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Rückblick – der 10. plentymarkets Online-Händler-Kongress

Am 17.03.2017 feierte die plentymarkets GmbH das 10. Jubiläum des beliebten Online-Händler-Kongresses im Kongress Palais in Kassel. Unter dem Motto “Ein kleiner Schritt für dich. Ein großer Schritt für dein Business.” entführte plentymarkets in spaciger Atmosphäre in eine neue Dimension des E-Commerce, wo Online-Händler viele bahnbrechende Neuerungen erwarten.

Traditioneller Startschuss mit der Keynote von CEO Jan Griesel

In jedem Jahr eröffnet Gründer und CEO Jan Griesel den Kongress mit seiner Keynote mit einem Rückblick auf die Entwicklungen des vergangenen Jahres und den Visionen für das kommende.

Der neue Plugin-Store plentyMarketplace läutet für plentymarkets Händler eine neue Ära ein: Das E-Commerce-ERP wird dank Plugins auf der Basis neuester Technologien individueller, flexibler und schneller – so zum Beispiel mit dem neuen Plugin Ceres – ein theme-fähiges, galaktisch schnelles Shop-Template, das in Sachen Design und SEO-Kompatibilität keine Wünsche offen lassen wird. Für eine nutzerfreundliche Usability des neuen Shops entwickelt plentymarkets zusammen mit der Agentur ONEDOT. “plentyFlow” – einen selbsterklärenden Konfigurator, der die Content-Pflege des neuen Shops zu einem Kinderspiel machen wird. Standardmäßig mit ElasticSearch ausgestattet, wird die Auslieferung und Darstellung von Artikeldaten im neuen Shop um ein vielfaches einfacher und schneller – mit ElasticSearch ist für einen kompletten Datensatz nur eine einzige Abfrage nötig, wodurch es wesentlich schneller als SQL, ganz einfach skalierbar und auch für sehr große Shops geeignet ist. Die Schnelligkeit des neuen Shops wird in Zukunft ebenfalls durch Cloudfront unterstützt werden. Mit diesem Netzwerkservice werden alle statischen Inhalte eines Shops extrem schnell ausliefert.

Das neue Dream-Trio in Sachen Datenaustausch besteht aus dem ElasticSync Plugin von plentymarkets, synesty und dem Wiener Startup excodata. Jan Griesel berichtet in seiner Keynote von dieser Kooperation, die Großes erwarten lässt: die Optimierung des Austauschs von Daten z.B. für den Bestands- oder Preisabgleich, Auftrags- und Kundendaten zwischen Warenwirtschaft, CRM und externen Anbindungen wie Adwords oder Preissuchmaschinen.

Natürlich hat der plentyMarketplace noch viel mehr zu bieten als einen neuen Shop und dazu passende Themes. Es ist bisher möglich Payment-Lösungen, Fulfillment-Dienstleister, Backend-Strukturen, Widgets und ganze Marktplätze per Plugin in plentymarkets zu integrieren. Weitere kleinere, aber nicht zu unterschätzende Plugins, wie plentyDrive – ein Service der ftp ersetzen und an eine Dropbox erinnern soll, oder plenty Base – das die Verwaltung von Arbeitsprozessen erleichtern wird, fanden ebenfalls Erwähnung. Und die Zukunft verheißt noch viel mehr. Weitere Informationen unter marketplace.plentymarkets.com.

Zwar kein Plugin, aber nicht weniger spektakulär ist das brandneue Kassensystem by plentymarkets inklusive Software, Hardware, Service und Updates: plentyPOS. plentymarkets ermöglicht dadurch den einfachen Umstieg vom PurePlayer zum wahren Omni-Channel-Händler und bietet damit seinen Händlern die Möglichkeit, sich zukunftssicher aufzustellen und die Kunden überall dort zu erreichen wo sie gerne shoppen. Interessierte fanden bei Live-Präsentationen in Vortrag und am Stand die Gelegenheit den neuen Point-of-Sale auf Herz und Nieren zu testen und selbst abzukassieren.

Mehr Raum für plentymarkets Features

Wer sich über die Keynote hinaus noch genauer über die einzelnen Neuerungen informieren wollte, bekam diesmal eine besondere Plattform dafür geboten. Im plenty Space liefen den ganzen Tag Vorträge von plentymarkets Mitarbeitern zu den wichtigsten Neuheiten und wurden hier nochmal im Detail erklärt. Besucher konnten in diesem Rahmen ihre Fragen im persönlichen Austausch von den Verantwortlichen beantworten lassen. plentymarkets bekam im Gegenzug direkt wertvolles Feedback von Kunden, welches nun in die Weiterentwicklung einfließen kann. Eine Win-Win-Situation für beide Seiten!

Darüber hinaus war auf 4 weiteren Bühnen allerhand geboten. Einige Aussteller schickten Vertreter ihrer Sache vor interessiertes Publikum und gaben sich mit Branchengrößen wie Johannes Altmann von Shoplupe oder Oliver Prothmann vom BVOH im fliegenden Wechsel die Klinke in die Hand.

E-Commerce-Größen im Main Space

Auch nach der Keynote war die Hauptbühne Mittelpunkt hochkarätiger Vorträge von Spezialisten aus der Branche – neben Markus Fuchs von PayPal, Branding-Spezialist Jon Christoph Berndt über einhorn GmbH-CEO und Viralwunder Philip Siefer bis zu Amazon-Experte Adrian Hotz gaben sich auch Sprecher wie Marcus Diekmann von Beter Bed Holding, Henning Heesen von Salesupply oder Lars Hofacker von Salesupply die Ehre ihr Wissen über die zukünftigen Trends im Online-Handel, Internationalisierung und Vorbilder für Erfolg im E-Commerce mit den Besuchern des Online-Händler-Kongresses zu teilen. Nachdem die 10 Top Growth Hacks für den E-Commerce von Growthhacker Hendrik Lennarz präsentiert wurden gaben sich noch die 4 Online-Händler vom eCommerce Quartett ein Stelldichein und erzählten aus ihrem Händleralltag.

Die besten Shops des E-Commerce-Universums

Der plentyAward wird von der plentymarkets GmbH jährlich vergeben und kürt die 3 besten plentymarkets Shops, die sich in Sachen Design und Usability aus der Masse hervorheben und durch ein Voting zum Sieger gewählt werden.

Über den dritten Platz freuten sich in diesem Jahr Pascuali mit ihrem Naturwolle-Shop. Das junge Kölner Groß- und Einzelhandelsunternehmen wurde 2008 gegründet und zeichnet sich durch qualitativ anspruchsvolle und fair gehandelte Produkte aus.

Platz 2 belegt verdientermaßen der Schuh-Shop Noco Shoes. Hier wird die Leidenschaft für originelle, funktionale und raffinierte Schuhe mit Professionalität, Marktverständnis und weltweiten Kontakten zu renommierten Herstellern verbunden.

