweite Online-Händler (49 Prozent) Abmahnungen als eine akute Existenzbedrohung für sein Unternehmen (2015: 47 Prozent).

Häufigster Grund für eine Abmahnung sind Missachtung von Markenrechten (17 Prozent), Fehler in Bezug auf das Widerrufsrecht (17 Prozent) und falsche bzw. irreführende Preisangaben (14 Prozent).

Sich wehren lohnt sich

52 Prozent der deutschen Online-Händler nutzen die Möglichkeit, sich vor Abmahnungen zu schützen. Dabei wenden sie durchschnittlich 1.056 Euro pro Jahr auf. „Im Hinblick auf die drohenden Kosten für Abmahnungen lohnt es sich für Händler, sich rechtlich beim Betreiben eines Online-Shops beraten zu lassen“, sagt Dr. Carsten Föhlisch, Leiter der Rechtsabteilung von Trusted Shops. Aber auch wenn es zur Abmahnung kommt, kann es sich lohnen, dagegen vorzugehen: 71 Prozent der Händler gaben an, dass sie sich gegen eine Abmahnung zur Wehr gesetzt haben. 3 von 4 Händler waren dabei erfolgreich: Entweder hat der Gegner die Abmahnung komplett zurückgezogen (12 Prozent), das Vorgehen hat zu einer Kostenreduktion geführt (27 Prozent) oder der Gegner hat zumindest die Änderung der Unterlassungserklärung akzeptiert (37 Prozent).

Mitbewerber sollten nicht mehr abmahnen dürfen

Die Studie beleuchtet nicht nur die aktuelle Situation. Die Teilnehmer konnten darüber hinaus Vorschläge machen, mit welchen Maßnahmen der Abmahn-Wahn eingedämmt werden kann. An erster Stelle der Vorschläge: 14 Prozent der Teilnehmer sprechen sich für limitierte Anwaltskosten aus. Auf Platz 2 landete mit 13 Prozent die Forderung nach einfacheren Gesetzen. Ebenfalls 13 Prozent fordern, dass Mitbewerber nicht mehr abmahnen dürfen, sondern nur noch staatliche Behörden oder zugelassene Verbände.

„Abmahnungen stellen für Online-Händler leider nach wie vor eine akute Existenzbedrohung dar – das belegt die diesjährige Studie noch deutlicher als in den Vorjahren. Dabei würden weniger und einfacher zu erfüllende Pflichten den Händlern schon helfen“, so Dr. Carsten Föhlisch.

Details zur Trusted Shops-Umfrage:

• Durchführungszeitraum: 13. Juni bis 10. Juli 2016
• Teilnehmer: 993 Befragte (Online-Händler)
• Methode: Online-Befragung

Händlerbund Weihnachtsstudie 2016: Die Umsätze steigen, doch Schwierigkeiten bleiben

Der Händlerbund stellt zum dritten Mal die Ergebnisse seiner Weihnachtsumfrage vor. Die Weihnachtsstudie 2016 zeigt die zunehmende Professionalisierung der Online-Händler bei den Vorbereitungen für das Weihnachtsgeschäft. Der Großteil der Händler erwartet ein noch besseres Weihnachtsgeschäft als im Vorjahr. Doch es ist nicht alles Gold was glänzt – es werden auch einige Schwierigkeiten erwartet.

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Fast jeder 2. Händler erwartet höhere Umsätze

Die Weihnachtsstudie 2016, für die 404 Händler befragt wurden, zeigt vor allem, dass mit mehr Umsatz als im Vorjahr gerechnet wird. Während nicht mal ein Drittel mit niedrigeren Umsätzen rechnet (27 Prozent), erwarten 45 Prozent einen höheren Umsatz. Zudem glauben fast drei Viertel (73 Prozent) der befragten Händler, dass ihr Umsatz zum Weihnachtsgeschäft höher ausfallen wird als im Rest des Jahres.

