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Künstliche Intelligenz: Experten Interview: KI im Handel – Gegenwart oder Zukunft?

Das Trendthema der vergangenen Monate, wenn es um die digitale Transformation geht: Künstliche Intelligenz. Keine Technolgie wird so diskutiert. Und die Ausmaße dieser für die Arbeitswelt, sind nicht mal im Ansatz absehbar. Die Marktführer im Online-Bereich zeigen erste interessante Anwendungen auf, wie Service- und Chat-Bots oder Prognosesysteme zur Betrugsprävention. Doch wie weit ist der Handel in Sachen KI? Wird sie in Zunkuft eine größere Bedeutung im Online- oder Offlinehandel haben? Und wie groß wird die Durchdringung in den nächsten Jahre aussehen? Ein Interview mit Dominique Ziegelmayer, Director Enterprise Platform bei Trusted Enterprise.

KI im Handel – Gegenwart oder Zukunft?

KI im Handel – Gegenwart oder Zukunft?

1. Welche KI-Anwendungen im Handel (Online, Stationär, Crosschannel) kennen Sie (außer vielleicht Amazon Echo)? Können Sie ein, zwei Beispiele nennen?

Dr. Dominique Ziegelmayer: Im Online-Handel sind vor allem Chat- und Service-Bots zu nennen. Dies sind intelligente Programme, die zum Beispiel im Live-Chat auf der Händlerseite zu Produktdetails, einer Lieferung oder einer Retoure befragt werden können. Beeindruckend dabei finde ich, dass die Systeme zum Teil so gut sind, dass man nicht sicher ist, ob man nun mit einem Menschen oder einer Maschine spricht.

Eine Anwendung die gleichermaßen im Online- als auch im Offlinehandel Anwendung findet, sind intelligente Prognosesysteme. Diese lernen zum Beispiel aus vergangenen Bestellungen, bilden Käufergruppen und betrachten saisonale Effekte. Aus den gewonnen Einsichten prognostizieren sie z.B. den Absatz der Produkte und wissen im Optimalfall noch vor dem Konsumenten, was als nächstes bestellt wird. Wozu kann man das brauchen? Ganz einfach, wir können unsere Webseiten auf die entsprechenden Produktgruppen ausrichten, unseren Einkauf veranlassen das Lager entsprechend zu bestücken und letztendlich die Versandzeiten weiter verkürzen.

2. Wie weit ist der Handel in Sachen KI? Stehen wir noch ganz am Anfang oder ist bereits Fortschritt erkennbar? Setzen sich die Handelsunternehmen zumindest mit dem Thema auseinander?

Dr. Dominique Ziegelmayer: Gerade die Marktführer im Online-Bereich zeigen erste interessante Anwendungen auf. Neben Bots und Prognosesystemen ist da zum Beispiel die Personalisierung und die Betrugsprävention zu nennen. Hier sind maschinelle Lernverfahren schlicht nicht mehr wegzudenken. Über alle Marktteilnehmer hinweg würde ich jedoch behaupten, dass wir die Möglichkeiten der KI bei weitem noch nicht ausnutzen.

3. Wo hat Künstliche Intelligenz in Zukunft größere Bedeutung? Im Online- oder Offlinehandel?

Dr. Dominique Ziegelmayer: Für maschinelle Lernverfahren benötigen wir zwei Dinge: Technologie und Daten. Da der Online-Bereich hier offensichtlich besser aufgestellt ist, spreche ich ihm eine gewisse Vorreiterrolle zu. Ich denke jedoch, dass Online- und Offlinehandel zunehmend zusammenwachsen und wir damit eine einheitliche Datenbasis für unsere Algorithmen erhalten werden. Die Vorteile eines solchen holistischen Blicks auf den Kunden sehen wir mit Trusted Enterprise bereits heute, denn nur durch die Kombination von Online- und Offline-Daten kann unsere KI für unsere Kunden treffend entscheiden, wann wir einen Konsumenten um Feedback bitten und an welche Systeme und Abteilungen wir dieses weiterleiten.

4. Hand aufs Herz: Wie groß wird – realistisch/konservativ gesehen – die Durchdringung von KI im Handel in zwei, fünf und zehn Jahren sein?