Und der strahlende Sieger des plentyAward heißt Original Räder – ob sportlich oder dynamisch, ob Original Felge oder Kompletträder für Sommer und Winter, ob 16 Zoll oder 21 Zoll – Original Räder bietet ausgezeichnete und höchste Wertstabilität. Designed von der Agentur ONEDOT. ist der Shop in Sachen Einzigartigkeit, Wertigkeit und Nutzerfreundlichkeit Sieger in diesem Wettbewerb.

Parallelveranstaltung plentyCodeCamp

Das plentyCodeCamp ging nach den plentyDays 2016 zum 10. Online-Händler-Kongress in die zweite Runde und bot Entwicklern und Plugin-Interessierten in 6 Sessions die beste Gelegenheit, das gesamte Know-how rund um plentymarkets Plugins direkt aus erster Hand abzuholen. Das Spektrum reicht von Shop-Plugins über Payment- und Backend-Plugins bis zur Anbindung ganzer Marktplätze mit dieser Technologie. Von den Grundlagen über die verwendete Technik bis zu Best Practice-Beispielen und Live-Coding Sessions ist für Jedermann – egal mit welchem Wissensstand – etwas dabei. In einer weiteren Session stellten Entwickler von plentymarkets und externe Coder ihr können unter Beweis und entwickelten innerhalb des Tages eine Erstversion für ein Blog-Plugin, das demnächst im plentyMarketplace zum Download zur Verfügung steht.

Networken, flippern, feiern und tanzen

Auf dem plentymarkets Online-Händler-Kongress kommt natürlich auch eines nie zu kurz: der Spaßfaktor! Zwischen inspirierenden Gesprächen und spannenden Vorträgen konnten sich die Besucher am VR-Spiel oder Retro-Flippern austoben, entspannt netzwerken oder lustige Bilder in der Fotobox schießen lassen. Den krönenden Abschluss des E-Commerce-geladenenen Kongresstages gab das Jubiläums-Feuerwerk im Hinterhof des Kongress Palais, welches das Abendprogramm und die anschließende Aftershowparty mit einem gebührenden Knall einläutete. Nach dem Abendessen und einem entspannten Ausklang feierten die plentyCrew, Partner und Besucher bei leckeren Cocktails und abgefahrenen Beats von The Voice of Germany Star Giulia Wahn mit DJane bis in die Morgenstunden in der Weinkirche in Kassel.

(Quelle: PM der plemtymarkets GmbH vom 24.03.2017)

Hausverbot im Online-Shop – geht das?

Jeder Online-Händler kennt sie und hat wahrscheinlich selbst welche: Unliebsame Kunden, die bestellen, alles zurücksenden und sich dann auch noch beschweren. Am liebsten möchte man solchen Kunden das Bestellen im Shop gleich ganz verbieten. Unter welchen Bedingungen das möglich ist, erklärt Tanya Stariradeff, Rechtsexpertin bei Trusted Shops.

Trusted Shops News

Trusted Shops News

Der Inhaber eines Ladengeschäfts kann frei darüber entscheiden, wem er Eintritt in seine Geschäftsräume gewährt. So kann er unliebsamen Kunden künftige Bestellungen verbieten. Im Internet wurde ein „virtuelles“ Hausrecht dem Betreiber eines Internetforums zugesprochen, wenn er das Eigentum an der Hardware hat, auf der die Beiträge der Nutzer gespeichert werden, da er unter Umständen für in das Forum eingestellte Beiträge von Nutzern haftet und sich durch Sperrung der Nutzer schützen kann. Welche Möglichkeiten Online-Händler in solchen Fällen haben, war bisher unklar. Zwei aktuelle Entscheidungen machen erste Vorgaben.

Hausrecht vs. Vertragsfreiheit

Ein Online-Händler zog vor Gericht (LG Ulm, Beschluss vom 13.01.2015, 2 O 8/15), weil er einem Kunden wegen der Verletzung eines Verbots des kommerziellen Weiterverkaufs Hausverbot für seinen Online-Shop erteilt hatte. Der Kunde bestellte aber weiter und wollte keine strafbewehrte Unterlassungserklärung abgeben. Zu Recht, urteilte das Gericht, denn Online-Händlern stünde kein Hausrecht zu. Durch die weiteren Bestellungen werde der Händler – anders als beispielsweise ein Forenbetreiber – keiner Haftung ausgesetzt sein. Vielmehr könne er sich auf die Vertragsfreiheit berufen.

Der Grundsatz der Vertragsfreiheit besagt unter anderem, dass jede Privatperson frei darüber entscheiden kann, ob und mit wem er einen Vertrag abschließen will oder nicht. Die Vertragsfreiheit gilt zwar nicht ausnahmslos, die Ausnahmetatbestände dürfen im Regelfall jedoch nicht einschlägig sein. Solange kein Vertrag zustande gekommen ist, steht es dem Händler frei, Bestellungen des Kunden nicht anzunehmen. Die Ablehnung muss auch nicht begründet werden.

Ist der Vertrag bereits mit der Bestellung durch den Kunden zustande gekommen, wie zum Beispiel bei Verwendung von sofortigen Zahlungsmitteln (beispielsweise eine Sofortüberweisung), ist der Händler zunächst zur Lieferung verpflichtet. Er ist ausnahmsweise dann nicht gezwungen, die Ware zu liefern, wenn er hierdurch Gefahr liefe, Rechte Dritter zu verletzen oder wenn der Besteller gegen die AGB des Händlers verstößt und der Händler ihn auf die Rechtsfolge der Nichtlieferung hingewiesen hat, so das Gericht.

Sperrung des Kundenkontos

Über die Frage, ob der Händler darüber hinaus das Kundenkonto des Bestellers löschen kann, hatte das OLG Köln (Urteil vom 26.2.2016, 6 U 90/15) zu entscheiden. Nach Auffassung des Gerichts ist die Löschung eines Kundenkontos dann unzulässig, wenn der Kunde nach der Sperrung auf Inhalte nicht mehr zugreifen kann, an welchen er ein Nutzungsrecht erworben hat. Die Entscheidung betraf allerdings die Online-Plattform Amazon, auf sie zugreifen kann. Im herkömmlichen Online-Shop dürfte die Konto-Sperrung hingegen möglich sein. Besteht die Möglichkeit einer Gast-Bestellung kann sich der Händler auch hier auf die Vertragsfreiheit berufen und die Bestellung ablehnen. Ist der Vertrag jedoch geschlossen – dann dürfte der Händler auch hier unter den obigen Voraussetzungen die Erfüllung des Vertrags verweigern.

Was sollte der Händler tun?