Die gesteigerten Umsatzerwartungen der Händler hängen sehr wahrscheinlich mit der steigenden Professionalität der Händler zusammen. Die Vorbereitungen für das Weihnachtsgeschäft nehmen zu, nur noch jeder Sechste verzichtet noch auf spezielle Weihnachtsvorbereitungen. Mit Blick auf das steigende Auftragsvolumen wurden vor allem in der Logistik Vorkehrungen getroffen: volle Lager (68 Prozent), zusätzliches Personal (15 Prozent) und das Angebot von Expresslieferung (12 Prozent) sind die am häufigsten getroffenen Vorbereitungen. Im Kundenservice stellen die wenigsten Händler spezielle Services zur Verfügung.

Eigener Online-Shop gewinnt an Bedeutung

Wohl mit das spannendste Ergebnis der Händlerbund Weihnachtsumfrage ist die Tatsache, dass die Bedeutung des eigenen Online-Shops als Verkaufskanal im Vergleich zum Vorjahr sich fast verdoppelt hat (2015: 25 Prozent, 2016: 41 Prozent). Online-Marktplätze verlieren an Bedeutung, wobei Ebay und Amazon gleichstark eingeschätzt werden.

Doch an welchem Tag rechnen die Händler mit dem größten Ansturm? Statistisch gesehen wird der 11. Dezember – also der dritte Advent – der verkaufsstärkste Tag sein. Generell erwarten die Händler den Beginn des Weihnachtsgeschäftes bereits zum ersten Advent. Die verkaufsstärkste Woche wird aber wie im Vorjahr die KW 49 sein.

Händler wünschen sich vor allem im Marketing Unterstützung

So gut die Händler auch vorbereitet sind, erwarten Sie dennoch auch in dieser Weihnachtssaison Schwierigkeiten. Die Zahl derer, die keine Probleme erwarten, ist im Vergleich zum Vorjahr extrem gesunken. Eine erhöhte Retourenquote ist für 44 Prozent der Befragten die größte Herausforderung. Aber auch die Themen Lieferprobleme (39 Prozent) sowie Kundenbeschwerden (39 Prozent) bereiten den Händlern Kopfzerbrechen.

Zudem zeigen die Studienergebnisse, dass die Händler sich nach wie vor Unterstützung wünschen. Noch immer ist das Thema Marketing im Weihnachtsgeschäft nicht das Steckenpferd vieler Online-Händler. Auch den Ver­sand, SEO und die Rechtssicherheit im Online-Shop wollen viele Online-Händler verbessern.

Die Händlerbund Weihnachtsstudie 2016 kann hier kostenlos als PDF heruntergeladen werden.

Retouren-Studie 2016: Online-Kunden reizen Widerrufsrecht aus

Der Händlerbund hat im Rahmen seiner Initiative FairCommerce international 856 Online-Händler zu deren Erfahrungen mit Retouren ihrer Kunden befragt. Während der Gesetzgeber für Online-Händler der Europäischen Union umfangreiche Rechte und Pflichten definiert, müssen diese in vielen Punkten auf die Fairness ihrer Kunden vertrauen. Die Ergebnisse der Retouren-Studie 2016 zeigen, wie Verbraucher mit ihrem Recht auf Widerruf im Online-Handel umgehen.

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Umsatzverlust von etwa 17 Prozent durch beschädigte Retouren

Gefragt nach den Fällen, in denen Pakete mit einer beschädigten Originalverpackung zurückgeschickt werden, geben 75 Prozent der befragten Online-Händler geben an, dass das Problem bei ihnen bereits aufgetreten sei. Jede fünfte Rücksendung (21 %) ist auf diese Art beschädigt und nahezu die Hälfte dieser Waren können nicht zum ursprünglichen Preis weiterverkauft werden. In der Konsequenz gewähren Online-Händler im Schnitt einen Preisabschlag von 35 Prozent. Besonders im Bereich der Elektronikartikel (36 %) und bei Textilien (21 %) tritt der Wertverlust häufig auf. Des Weiteren lösen Rücksendungen getragener Kleidung mit fehlendem Etikett bei Online-Händlern großen Unmut aus. Bei den betroffenen Textilien ist laut Aussagen der befragten Online-Händler ein durchschnittlicher Preisabschlag von 42 Prozent erforderlich. Dies betrifft fast jedes zweite Kleidungsstück, das zurückgeschickt wird. Der geschätzte Umsatzverlust durch Wertminderung liegt demnach bei 17 Prozent.