Dr. Dominique Ziegelmayer: Wenn man sich die rasante Entwicklung der letzten Jahre ansieht, glaube ich, dass es bereits in wenigen Jahren kaum mehr einen Wirtschaftsbereich gibt, der auf KI verzichten kann. Die Datenmengen wachsen mit einer rasanten Geschwindigkeit und das befeuert die Technik doppelt: Zum Einen bilden diese den Ausgangspunkt für maschinelles lernen, zum Anderen machen Sie eine intelligente Datenselektion notwendig. Denn niemand möchte morgen noch hunderte Dokumente prüfen, wenn nur 2-3 relevant für eine Entscheidung sind. Diese Entwicklung wird auch nicht vor dem Handel haltmachen und so gehe ich von einer starken Durchdringung in den nächsten 5-10 Jahren aus.

5. Welche Rolle wird KI im B2B-Handel spielen? Wird der Einfluss hier vielleicht noch viel größer sein, weil Kundenbeziehungen länger und intensiver, und gleichzeitig Investitionen größer sind?

Dr. Dominique Ziegelmayer: Gerade auf Grund der intensiven und persönlichen Kundenbeziehungen im B2B-Bereich, wird die Rolle der KI vermutlich geringer sein als in einem Massengeschäft. Insgesamt denke ich aber, dass es auf die Anwendungsfälle und weniger das Kundensegment ankommt.

(Quelle: PM der Trusted Shops GmbH vom 14.02.2017)

Kundenbewertungen: So werden Shops wirklich bewertet

Manche Händler scheuen sich aus Angst vor negativen Meinungen Bewertungen zu sammeln. Doch eine aktuelle Auswertung von Trusted Shops belegt, dass die überwiegende Mehrheit der Kunden stets die Bestnote vergibt. Die Zahlen geben Aufschluss darüber, wann bewertet wird und wie einzelne Branchen abschneiden. Simon Richartz, Bewertungsexperte bei Trusted Shops, zeigt, warum es sich lohnt, Kunden um ihre Meinung zu bitten. Denn 81 Prozent aller Kunden vergeben fünf von fünf Sternen, 13 Prozent immerhin vier Sterne. Als Schulnoten entspricht dies „sehr gut“ und „gut“.

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Es ist menschlich, dass einem als Händler eine negative Bewertung eher in Erinnerung bleibt als viele positive. Die Zahlen sprechen jedoch eine eindeutige Sprache: Negative Bewertungen sind sehr selten. So vergeben lediglich ein Prozent aller Kunden einen Stern, ein weiteres Prozent bewertet mit zwei Sternen. „Kritische Rezensionen schaden einem Online-Shop nicht, denn ausschließlich positive Bewertungsprofile werden von den Verbrauchern unter Umständen als unglaubwürdig wahrgenommen“, erklärt Simon Richartz.

Montagmorgen ist Bewertungszeit

Die Online Shops erhalten die meisten Beurteilungen um 10 Uhr am Montagmorgen, hingegen in der Nacht gehen die wenigsten Bewertungen ein. Das Wochenende ist tendenziell schwächer als die Werktage und insbesondere der Samstag ist eher bewertungsschwach.

16,7 Tage bis zur Bewertung

Im Schnitt liegen 16,7 Tage zwischen der Bestellung und der Abgabe einer Bewertung. „Der Grund dafür liegt an den unterschiedlichen Lieferzeiten. Ein Buch braucht nicht so lange wie ein individuell gezimmertes Möbelstück aus Italien“, so Richartz. Idealerweise sollte eine Bewertungsemail den Kunden einen bis drei Tage nachdem er die Ware erhalten hat erreichen.

Genussmittel bringen positive Rezensionen

Je nachdem, was verkauft wird, steigen oder sinken die Chancen auf positive Kundenbewertungen. Am besten bewertet ist die Branche „Genussmittel“ mit durchschnittlich 4,86 von 5 Sternen, dicht gefolgt von „Medikamenten“. Am wenigsten positiv schneiden im Vergleich die Branchen „Floristik“ mit 4,59 und „Bekleidung“ mit 4,54 von 5 Sternen ab.

Die Unterschiede erklären sich mit der Erwartungshaltung der Käufer. Wer sich beispielsweise eine Schachtel Pralinen oder ein bestimmtes Medikament bestellt, weiß in der Regel schon vor dem Kauf, was genau er oder sie benötigt. Entsprechend groß ist dann die Zufriedenheit mit der Ware. Blumen hingegen können beim Versand schnell Schaden nehmen und Kleidung muss anprobiert werden. So kommen kritische Bewertungen zustande.