Damit unliebsame Kunden nicht beliefert werden müssen, sollte im Vorfeld der künftigen Bestellungen auf das Folgende geachtet werden:

• Wenn ein bestimmtes Kundenverhalten unerwünscht ist (wie kommerzieller Weiterverkauf), sollte dies ausdrücklich in den AGB festgelegt werden, damit sie sich später auf eine Vertragsverletzung berufen können. Dabei dürften die Rechte des Kunden nicht eingeschränkt werden. Eine Klausel, die häufige Widerrufe entsprechend sanktionieren will, ist unzulässig. Wenn der Kunde nicht mehr als Vertragspartner für den Shop in Betracht kommt, weil sein Verhalten rechtswidrig ist, ist hierfür keine ausdrückliche Regelung in den AGB erforderlich.

• Dem Kunden mitteilen, dass künftig keine Verträge mehr mit ihm eingegangen werden. Denn nur in diesem Fall kann die Erfüllung eines bereits geschlossenen Vertrags ablehnt werden. Der Kunde kann auch im Voraus in den AGB über die Rechtsfolgen eines vertragswidrigen Verhaltens informiert werden. Die Klausel sollte jedoch von einem spezialisierten Rechtsanwalt formuliert werden.

• Vor der Löschung eines Kundenkontos prüfen, ob dort Inhalte gespeichert werden, an denen der Kunde ein dauerhaftes Nutzungsrecht hat. Des Weiteren muss darauf geachtet werden, dass keine Inhalte gelöscht werden, für die gesetzliche Aufbewahrungspflichten gelten. Trusted Shops empfiehlt, den Kunden vor der Kundensperrung rechtzeitig zu informieren, damit er für seine Rechtdurchsetzung gegebenenfalls relevante Informationen (zum Beispiel Vertragstext, Bestelldaten) herunterladen kann. • Der Händler sollte technische Vorkehrungen, soweit möglich, um künftige Bestellungen des gesperrten Kunden zu vermeiden.

Experten-Tipp:

Wenn erst nach Vertragsschluss feststellt wird, dass ein Kunde unzulässigerweise bestellt hat, sollte ihm unverzüglich mitgeteilt werden, dass und warum er nicht mehr beliefert wird. Jedes Verhandeln über den Vertrag kann als widersprüchliches Verhalten des Händlers gedeutet werden und zu einer Lieferpflicht führen.

(Quelle: PM der Trusted Shops GmbH vom 22.03.2017)

Mehr Umsatz durch Up-Selling und Cross-Selling

Die Frage „Wollen Sie noch Pommes zu Ihrem Burger?” oder das Angebot eines teureren Smartphones mit mehr Speicherkapazität gehören zu den bekanntesten Maßnahmen des Up- und Cross-Sellings. Beide Verkaufstaktiken haben vor allem ein Ziel: Mehr Umsatz zu generieren. Warum sich Up- und Cross-Selling auch für Online-Händler lohnt, erklärt Daniel Heller, Online Marketing Experte bei Trusted Shops.

Einem Forrester Analyst nach sind ungefähr 10–30 Prozent des E-Commerce-Umsatzes zusätzlichen Produktvorschlägen anzurechnen. Doch um Up- und Cross-Selling richtig einsetzen, ist es wichtig den Unterschied zu kennen.

Was ist Up-Selling?

Up-Selling ist die Taktik, die dem Kunden das teurere (bessere, neuere, etc.) Produkt derselben Kategorie vorschlägt. Dazu zählen beispielsweise Upgrades wie mehr Leistung für den neuen Laptop. Bei vielen Fluglinien wird beim Kauf eines Flugtickets die Option auf mehr Beinfreiheit angeboten. Die amerikanische Fluglinie JetBlue hat mit ihrer “Even More Space”-Option in 2014 nahezu 190 Millionen Dollar zusätzlichen Umsatz gemacht. Viele Kunden würden mehr Geld für ein besseres oder zusätzliches Produkt ausgeben, wenn es ihnen einen Vorteil bringen würde.

Das bedeutet im Umkehrschluss: Wer seinen Kunden keine Up-Sell-Optionen anbietet, kann nicht den maximalen Umsatz generieren. Wichtig ist jedoch, darauf zu achten, dass das Up-Sell-Produkt zu den Wünschen des Kunden passt. Wenn ein Kunde also einen günstigen 400 Euro Fernseher in den Einkaufswagen legt, macht es deutlich mehr Sinn einen Fernseher anzubieten, der ein wenig größer oder moderner ist und nur 50 Euro mehr kostet. Einen 4k-curved-TV für 1500 Euro anzubieten, wäre dagegen ein unpassendes Up-Sell-Angebot, da der Kunde an einem günstigeren Modell interessiert ist. Faustregel: Das Upsell-Produkt kann bis zu 30 Prozent teurer sein als jenes, welches der Kunde als erstes ausgewählt hat, ohne ihn zu verschrecken.

Was ist Cross-Selling?

Cross-Selling ist eine Verkaufstechnik bei der dem Kunden ein zusätzliches Produkt vorschlagen wird, das zu seinem bereits gewählten passt. Zum Beispiel:

  • Zusatz-Batterien, die dem Kunden beim Kauf einer neuen Digitalkamera während des Check-Out-Prozesses angeboten werden.
  • Das HDMI Kabel zum neuen Fernseher.
  • Die Blumenerde beim Kauf von Blumentöpfen.
  • Kaffeebohnen oder Entkalker, wenn der Kunde einen Kaffee-Vollautomaten in seinen Warenkorb legt.

Amazon gibt an, dass 35 Prozent des Umsatzes auf Cross-Selling zurückzuführen ist. Der Branchendurchschnitt liegt bei ca. 10 Prozent. Angaben wie „wird oft zusammen gekauft“ oder „Kunden, die sich für dieses Produkt interessieren, kauften auch…“ einem Online-Shop hinzuzufügen, hilft den Kunden also besser einzukaufen und hat gleichzeitig das Potenzial, den Umsatz zu erhöhen.

Warum lohnen sich vor allem Up- und Cross-Selling?

Im Gegensatz zur Cross-Selling-Taktik, wo es fast immer eine Möglichkeit gibt, mehr zu verkaufen, ist nicht jedes Produkt für einen Up-Sell geeignet. Darum gilt: tendenziell nur die beliebtesten und am meisten verkauften Produkte (viele Produktbewertungen) zum Up-Sell anzubieten. Produkte, die bereits bei anderen Kunden beliebt und relevant sind, haben ein größeres Up-Sell-Potential. Besonders gut funktioniert Cross- und Upselling bei bereits bestehenden Kunden. Einer Studie von Marketing Metrics nach, liegt die Wahrscheinlichkeit jemandem, der schon Kunde ist, noch etwas zusätzliches zu verkaufen, bei 60-70 Prozent. Im Gegensatz dazu steht die Wahrscheinlichkeit neue Kunden von den eigenen Waren zu überzeugen bei 5-20 Prozent. Ebenso helfen Up- und Cross-Selling dabei, die Konversionsrate zu erhöhen, mehr Produkte zu verkaufen, den Kunden ein größeres Warenangebot zu präsentieren und sie am Ende glücklicher zu machen.