Händlerbund fordert Nachbesserung bei Verbraucherrechterichtlinie

Rechtlich haben Online-Händler kaum eine Handhabe gegen das Problem. Einen Wertersatz zu fordern ist zwar möglich, jedoch muss der Online-Händler in diesem Fall nachweisen, dass ein Missbrauch des Widerrufsrechtes vorliegt, also die Ware über die bloße Prüfung hinaus benutzt oder beschädigt wurde. An diesem Punkt muss der Gesetzgeber, nach Auffassung des Händlerbundes, nachbessern. Aus diesem Grund wird der Händlerbund die Studienergebnisse auch an die Politik herantragen und im Rahmen der Überprüfung der Verbraucherrechte-Richtlinie im Dezember dieses Jahres der Europäischen Kommission vorstellen. Bundesvorsitzender des Händlerbundes, Andreas Arlt, erklärt: „Die Studie bezieht sich vor allem auf das Problem, dass Ware beschädigt oder verschmutzt bzw. mit fehlender oder beschädigter Originalverpackung zurückgeschickt wird. In diesen Punkten sieht der Händlerbund Verbesserungspotenzial und wird mit den Ergebnissen auch an die Politik herantreten. Unser Ziel ist es, den fairen Wettbewerb zu stärken und somit die gesamte E-Commerce-Branche weiterzuentwickeln.“

Rechtsunsicherheit und mangelndes Pflichtbewusstsein

Unter welchen Bedingungen ein Widerruf erfolgen kann, ist nach den Ergebnissen der Retouren-Studie 2016 sowohl Online-Händlern als auch Verbrauchern noch häufig unklar. Neben der Rechtsunsicherheit ergeben sich folgende Problemfelder im Widerrufsrecht:
• Waren werden als defekt deklariert, um Rücksendekosten auf den Online-Händler umzulegen.
• Bei Widerstand vonseiten des Online-Händlers drohen Kunden mit negativen Bewertungen.
• In 35 Fällen berichten Online-Händler sogar von Betrugsversuchen. Minderwertige Duplikate der bestellten Artikel werden zurückgesandt.

Die Europäische Kommission hat für alle Fernabsatzgeschäfte die sogenannte Verbraucherrechterichtlinie beschlossen. Die neue europaweit einheitliche 14-tägige Widerrufsfrist diente ursprünglich dazu, den E-Commerce zu unterstützen. Auch bei einem Einkauf über das Internet sollen Verbraucher, genau wie im Ladengeschäft, das Recht haben, die Ware zu begutachten und zu testen. Die Ergebnisse der Retouren-Studie 2016 zeigen, dass im Fernabsatz eine allgemeine Rechtsunsicherheit besteht und die Fairness im Online-Handel weiter gestärkt werden muss.

Ausgewählte Ergebnisse auf einen Blick

• 856 befragte Online-Händler innerhalb der Europäischen Union
• 17 % geschätzter Umsatzverlust durch beschädigte Originalverpackung und Textilien

Thema Originalverpackung

• betroffene Online-Händler: 75 %
• Anteil der beschädigten Rücksendungen: 21 %
• Rücksendungen mit Wertminderung: 44 %
• durchschnittliche Wertminderung: 35 % vom ursprünglichen Verkaufspreis

Thema Online-Textilhandel

• betroffene Online-Textilhändler: 18 %
• Rücksendungen mit Wertminderung: 45 %
• durchschnittliche Wertminderung: 42 % vom ursprünglichen Verkaufspreis

Alle Studienergebnisse finden Sie hier. Die Infografik zum Thema ist hier abrufbar.

EXKLUSIV bei OXID: B2B-Shopsystem-Studie im Wert von 700 Euro kostenlos!

Vor einiger Zeit haben wir in unserem Blog darüber berichtet, dass das Shopsystem unseres Partners OXID eSales zu einem der besten B2B Shopsysteme gekürt wurde. Nun kann die zugehörige Studie im Wert von 700 Euro kostenlos heruntergeladen werden.