Mobiles Shoppen bleibt der Hit

Der Trend zum mobile shopping ist ungebrochen. Dies spiegelt sich auch in der Bewertungsabgabe. So bewerten nur noch 68 Prozent aller Kunden am Desktop, 16 Prozent hingegen am Tablet und 18 Prozent am Smartphone.

Fazit: Bewertungen sammeln lohnt sich

Es ist sinnvoll Bewertungen zu sammeln, denn die meisten fallen positiv aus und vereinzelte kritische Stimmen verleihen dem Profil ein authentisches Erscheinungsbild. Wichtig ist, den optimalen Zeitpunkt in Bezug auf die eigene Kundschaft für eine Bewertungsemail herauszufinden. Außerdem sollte ein Online-Shop responsive sein, um auch auf mobilen Geräten zum Kauf einzuladen.

Wie ist die Händlerstimmung zum Jahresbeginn?

plentymarkets startet die Umfrage zum 7. E-Commerce Geschäftsklimaindex mit Verlosung

plenty-news

Mit dem 7. plentymarkets E-Commerce Geschäftsklimaindex führt plentymarkets in Kooperation mit Newsletter2Go und shopanbieter.de die Analyse zur Selbsteinschätzung kleiner und mittelgroßer Unternehmen weiter: Wie lief das Weihnachtsgeschäft 2016 und wie ist die Händlerstimmung zum Start des Jahres 2017?

Machen Sie mit und helfen Sie bei dieser Analyse:

https://de.research.net/r/7-plentymarkets-E-Commerce-Geschaeftsklimaindex

Im 6. plentymarkets E-Commerce Geschäftsklimaindex hatte sich die Stimmung gegenüber dem Sommer wieder deutlich verbessert, und auch im Vergleich zum Herbst 2015 konnte die Stimmung leicht zulegen. Die Händler empfanden dabei sowohl ihre aktuelle Situation als besser und schätzten auch die nächsten 6 Monate mit Blick auf das Weihnachtsgeschäft optimistischer ein. Es stellt sich nun also die spannende Frage: wie lief das Weihnachtsgeschäft und kann sich die gute Stimmung im neuen Jahr halten?

Als Dank verlosen plentymarkets und Newsletter2Go unter allen Teilnehmern der Befragung zum 7. plentymarkets E-Commerce Geschäftsklimaindex zwei Gewinne: ein iPad Mini (289,- €) und eine Newsletter2Go Premium-Newsletter-Vorlage mit 1-Klick- Produktübernahme (649,- €) im Wert von insgesamt 938,- €. Die Aktion endet am 13.01.2016.

Die Ergebnisse der vorangegangenen Indizes können Sie hier nachlesen:

https://www.plentymarkets.eu/news/whitepaper/

Der plentymarkets E-Commerce Geschäftsklimaindex wird alle drei Monate erhoben. Die Befragung ist einfach gehalten und thematisiert kurz und knapp die zukunftige Geschäftsentwicklung.

Dr. Heiko Angermann leitet operatives Projektmanagement bei shoptimax

Um interne Prozesse zu optimieren und die Kundenzufriedenheit zu steigern, tritt Dr. Heiko Angermann im neuen Jahr die Stelle „Leitung operatives Projektmanagement“ beim Nürnberger E-Commerce Spezialisten shoptimax an.

Dr. Heiko Angermann

Dr. Heiko Angermann

Dr. Heiko Angermann wird sich in erster Linie der Stärkung der agilen Kultur und der agilen Werte bei shoptimax widmen. „In meiner Position vereine ich die Aufgaben eines Coaches, Mentors, Moderators und Vermittlers. Im Mittelpunkt stehen dabei immer die Wünsche und Bedürfnisse unserer Kunden – um diese einwandfrei erfüllen zu können, müssen die Abläufe und die Kommunikation zwischen den verschiedenen Abteilungen perfekt aufeinander abgestimmt sein“, so Angermann.

Der 31-Jährige startete seinen beruflichen Werdegang als SAP Produktdatenmanager und Projektkoordinator bei Medienhäusern im In- und Ausland, bevor er “Druck- und Medientechnik, Fachrichtung Print & IT” an der Hochschule der Medien in Stuttgart studierte. Sein Studien- und Forschungsinteresse im Bereich der Enterprise Content Management Systeme (ECMS) vertiefte er im Rahmen einer Promotion an der University of the West of Scotland in Glasgow. Hierbei beschäftigte sich Angermann vorrangig mit cloud-basierten Technologien zur Personalisierung von heterogenen Produkt Metadaten und Algorithmen zur Vorhersage von Kundenbedürfnissen. Parallel hierzu war er als Dozent für “Grundlagen Content Management” aktiv und als Administrator für ECMS tätig. Er ist Autor zahlreicher Fach- und Forschungsartikel sowie Sprecher und selbstständiger Trainer im Themenumfeld E-Commerce, Content Management, und Multi-Channel.