Wann sollten Cross- und Up-Selling eingesetzt werden?

Es gibt im Grunde drei Möglichkeiten, wo Cross-Selling und Up-Selling angeboten werden kann:

1. Vor dem Kauf: Auf einer Produktseite können weitere Produkte aus der selben Kategorie unter dem Produkt oder in der Sidebar präsentiert werden.

2. Während des Kaufes: Cross-Selling während des Checkout-Prozesses (im Einkaufswagen und während/kurz vor dem Bezahl-Vorgang) anzubieten erhöht die Verkäufe um drei Prozent.

3. Nach dem Kauf: Auch nach dem Kauf lassen sich mit Follow-Up-Emails noch neue Cross-Sell-Verkäufe generieren.

Die fünf besten Tipps für Up- und Cross-Selling

1. Eine Auswahl zeigen, aber nicht übertreiben. Zu viele Auswahlmöglichkeiten zu bieten verwirrt potentielle Kunden nur. Besser: eine kleinere, aber relevantere Anzahl von Produkten zu zeigen.

2. Nur Produkte zeigen, die zusammenpassen und auch die Kaufintention vom Kunden unterstützen. Einem Kunden, der auf der Suche nach einer günstigen Kamera ist, die neuste Spiegelreflex-Kamera anzubieten, wäre verschwendetes Potential. Zusatz-Akkus oder eine kleine Kamera-Tasche sind hier die bessere Wahl.

3. Es dem Kunden schmackhaft machen, mehr Geld auszugeben, in dem passende Produkte direkt als Bundle mit einem kleinen Nachlass angeboten werden. Eine Kamera direkt mit Tasche, Zusatz-Akku und Speicherkarte anzubieten, macht Sinn für den Käufer, da er diese Produkte eventuell sowieso kaufen würde.

4. Obwohl der Produktpreis ein wichtiger Entscheidungsfaktor beim Kauf ist, bleibt der Gedanke „Kunden kaufen kein teureres Produkt“ ein Mythos. Weitere Entscheidungsfaktoren sind besondere Angebote, etwaige Gutscheine, die Versandkosten, Kunden- und Produktbewertungen. Was bedeutet, dass ein Kunde tendenziell bereit ist mehr zu zahlen, wenn das Upsell-Produkt bessere Bewertungen hat und seine Wünsche besser erfüllt.

5. Dem Kunden zeigen, warum Up- oder Cross-Sell für ihn sinnvoll ist. Das kann entweder durch einen emotionalen Grund geschehen: „Mit diesem Zusatz-Akku können Sie länger tolle Bilder machen“, oder mit einem logischen Grund: „Wenn Sie diese Speicherkarte dazu wählen, ist der Versand kostenlos“. Emotionale und logische Gründe für den Kauf zu nennen, erhöht die Bestellwahrscheinlichkeit.

(Quelle: PM der Trusted Shops GmbH vom 09.03.2017)

Neuer Teamleiter Shopware-Entwicklung bei shoptimax

Nürnberg, 09.03.2017 – Das Team von shoptimax begrüßte Ende Februar 2017 sein neuestes Teammitglied, Jan Drescher. Der 38-Jährige übernahm zu diesem Zeitpunkt die neugeschaffene Position „Teamleiter Shopware-Entwicklung“. Die Einführung der Stelle ist Teil eines größeren Prozessoptimierungsprozesses bei dem auf OXID eSales und Shopware-Shopsysteme spezialisierten Nürnberger E-Commerce Lösungsanbieter.

„In den vergangenen Wochen wurden bei shoptimax langfristig Optimierungen an den internen Strukturen vorgenommen. Dazu zählen neben Veränderungen in den Abteilungen Projektmanagement und Konzeption selbstverständlich auch sämtliche Aspekte des Bereichs Programmierung, weshalb wir die neue Position „Teamleiter Shopware-Entwicklung“ eingeführt haben. Damit gelingt es uns, unser Know-how in den beiden Shopsystemen Shopware und OXID jeweils besser zu bündeln und künftig spezialisierte Experten-Teams von unschätzbarem Wert für das Unternehmen und unsere Kunden aufzustellen“, so Friedrich Schreieck, Geschäftsführer der shoptimax GmbH.

Der neue Teamleiter des Bereichs Shopware-Entwicklung bei shoptimax: Jan Drescher.

Der neue Teamleiter des Bereichs Shopware-Entwicklung bei shoptimax: Jan Drescher.

Jan Drescher kann bereits auf eine 18-jährige Laufbahn als Web-Entwickler bzw. Software-Architekt zurückblicken und hat solide Erfahrung in der Steuerung agiler Projektmethoden gesammelt. Dies wird ihm bei der Erfüllung seiner Aufgaben bei shoptimax von großem Nutzen sein: „Ich leite das Shopware-Team bei shoptimax sowohl fachlich als auch disziplinarisch und ich freue mich, an der Gestaltung und Umsetzung neuer Strukturen beteiligt sein zu dürfen. Somit werden wir alle gemeinsam den Erfolg von shoptimax vorantreiben.“ Neben der Verantwortung für die Budget- und Ressourcenplanung des Shopware-Teams, ist Jan zudem für die Weiterentwicklung der Mitarbeiter seines Bereichs verantwortlich.

Das gesamte Team von shoptimax freut sich auf die Zusammenarbeit mit Jan Drescher und heißt ihn herzlich willkommen.

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Urheberrecht in Online-Shops: Wann Händler einen Copyright-Hinweis brauchen

„Alle Inhalte dieses Angebots sind urheberrechtlich geschützt“ – diese oder ähnliche Hinweise sind häufig in Online-Shops, meist im Impressum, zu finden. Und werden nicht selten mit Aussagen zu Urheberrechten Dritter oder Haftungsausschlüssen verknüpft. Sinn und Unsinn solcher Urheberrechtshinweise erklärt Frieder Schelle, Rechtsexperte bei Trusted Shops.

Was ist eigentlich „urheberrechtlich geschützt“?

Das Urheberrecht besteht für persönliche geistige Schöpfungen mit einer gewissen Gestaltungshöhe – das heißt, mit einem Mindestmaß an geistiger Leistung, die der Gestaltung innewohnt. Das können zum Beispiel Sprachwerke wie Texte sein oder Musik, Werke der Tanzkunst, Bilder und Videos. Entscheidend ist der Begriff der „kleinen Münze des Urheberrechts“. Dieser bezeichnet die unterste Grenze dessen, was urheberrechtlich geschützt ist und meint, dass die Messlatte für den urheberrechtlichen Schutz recht tief hängt. Bilder sind in aller Regel durch ein Copyright geschützt und auch selbst verfasste Produkttexte können urheberrechtlich geschützt sein.