OXID iBusinessStudie
In der Studie von iBusiness werden die besten und bekanntesten B2B-Shopsysteme bis und ab 100.000 Euro Investitionsaufwand unter die Lupe genommen, die sich für die Umsetzung verschiedener B2B-Anforderungen am besten eignen. Das ausgewogenste Verhältnis zwischen Aufwand und Leistung zeigte in der Budgetklasse bis 100.000 Euro dabei das Shopsystem OXID eSales.

Die Studie enthält wertvolles Wissen und fundierte Grundlagen, wodurch Interessierte wichtige Entscheidungen in Bezug auf die Auswahl des für ihre Anforderungen am besten geeigneten Shopsystems treffen können. Es wird gezeigt:

– worauf bei der Auswahl von B2B-Shopsystemen zu achten ist
– welches Shopsystem in welchem Segment die beste Leistung bietet
– wie die Systeme im Vergleich zu bewerten sind
– welche Dienstleister bei der Implementierung unterstützen können

Jetzt zugreifen und die Studie im Wert von 700 Euro hier KOSTENLOS herunterladen!

EHI Reifegrad Analyse 2016 – www.sporthaus.de zählt zu den Top-Shops für Sportartikel

Intersport Krumholz sorgt auch bei kurzentschlossenen Fußballfans für gute Stimmung zur EM 2016!

Der von der shoptimax GmbH umgesetzte Onlineshop www.sporthaus.de spielt laut aktuellem EHI Onlineshop-Maturity-Index 2016 deutlich in der obersten Shopping-Highlight-Liga. Das seit 2014 bestehende Online-Verkaufsportal des Sportfachgeschäftes INTERSPORT Krumholz landet mit über 109 von möglichen 150 Punkten auf Platz vier der insgesamt 35 bewerteten Online-Sportartikelshops. Auch wer die Verbundenheit zu seiner Lieblingsfußballmannschaft pünktlich zur EM 2016 zeigen wollte oder noch kurzentschlossen zeigen will, war und ist laut EHI beim Onlineshop von INTERSPORT Krumholz genau richtig.

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Die Top 10 der Sportartikelanbieter in Deutschland – Ranking nach Onlineshop-Maturity-Index (OMI) 2016 (Grafik: EHI)

Bedürfnisse der Kunden stehen bei www.sporthaus.de im Mittelpunkt – nicht nur zur Fußball EM 2016

„Wir sehen unseren Onlineshop als eine zeitgemäße Ergänzung zu unseren Krumholz-Sporthäusern in Neuwied, Mayen, Mülheim-Kärlich und Bad Neuenahr-Ahrweiler“, so Paul Krumholz, Geschäftsführer der Sporthaus Krumholz Mülheim-Kärlich GmbH. Unter www.sporthaus.de wird ein Teilsortiment der stationären Filialen auf einem weiteren Kanal abgebildet, der dem Unternehmen die zusätzliche regionale Vernetzung mit seinen Kunden, aber auch die überregionale Umsetzung der INTERSPORT-verbundübergreifenden Multichannel-Strategie erlaubt. „Preis, Leistung und Service passen bei uns on- wie offline zusammen. Zudem bauen wir das Sortiment des Onlineshops kontinuierlich aus. Schon jetzt werden alle Prospekt- und Preisaktionen abgebildet und wir tun alles dafür, den Shop noch weiter voranzubringen“, so Krumholz weiter.

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Sportartikel-Onlineshops: Service- und Bestellmöglichkeiten zur EM 2016 (Grafik: EHI)

Was für INTERSPORT Krumholz als Selbstverständlichkeit gilt, ist aber besonders zur aktuellen Fußball EM gefragt: „Kurzentschlossene Fans waren und sind bei uns zur EM 2016 genau richtig. Wir erfüllen nicht nur den Fairplay-Faktor und bieten neben den Artikeln der Deutschen Elf auch Fanartikel anderer Nationen an. Zudem ist es möglich, unsere Services Click & Collect, Click & Reserve sowie die Anzeige der Verfügbarkeit in unseren Filialen zu nutzen“, so Paul Krumholz.