Das gesamte Team von shoptimax heißt Heiko Angermann herzlich willkommen und freut sich auf eine ertragreiche Zusammenarbeit.


 

75 Prozent der deutschen Onlinehändler erwarten deutliches Wachstum

Der deutsche Onlinehandel blickt kurz vor Ende des Geschäftsjahres 2016 unverändert positiv in die Zukunft. Zu diesem Ergebnis kam eine ausführliche Umfrage der shopware AG, an der knapp 1.400 kleine und mittelständische Shopbetreiber teilgenommen haben. Demnach erwarten dreiviertel der Onlineshops eine positive Umsatzentwicklung für das laufende Jahr. 12,7 Prozent rechnen sogar mit einer Umsatzsteigerung von mehr als 30 Prozent.

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Infografik: So geht es dem deutschen Onlinehandel

Damit zeigt sich der optimistische Trend der letzten Jahre ungebrochen. Schon 2015 gaben 80 Prozent der Befragten an, ein deutliches Umsatzwachstum zu verzeichnen. Und auch sonst sprechen die Ergebnisse der jährlichen Umfrage für eine positive Grundstimmung unter deutschen Shopbetreibern.

Wichtige Branchen, mehr B2B- und spezialisierte Shops

Die wichtigsten Branchen für den Onlinehandel sind hierzulande nach wie vor Bekleidung und Accessoires (14,53%) sowie Nahrungs-, Genussmittel und Getränke (14,06%). Beide konnten sich im Laufe des Jahres immer deutlicher von der Langen Liste der im eCommerce vertretenen Branchen absetzen. Zu dieser Liste gehören außerdem die Bereiche Bau- und Heimwerkerbedarf, Möbel und Sport- bzw. Freizeitartikel.

Auffällig ist, dass im Vergleich zu 2015 immer mehr Händler auch an Geschäftskunden verkaufen. Mehr als die Hälfte der Shops (53%) ist heute sowohl im klassischen B2C- als auch im B2B-Bereich tätig. Etwa die gleiche Anzahl der Händler, nämlich 50 Prozent, bietet im Shop auch Produkte aus eigener Herstellung an.

Ein weiterer Trend, der sich in der Umfrage der shopware AG abzeichnet, ist die Entwicklung hin zu immer kleineren, spezialisierten Shops. Zwar ist die Anzahl der angebotenen Artikel in den Shops zurückgegangen (60 Prozent der Shops bieten ein Sortiment mit weniger als 1.000 Artikeln), gleichzeitig ist aber der Warenkorbwert der getätigten Bestellungen deutlich gestiegen. Im Jahr 2016 konnte ein deutscher Shopbetreiber durchschnittlich zwischen 80 und 100 Euro Umsatz pro Bestellung verbuchen. Letztes Jahr lag dieser Wert noch bei circa 70 Euro.

Zahlarten, Ergänzungen, belieferte Länder

Bei der Wahl der Zahlarten setzen die Shopbetreiber auch 2016 weiterhin auf die „Klassiker“. So haben Vorkasse mit 88,78 Prozent und Paypal (84,52%) mit Abstand die Nase vorn. Es folgen der Kauf auf Rechnung (48,16%), Kreditkarte (42,18%) und Sofortüberweisung (39,8%). Vor allem die Zahlung mit Kreditkarte ist im Vergleich zum letzten Jahr wesentlich in ihrer Beliebtheit gestiegen.

Amazon und eBay zeichnen sich in der Umfrage als beliebteste Ergänzungen zum eigenen Shop ab. Ein Drittel der Händler vertreibt seine Produkte auf mindestens einem dieser Portale. Knapp 40 Prozent der Händler betreiben zusätzlich noch ein Ladengeschäft. Somit lassen sich 60 Prozent als so genannte „Online Pureplayer“ bezeichnen, was in etwa der Quote von 2015 entspricht.