Welche Wirkung hat ein Urheberrechtshinweis?

Wenn ein Werk urheberrechtlich geschützt ist, verliert es diesen Schutz nicht, wenn ein Urheberrechtshinweis fehlt. Umgekehrt entsteht durch einen solchen Hinweis auch kein urheberrechtlicher Schutz. Der Hinweis hat also eine rein klarstellende Wirkung. Entsprechendes gilt für das Copyright-Zeichen „©“. Dieses kommt aus dem anglo-amerikanischen Rechtskreis und hat in Deutschland ebenfalls keine rechtliche Wirkung.

Eine Variante des Urheberrechtshinweises besagt, dass bei der Erstellung des Internetauftritts darauf geachtet wurde, keine Rechte Dritter zu verletzten und dass das Urheberrecht bei den jeweiligen Rechteinhabern verbliebe. Auch dieser Hinweis hat keine rechtliche Wirkung und kann nicht vor Ansprüchen schützen, die aus der Verletzung der Rechte Dritter erhoben werden.

Gibt es Fälle, in denen ein Hinweis sinnvoll ist?

Der Urheber eines Werks kann bestimmen, ob das Werk mit einer Urheberbezeichnung zu versehen ist und welche Bezeichnung zu verwenden ist. Das bedeutet, dass der Urheber, zum Beispiel von verwendeten Fotos in einem Online-Shop, verlangen kann, dass er als Urheber genannt wird. Solche Forderungen finden sich häufig in den Nutzungsbedingungen von Bilderplattformen wieder, welche bei Nutzung der Bilder darauf hinweisen, dass der Urheber im Impressum genannt werden muss. Auch individualvertraglich kann entsprechendes geregelt werden. Darum finden sich solche Hinweise häufig im Impressum von Online-Shops. Diese Hinweise sind nicht nur sinnvoll sondern gegebenenfalls vertraglich geschuldet.

Experten-Tipp:

Urheberrechtshinweise bedingen keinen urheberrechtlichen Schutz der eigenen Inhalte und schützen nicht vor den Ansprüchen Dritter. Jedoch können Hinweise auf den Urheber (beispielsweise von Fotos) vertraglich notwendig sein, wenn Händler Inhalte Dritter in ihrem Shop verwenden.
Im Zweifel also denjenigen fragen, der die Bilder zur Verfügung gestellt hat.

(Quelle: PM der Trusted Shops GmbH vom 01.03.2017)

Wie stark ist der Konkurrenzkampf im Online-Handel?

Händlerbund Abmahnstudie 2016

Mehr als 500 deutsche Online-Händler aller Branchen berichten, welche Erfahrungen sie im Jahr 2016 mit Abmahnungen gemacht haben. Häufigkeit, Gründe und Kosten stehen dabei im Verhältnis zu den Ergebnissen der Vorjahre. Zwar stieg die Gesamtzahl nicht so stark wie in 2015, doch die Konsequenzen scheinen dafür umso härter auszufallen.

Jeder vierte Online-Händler wurde abgemahnt

Wie hat sich das Abmahnproblem, das als typisch deutsches Phänomen im Online-Handel gilt, entwickelt? Im vergangenen Jahr erhielt knapp jeder vierte Online-Händler (24 Prozent) eine Abmahnung von einem Wettbewerber oder Verein, weil er gegen rechtliche Vorschriften im Online-Handel verstoßen hat. Am häufigsten sind es Verletzungen des Wettbewerbsrecht (53 Prozent), die Konkurrenten zu rechtlichen Schritten bewegen. Die Gründe können unzulässige Werbeaussagen oder unerwünschte Mailings sein. Verstöße gegen das Markenrecht (10 Prozent) häufen sich laut der aktuellen Abmahnstudie. Die Verwendung geschützter Begriffe wie “INBUS-Werkzeug” oder “Konfitüre” ist abmahnfähig. Im Jahr 2016 sorgten vor allem fehlende Hinweise auf die neue OS-Plattform zur Streitschlichtung für Probleme.

Abmahnungen landen häufiger vor Gericht und werden teurer

Zwar sank die Zahl der betroffenen Online-Händler, die im Jahresverlauf mehrere Abmahnungen bewältigen mussten um 13 Prozent, doch die Kosten intensivierten sich. Während der Großteil (84 Prozent) mit einer einzigen Abmahnung davon kam, mussten Betroffene in Einzelfällen mit mehr als vier (3,3 Prozent) kämpfen. Etwa zwei Drittel der Abmahnungen verursachten Kosten bis 1000 Euro. Der Anteil teurer Abmahnungen, die mit rund 2000 Euro zu Buche schlagen, hat sich sogar auf 14 Prozent verdreifacht. Die Studie zeigt außerdem, dass Abmahnungen mittlerweile doppelt so häufig vor Gericht landen (13 Prozent) als noch im Vorjahr und außergerichtliche Einigungen mit 12 Prozent nur noch halb so oft gelingen.

Abmahnproblem bleibt auf hohem Niveau

Das Problem der massenhaften Abmahnungen im deutschen Online-Handel scheint weiterhin als legitimes Mittel gegen unliebsame Wettbewerber zu gelten. Die Mehrzahl der Händler (78 Prozent) empfindet den Abmahnwahnsinn als wachsendes oder gleichbleibendes Problem. Zwar fielen die Ergebnisse im Jahr 2015 noch drastisch aus, doch ein Rückgang oder einer Lösung der Abmahnproblematik ist bisher nicht in Sicht.

Die Ergebnisse im Überblick:

• Fast jeder vierte Online-Händler (24 %) war vom Thema betroffen.
• Bei 78 % hat sich das Abmahnproblem zum Vorjahr nicht verbessert.
• Am häufigsten sind Rechtsverletzungen im Wettbewerbsrecht (53 %).
• Im Jahr 2016 endeten doppelt so viele Abmahnungen (13 %) mit Gerichtsverfahren wie 2015.
• Der Anteil der teuren Abmahnungen um 2000 Euro hat sich auf 14 % verdreifacht.