Umsetzung durch shoptimax

Für die Umsetzung des Onlineshops zeigt sich der E-Commerce-Lösungsanbieter shoptimax aus Nürnberg verantwortlich. „Die nun seit fast drei Jahren andauernde Zusammenarbeit mit shoptimax war und ist jederzeit unkompliziert und lösungsorientiert“, so Paul Krumholz.
Die Plattform „Oxid“ und die E-Commerce-Software „Plentymarkets“ stellen die Infrastruktur von www.sporthaus.de dar und wurden mit mehreren Schnittstellen an das stationäre Warenwirtschaftssystem „Intersys“ der INTERSPORT angebunden. Die homogene Verknüpfung zwischen beiden Systemen ermöglicht den Echtzeitzugriff auf die Lagerbestände der Filialen. Das Controlling von Planung, Einkauf und Disposition erfolgt damit für Online- und Offline-Handel aus einem Kanal. Größter Wert wurde bei der Umsetzung außerdem auf Kundenfreundlichkeit, Datensicherheit und Usability gelegt. So ist der Onlineshop beispielsweise durch Responsive Design auch auf mobilen Endgeräten jederzeit optimal bedienbar. Für beste Suchergebnisse wurde die eigens von shoptimax entwickelte intelligente Shop-Suche „shoptifind“ integriert. Das Zusammenspiel all dieser Punkte hat zu der insgesamt sehr guten Bewertung im Onlineshop-Maturity-Index 2016 geführt.

Positive Bewertung im OMI – positiver Blick in die Zukunft

Für Paul Krumholz bedeutet die positive Bewertung in der aktuellen EHI-Studie, mit seiner Gesamtstrategie alles richtig gemacht zu haben: „Mit unserer über 60-jährigen Tradition im Dienste des Sports, sind wir seit Jahren das führende stationäre Sportfachgeschäft im Norden von Rheinland-Pfalz. Die im EHI Onlineshop-Maturity-Index 2016 erreichte Punktezahl zeigt nun endlich, dass wir auch Online alles zu bieten haben, was das Sportlerherz begehrt.“ Auf dem Erfolg ausruhen wird sich das Unternehmen aber nicht: „Der Käufer und das Shoppingerlebnis stehen bei uns jederzeit im Mittelpunkt – und gemeinsam mit unserem E-Commerce Experten shoptimax tun wir alles dafür, dass dies in Zukunft nicht nur so bleibt, sondern wir in allen vom EHI geforderten Kriterien kontinuierlich besser werden“, so Krumholz abschließend.

Onlineshop-Maturity-Index (OMI) und Reifegradstufen

Maßgeblich für die Bemessung des Onlineshop-Maturity-Index (OMI) bzw. Reifegrades eines Onlineshops sind unter anderem Kriterien wie Benutzerfreundlichkeit, Performance oder Produktpräsentation bzw. –suche. Aber auch die Themen Datenschutz und Datensicherheit sowie die Einfachheit bei Bezahlung, Lieferung und Rückgabe spielen eine erhebliche Rolle bei der Bewertung. Insgesamt werden die Shops individuell auf die Ausführung und das Vorhandensein von 91 Kriterien in 8 Kategorien geprüft, die in einem nach heutigen Standards ideal umgesetzten Onlineshop möglich wären.
Die maximal erreichbare Punktzahl bei der Analyse liegt bei 150 Punkten. Je nach erzielter Punktezahl des analysierten Onlineshops erfolgt die Einordnung in eine von fünf Reifegradstufen, wobei die Reifegradstufe 5 mit über 100 erzielten Punkten der bestmöglichen Bewertungsstufe „Shopping-Highlight“ entspricht:
Im Rahmen der EHI-Studie „Onlineshop-Maturity-Index 2016 – Reifegrad-Analyse Onlineshops“ (Datenerfassung: Mai 2016) bietet das EHI individuelle Sonderauswertungen für die analysierten Onlineshops an. Diese sind über die Seite des EHI bestellbar.

Link zum INTERSPORT Krumholz Online-Shop