Unverändert ist auch die Rangliste der Länder, in die deutsche Shops liefern. Platz eins belegt wie zu erwarten Deutschland. Österreich (73%), die Schweiz (57%) sowie BeNeLux und Frankreich (beide 39%) komplettieren die Top 5 der deutschen E-Commerce Exportländer.

Trends

Als wichtigste E-Commerce-Trends haben sich für das kommende Jahr vor allem technische Themen herauskristallisiert. So bezeichnen viele Shopbetreiber zum Beispiel SEO, Sicherheit und Mobile als besonders interessant und wichtig. Außerdem liegen Marketing-Themen wie Individualisierung, Kundenbindung und Storytelling im Trend.

Trusted Shops Abmahnstudie 2016: Jeder zweite Online-Händler sieht seine Existenz bedroht

Für rund die Hälfte der Online-Händler (49 Prozent) stellen Abmahnungen eine akute Existenzbedrohung dar. Das ist ein Ergebnis der Studie „Abmahnungen im Online-Handel”, die Trusted Shops bereits in der 5. Auflage durchgeführt hat. Die Studie deckt Problemfelder im Online-Handel auf und zeigt, welche konkreten Maßnahmen sich Online-Händler wünschen, um den zunehmenden Missbrauch wettbewerbsrechtlicher Abmahnungen einzudämmen.

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Insgesamt 251 Verstöße wurden bei den teilnehmenden Händlern in 2016 abgemahnt. Die finanzielle Belastung für den Online-Handel wird bei den Kosten pro Abmahnung deutlich: Sanken die Kosten pro Abmahnung in den vergangenen Jahren, so hat sich dieser Trend nun umgekehrt. 48 Prozent der Händler verzeichnen Kosten in Höhe von mehr als 1.500 Euro pro Abmahnung (2015: 39 Prozent). Das Problem: Häufig bleibt es nicht nur bei einer einzigen Abmahnung im Jahr und die Kosten summieren sich. So empfindet rund jeder zweite Online-Händler (49 Prozent) Abmahnungen als eine akute Existenzbedrohung für sein Unternehmen (2015: 47 Prozent).

Häufigster Grund für eine Abmahnung sind Missachtung von Markenrechten (17 Prozent), Fehler in Bezug auf das Widerrufsrecht (17 Prozent) und falsche bzw. irreführende Preisangaben (14 Prozent).

Sich wehren lohnt sich

52 Prozent der deutschen Online-Händler nutzen die Möglichkeit, sich vor Abmahnungen zu schützen. Dabei wenden sie durchschnittlich 1.056 Euro pro Jahr auf. „Im Hinblick auf die drohenden Kosten für Abmahnungen lohnt es sich für Händler, sich rechtlich beim Betreiben eines Online-Shops beraten zu lassen“, sagt Dr. Carsten Föhlisch, Leiter der Rechtsabteilung von Trusted Shops. Aber auch wenn es zur Abmahnung kommt, kann es sich lohnen, dagegen vorzugehen: 71 Prozent der Händler gaben an, dass sie sich gegen eine Abmahnung zur Wehr gesetzt haben. 3 von 4 Händler waren dabei erfolgreich: Entweder hat der Gegner die Abmahnung komplett zurückgezogen (12 Prozent), das Vorgehen hat zu einer Kostenreduktion geführt (27 Prozent) oder der Gegner hat zumindest die Änderung der Unterlassungserklärung akzeptiert (37 Prozent).

Mitbewerber sollten nicht mehr abmahnen dürfen

Die Studie beleuchtet nicht nur die aktuelle Situation. Die Teilnehmer konnten darüber hinaus Vorschläge machen, mit welchen Maßnahmen der Abmahn-Wahn eingedämmt werden kann. An erster Stelle der Vorschläge: 14 Prozent der Teilnehmer sprechen sich für limitierte Anwaltskosten aus. Auf Platz 2 landete mit 13 Prozent die Forderung nach einfacheren Gesetzen. Ebenfalls 13 Prozent fordern, dass Mitbewerber nicht mehr abmahnen dürfen, sondern nur noch staatliche Behörden oder zugelassene Verbände.

„Abmahnungen stellen für Online-Händler leider nach wie vor eine akute Existenzbedrohung dar – das belegt die diesjährige Studie noch deutlicher als in den Vorjahren. Dabei würden weniger und einfacher zu erfüllende Pflichten den Händlern schon helfen“, so Dr. Carsten Föhlisch.