Link zur Händlerbund Abmahnstudie 2016

Infografik Abmahnungen 2016

Infografik Abmahnungen 2016

(Quelle: PM des Händlerbunds vom 22.02.2017)

Online-Shops rüsten auf: Wieder mehr Zahlungsverfahren im Angebot

Neue ECC-Payment-Studie zeigt: Konsumentenlieblinge Rechnung und PayPal werden am häufigsten neu integriert

Erstmals seit 2011 haben Onlinehändler ihre Auswahl an Zahlungsverfahren wieder erkennbar vergrößert. So zeigt die neue „ECC-Payment-Studie Vol. 21 – Der Online-Payment-Markt aus Sicht der Händler und Konsumenten“, dass Konsumenten in Online-Shops im Schnitt zwischen 6,1 Zahlungsverfahren wählen können. Zwischen 2011 und 2015 boten Onlinehändler durchschnittlich zwischen 5,1 und 5,5 Payment-Optionen an. Für die Studie hat das ECC Köln in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Malte Krüger sowohl Online-Shopper als auch Shop-Betreiber befragt.

Integration neuer Zahlungsverfahren

Integration neuer Zahlungsverfahren

Stabilisierung bei den Lieblingszahlungsverfahren der Online-Shopper

Der Rechnungskauf und PayPal führen erneut die Liste der Lieblingszahlungsverfahren aus Konsumentensicht an. Ähnlich wie im Vorjahr bezahlen vier von zehn Online-Shoppern am liebsten per Rechnung und rund 29 Prozent der befragten Konsumenten präferieren PayPal. Auch Lastschrift, Kreditkarte und SOFORT Überweisung zählen zu den Top-5-Verfahren aus Shopper-Sicht.

„Nachdem die Rechnung im vergangenen Jahr erkennbar in der Gunst der Online-Shopper verloren hatte, haben sich die Zustimmungswerte nun wieder stabilisiert. Auch die Nummer zwei der Konsumenten PayPal erreicht ähnliche Werte wie im Vorjahr. Online-Shopper scheinen ihre Lieblingsverfahren gefunden zu haben“, so Prof. Dr. Malte Krüger.

Aufschwung der abgesicherten Rechnung

Werden neue Zahlungsverfahren von Shop-Betreibern angeboten, sind dies weiterhin am häufigsten die Rechnung und PayPal. Diese werden sogar häufiger im Payment-Mix ergänzt als im Vorjahr. So haben rund 16 Prozent der befragten Händler in den letzten 24 Monaten PayPal neu in ihren Online-Shop aufgenommen (+3 Prozentpunkte). Knapp 19 Prozent der Onlinehändler geben zudem an, die durch Payment-Dienstleister abgesicherte Rechnung in den zurückliegenden zwei Jahren in ihren Payment-Mix aufgenommen zu haben – das entspricht einem Plus von fast zehn Prozentpunkten im Vergleich zum Vorjahr. Insgesamt haben 53 Prozent der befragten Onlinehändler ihr Payment-Portfolio in den letzten 24 Monaten erweitert.

Payment-Dienstleister stärker gefragt

Mit Blick auf den Aufschwung der abgesicherten Rechnung verwundert es nicht, dass Onlinehändler häufiger mit Payment Service Providern (PSP) zusammenarbeiten oder vorgefertigte Bezahllösungen nutzen (wollen). Diese minimieren bei der abgesicherten Rechnung, aber auch bei Lastschrift und Ratenkauf, das Zahlungsausfallrisiko und den Integrationsaufwand für Shop-Betreiber. Aktuell nehmen rund 54 der befragten Händler PSP-Dienste in Anspruch oder planen dies zu tun – im Vorjahr gaben dies rund 38 Prozent der Onlinehändler an. Rund 56 Prozent der Shop-Betreiber nutzen zurzeit vorgefertigte Bezahllösungen oder planen, diese zukünftig einzusetzen (+16 Prozentpunkte).

„Führen Onlinehändler neue Zahlungsverfahren ein, ist die sichere Abwicklung selbstverständlich ein entscheidender Faktor. Die ECC-Payment-Studie zeigt, dass Händler aber auch klar ihre Kunden im Fokus haben und darauf achten, dass die Verfahren, die sie neu einführen, für diese bequem und einfach zu nutzen sind. Das ist entscheidend, um die hohen Konsumentenerwartungen an den Check-out zu erfüllen“, so Sabine Buschmann, Senior Projektmanagerin am ECC Köln.

Die wichtigsten Zahlen im Überblick:

• Die befragten Onlinehändler bieten aktuell durchschnittlich 6,1 Zahlungsverfahren an.
• 40,2 Prozent der befragten Online-Shopper nutzen am liebsten die Rechnung bzw. würden diese am liebsten nutzen.
• 29,2 Prozent der befragten Online-Shopper nutzen am liebsten PayPal bzw. würden dies am liebsten nutzen.
• 18,8 Prozent der befragten Onlinehändler haben in den letzten 24 Monaten die abgesicherte Rechnung neu in ihren Online-Shop aufgenommen.
• 53,8 Prozent der befragten Onlinehändler arbeiten aktuell mit einem Payment Service Provider zusammen oder planen dies konkret.

Über die Studie

Für die „ECC-Payment-Studie Vol. 21 – Der Online-Payment-Markt aus Sicht der Händler und Konsumenten“ hat das ECC Köln in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Malte Krüger im Dezember 2016 1.765 Konsumenten befragt, davon 896 aus Deutschland, 411 aus Österreich und 458 aus der Schweiz. Darüber hinaus wurde von November 2016 bis Januar 2017 eine Umfrage unter 346 deutschen Onlinehändlern durchgeführt. Experteninterviews ergänzen die Befragung. Die ECC-Payment-Studie nimmt bereits zum 21. Mal die Bekanntheit, Nutzung und Bewertung von Zahlungsverfahren sowie Trendthemen im Payment-Markt aus Sicht von Online-Shoppern und Shop-Betreibern unter die Lupe.

Die ECC-Payment-Studie wurde unterstützt von folgenden Unternehmen: PayPal Deutschland GmbH, SCHUFA Holding AG, SOFORT GmbH, Wirecard AG und UNIVERSUM Group.

Die Studie kann online bestellt werden: www.ifhshop.de/ECC-Payment-Studie

(Quelle: PM des ECC Köln vom 21.02.2017)

Künstliche Intelligenz: Experten Interview: KI im Handel – Gegenwart oder Zukunft?

Das Trendthema der vergangenen Monate, wenn es um die digitale Transformation geht: Künstliche Intelligenz. Keine Technolgie wird so diskutiert. Und die Ausmaße dieser für die Arbeitswelt, sind nicht mal im Ansatz absehbar. Die Marktführer im Online-Bereich zeigen erste interessante Anwendungen auf, wie Service- und Chat-Bots oder Prognosesysteme zur Betrugsprävention. Doch wie weit ist der Handel in Sachen KI? Wird sie in Zunkuft eine größere Bedeutung im Online- oder Offlinehandel haben? Und wie groß wird die Durchdringung in den nächsten Jahre aussehen? Ein Interview mit Dominique Ziegelmayer, Director Enterprise Platform bei Trusted Enterprise.

KI im Handel – Gegenwart oder Zukunft?

KI im Handel – Gegenwart oder Zukunft?

1. Welche KI-Anwendungen im Handel (Online, Stationär, Crosschannel) kennen Sie (außer vielleicht Amazon Echo)? Können Sie ein, zwei Beispiele nennen?

Dr. Dominique Ziegelmayer: Im Online-Handel sind vor allem Chat- und Service-Bots zu nennen. Dies sind intelligente Programme, die zum Beispiel im Live-Chat auf der Händlerseite zu Produktdetails, einer Lieferung oder einer Retoure befragt werden können. Beeindruckend dabei finde ich, dass die Systeme zum Teil so gut sind, dass man nicht sicher ist, ob man nun mit einem Menschen oder einer Maschine spricht.

Eine Anwendung die gleichermaßen im Online- als auch im Offlinehandel Anwendung findet, sind intelligente Prognosesysteme. Diese lernen zum Beispiel aus vergangenen Bestellungen, bilden Käufergruppen und betrachten saisonale Effekte. Aus den gewonnen Einsichten prognostizieren sie z.B. den Absatz der Produkte und wissen im Optimalfall noch vor dem Konsumenten, was als nächstes bestellt wird. Wozu kann man das brauchen? Ganz einfach, wir können unsere Webseiten auf die entsprechenden Produktgruppen ausrichten, unseren Einkauf veranlassen das Lager entsprechend zu bestücken und letztendlich die Versandzeiten weiter verkürzen.

2. Wie weit ist der Handel in Sachen KI? Stehen wir noch ganz am Anfang oder ist bereits Fortschritt erkennbar? Setzen sich die Handelsunternehmen zumindest mit dem Thema auseinander?

Dr. Dominique Ziegelmayer: Gerade die Marktführer im Online-Bereich zeigen erste interessante Anwendungen auf. Neben Bots und Prognosesystemen ist da zum Beispiel die Personalisierung und die Betrugsprävention zu nennen. Hier sind maschinelle Lernverfahren schlicht nicht mehr wegzudenken. Über alle Marktteilnehmer hinweg würde ich jedoch behaupten, dass wir die Möglichkeiten der KI bei weitem noch nicht ausnutzen.

3. Wo hat Künstliche Intelligenz in Zukunft größere Bedeutung? Im Online- oder Offlinehandel?

Dr. Dominique Ziegelmayer: Für maschinelle Lernverfahren benötigen wir zwei Dinge: Technologie und Daten. Da der Online-Bereich hier offensichtlich besser aufgestellt ist, spreche ich ihm eine gewisse Vorreiterrolle zu. Ich denke jedoch, dass Online- und Offlinehandel zunehmend zusammenwachsen und wir damit eine einheitliche Datenbasis für unsere Algorithmen erhalten werden. Die Vorteile eines solchen holistischen Blicks auf den Kunden sehen wir mit Trusted Enterprise bereits heute, denn nur durch die Kombination von Online- und Offline-Daten kann unsere KI für unsere Kunden treffend entscheiden, wann wir einen Konsumenten um Feedback bitten und an welche Systeme und Abteilungen wir dieses weiterleiten.

4. Hand aufs Herz: Wie groß wird – realistisch/konservativ gesehen – die Durchdringung von KI im Handel in zwei, fünf und zehn Jahren sein?

Dr. Dominique Ziegelmayer: Wenn man sich die rasante Entwicklung der letzten Jahre ansieht, glaube ich, dass es bereits in wenigen Jahren kaum mehr einen Wirtschaftsbereich gibt, der auf KI verzichten kann. Die Datenmengen wachsen mit einer rasanten Geschwindigkeit und das befeuert die Technik doppelt: Zum Einen bilden diese den Ausgangspunkt für maschinelles lernen, zum Anderen machen Sie eine intelligente Datenselektion notwendig. Denn niemand möchte morgen noch hunderte Dokumente prüfen, wenn nur 2-3 relevant für eine Entscheidung sind. Diese Entwicklung wird auch nicht vor dem Handel haltmachen und so gehe ich von einer starken Durchdringung in den nächsten 5-10 Jahren aus.

5. Welche Rolle wird KI im B2B-Handel spielen? Wird der Einfluss hier vielleicht noch viel größer sein, weil Kundenbeziehungen länger und intensiver, und gleichzeitig Investitionen größer sind?

Dr. Dominique Ziegelmayer: Gerade auf Grund der intensiven und persönlichen Kundenbeziehungen im B2B-Bereich, wird die Rolle der KI vermutlich geringer sein als in einem Massengeschäft. Insgesamt denke ich aber, dass es auf die Anwendungsfälle und weniger das Kundensegment ankommt.

(Quelle: PM der Trusted Shops GmbH vom 14.02.2017)

10. plentymarkets Online-Händler-Kongress

Am 17.03.2017 ist es wieder soweit und die plentymarkets GmbH öffnet die Pforten des historischen Kongress Palais in Kassel für Partner, Kunden und Besucher aus ganz Europa, um dem E-Commerce bei einem unvergesslichen Kongress die Ehre zu erweisen – der traditionelle Jahresauftakt der Branche beim plentymarkets Online-Händler-Kongress feiert in diesem Jahr seinen 10. Jahrestag und wird erneut für Jedermann etwas zu bieten haben. Nicht nur in Sachen Fachvorträge, Workshops und Networking, sondern auch für das Entertainment wird zum Jubiläum bestens gesorgt sein, sodass auch dieser Kongress eine kurzweilige und gehaltvolle Veranstaltung verspricht.

Der E-Commerce – unendliche Weiten.

Die Reise durch das Universum des E-Commerce wird von zahlreichen Branchenexperten begleitet, die in spannenden Vorträgen und praxisorientierten Workshops zeigen, wie sich der Online-Handel von morgen mit plentymarkets beherrschen lässt. Mit dabei sind u. a. Adrian Hotz, Marcus Diekmann, Jon Christoph Berndt oder Henning Heesen. Sie präsentieren die wichtigsten E-Commerce-Themen und -Trends, die der Online-Händler von morgen nicht verpassen sollte. Dabei eignen sich alle Vorträge sowohl für erfahrene Händler und plentymarkets Nutzer wie auch für Neueinsteiger und Durchstarter. Neben der Vorstellung brandneuer Features des E-Commerce-ERPs liefert plentymarkets praxisnahe Antworten auf Fragen zu Omni- & Multi-Channel, die Einbindung des stationären Handels mit plentyPOS, Plugin-Entwicklung und vielem mehr.

Jetzt Tickets buchen!

Eines der Highlights wird die Vorstellung des neuen Shop-Templates Ceres sein. Dieses Template wurde als Plugin mit den neusten Technologien entwickelt und erfüllt alle Standards die ein ansprechender, SEO-optimierter, nutzerfreundlicher und blitzschneller Shop 2017 braucht, sodass nicht nur Händler und Kunden, sondern auch Google diesen Shop lieben werden.

Außerdem erhalten alle Besucher im kongressinternen Messebereich von rund 60 namhaften Ausstellern, darunter Firmen wie PayPal, Rakuten, trustedshops oder DHL und vielen weiteren Agenturen und Dienstleistern, wertvolle Ideen und Angebote für ihr Business und knüpfen spielend leicht neue Kontakte. Auch plentymarkets selbst ist natürlich mit einem großen Stand vertreten, die plentyCrew beantwortet live und vor Ort Fragen und berät Kunden und Interessenten zum gelungenen Einsatz des E-Commerce-ERP plentymarkets.

Mehr Informationen zu Speakern und Vorträgen sowie den vorläufigen Timetable gibt’s im Programm.

Neu dabei: Parallelveranstaltung plentyCodeCamp „im Zeichen der Plugins“

Bei plentymarkets dreht sich in naher Zukunft alles um Plugins. Plugins stehen für Individualität, Anpassbarkeit, Flexibilität und unendliche Möglichkeiten im E-Commerce. Das Unternehmen hatte bereits im letzten Jahr bekannt gegeben, seine Software für Plugins aufzubrechen und so auch Fremdentwicklungen zuzulassen und ganz einfach an das E-Commerce-ERP anbinden zu lassen. Wer als Online-Händler keine eigenen Plugins entwickeln oder entwickeln lassen möchte, wird in Zukunft im kommenden Plugin-Marktplatz plentyMarketplace eine riesige Auswahl an Plugins finden, die für individuelle Anpassungen im Backend, Frontend oder als Erweiterung benötigt werden. Das plentyCodeCamp geht nach den plentyDays 2016 zum 10. Online-Händler-Kongress in die zweite Runde und bietet Entwicklern und Plugin-Interessierten die beste Gelegenheit, das gesamte Know-How rund um plentymarkets Plugins direkt aus erster Hand abzuholen. Das Spektrum reicht von Shop-Plugins über Payment- und Backend-Plugins bis zur Anbindung ganzer Marktplätze und Fulfillment-Dienstleister mit dieser Technologie. Von den Grundlagen über die verwendete Technik bis zu Best Practice-Beispielen und Live-Coding Sessions ist für Jedermann – egal mit welchem Wissensstand – etwas dabei.

Inspirieren lassen, Lernen, Networken, Schlemmen – und Feiern!

Zum Kongress-Ausklang wird wie in jedem Jahr der begehrte plentyAward verliehen. Dieser Award kürt nach Expertenauswahl und Community-Voting die 3 besten plentymarkets-Shops in Sachen Usability, Performance und Design.

Doch nicht nur die Gewinner des Awards finden am Abend genug Grund zum Feiern. Wer nach der geballten Ladung E-Commerce-Wissen noch nicht genug hat, ist nach dem Kongress herzlich zur Aftershowparty in der Weinkirche Kassel eingeladen, um für 2017 noch einmal die Korken knallen zu lassen. Party-Gäste genießen hier intergalaktisch gute Drinks und Leckereien, schmieden zusammen fantastische Zukunftspläne und lassen sich von atmosphärischer Musik und Lichtshow durch eine unterhaltsame und gesellige Feier begleiten.

Hinweis: Der Eintritt zur Party ist nur mit separat erhältlichem Party-Ticket möglich. Das Party-Ticket ist nur in Verbindung mit einem Kongressticket buchbar und kostet 29,- Euro. Party-Tickets sind limitiert auf 500 Stück und nur erhältlich solange der Vorrat reicht.

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E-Commerce Geschäftsklimaindex: Händlerstimmung im Vergleich zum Sommer 2015 gestiegen

Mit dem 5. plentymarkets E-Commerce Geschäftsklimaindex ergibt sich das erste Mal die Möglichkeit, die Zahlen mit den Ergebnissen des Vorjahres zu vergleichen: im Sommer 2016 erreicht der Index einen Wert von 69,92 und liegt damit um 4,84 Punkte über dem Wert des vergleichbaren Zeitraums aus 2015 (65,16). Die Stimmung ist also besser als im Juli des letzten Jahres.

geschaeftsklimaindex-sommer-2016

Allerdings zeigt sich auch, dass der Sommer durchaus negativ auf die Stimmung der Händler wirkt. Im Vergleich zu dem Ergebnis vom April mit 72,89 Punkten verliert der Index im Juli leicht um 3,73 Punkte. Der niedrigere Wert des Index geht dabei vor allem auf eine schlechtere Bewertung der aktuellen Lage durch die Händler zurück. Die Sicht auf die nachsten 6 Monate verandert sich jedoch kaum und mit 58,42% der Händler, die ihre Erwartungen für diesen Zeitraum mit „gut“ angeben, fallt der Blick in die Zukunft weiterhin überwiegend positiv aus.

Die überwiegende Mehrheit der Teilnehmer (63,37%) beschäftigt auch im 5. Index 1 bis 10 Mitarbeiter. Am stärksten waren unter den Umfrageteilnehmern wieder die Branchen Kleidung/Schuhe/Accessoires (13,07 Prozent), Heimwerken/Werkzeuge/Gartengeräte (11,56 Prozent) sowie Heim- und Haushaltswaren (8,04 Prozent) vertreten.

Einen ausführlichen Bericht zu den Ergebnissen gibt es hier.

plentymarkets bedankt sich herzlich bei allen, die an der Befragung teilgenommen haben. Gemeinsam mit shopanbieter.de wird der plentymarkets E-Commerce Geschäftsklimaindex alle drei Monate erhoben, um damit ein verlässliches Stimmungsbarometer zur künftigen Marktentwicklung im E-Commerce zu etablieren. Der 5. plentymarkets E-Commerce Geschäftsklimaindex wurde zudem vom Händlerbund gesponsert.

So funktioniert der plentymarkets Geschäftsklimaindex

Der plentymarkets E-Commerce Geschäftsklimaindex entspricht üblichen Berechnungen zur Konjunkturerwartung: Die Teilnehmer bewerten ihre aktuelle Situation und ihre Geschäftslage in den nächsten sechs Monaten mit „gut“, „befriedigend“ oder „schlecht“. Der Index wird anschließend aus den jeweiligen Salden der „guten“ und „schlechten“ Angaben errechnet und anschließend auf einen Bereich von 0 – 100 normiert. Dabei gilt: Werte von 0 bis 50 zeigen an, dass mehr Handler die Lage negativ einschatzen als positiv. Im Bereich 50 – 100 dementsprechend umgekehrt: mehr Handler sehen die Lage positiv als negativ. Der Wert 50 zeigt an, dass zwischen den beiden Positionen ein absolutes Gleichgewicht herrscht.