Details zur Trusted Shops-Umfrage:

• Durchführungszeitraum: 13. Juni bis 10. Juli 2016
• Teilnehmer: 993 Befragte (Online-Händler)
• Methode: Online-Befragung

Händlerbund Weihnachtsstudie 2016: Die Umsätze steigen, doch Schwierigkeiten bleiben

Der Händlerbund stellt zum dritten Mal die Ergebnisse seiner Weihnachtsumfrage vor. Die Weihnachtsstudie 2016 zeigt die zunehmende Professionalisierung der Online-Händler bei den Vorbereitungen für das Weihnachtsgeschäft. Der Großteil der Händler erwartet ein noch besseres Weihnachtsgeschäft als im Vorjahr. Doch es ist nicht alles Gold was glänzt – es werden auch einige Schwierigkeiten erwartet.

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Fast jeder 2. Händler erwartet höhere Umsätze

Die Weihnachtsstudie 2016, für die 404 Händler befragt wurden, zeigt vor allem, dass mit mehr Umsatz als im Vorjahr gerechnet wird. Während nicht mal ein Drittel mit niedrigeren Umsätzen rechnet (27 Prozent), erwarten 45 Prozent einen höheren Umsatz. Zudem glauben fast drei Viertel (73 Prozent) der befragten Händler, dass ihr Umsatz zum Weihnachtsgeschäft höher ausfallen wird als im Rest des Jahres.

Die gesteigerten Umsatzerwartungen der Händler hängen sehr wahrscheinlich mit der steigenden Professionalität der Händler zusammen. Die Vorbereitungen für das Weihnachtsgeschäft nehmen zu, nur noch jeder Sechste verzichtet noch auf spezielle Weihnachtsvorbereitungen. Mit Blick auf das steigende Auftragsvolumen wurden vor allem in der Logistik Vorkehrungen getroffen: volle Lager (68 Prozent), zusätzliches Personal (15 Prozent) und das Angebot von Expresslieferung (12 Prozent) sind die am häufigsten getroffenen Vorbereitungen. Im Kundenservice stellen die wenigsten Händler spezielle Services zur Verfügung.

Eigener Online-Shop gewinnt an Bedeutung

Wohl mit das spannendste Ergebnis der Händlerbund Weihnachtsumfrage ist die Tatsache, dass die Bedeutung des eigenen Online-Shops als Verkaufskanal im Vergleich zum Vorjahr sich fast verdoppelt hat (2015: 25 Prozent, 2016: 41 Prozent). Online-Marktplätze verlieren an Bedeutung, wobei Ebay und Amazon gleichstark eingeschätzt werden.

Doch an welchem Tag rechnen die Händler mit dem größten Ansturm? Statistisch gesehen wird der 11. Dezember – also der dritte Advent – der verkaufsstärkste Tag sein. Generell erwarten die Händler den Beginn des Weihnachtsgeschäftes bereits zum ersten Advent. Die verkaufsstärkste Woche wird aber wie im Vorjahr die KW 49 sein.

Händler wünschen sich vor allem im Marketing Unterstützung

So gut die Händler auch vorbereitet sind, erwarten Sie dennoch auch in dieser Weihnachtssaison Schwierigkeiten. Die Zahl derer, die keine Probleme erwarten, ist im Vergleich zum Vorjahr extrem gesunken. Eine erhöhte Retourenquote ist für 44 Prozent der Befragten die größte Herausforderung. Aber auch die Themen Lieferprobleme (39 Prozent) sowie Kundenbeschwerden (39 Prozent) bereiten den Händlern Kopfzerbrechen.

Zudem zeigen die Studienergebnisse, dass die Händler sich nach wie vor Unterstützung wünschen. Noch immer ist das Thema Marketing im Weihnachtsgeschäft nicht das Steckenpferd vieler Online-Händler. Auch den Ver­sand, SEO und die Rechtssicherheit im Online-Shop wollen viele Online-Händler verbessern.

Die Händlerbund Weihnachtsstudie 2016 kann hier kostenlos als PDF heruntergeladen werden.

plentymarkets greift nach den Sternen und lädt zum 10. Jubiläum des plentymarkets Online-Händler-Kongress 2017!

Der E-Commerce – unendliche Weiten! Die plentymarkets GmbH entführt am 17.03.2017 alle Händler und Interessierten in eine neue Dimension des Online-Handels. Zum 10. Jubiläum des plentymarkets Online-Händler-Kongresses, der gemeinhin auch als Jahresauftakt der Online-Handel-Branche gefeiert wird, haben sich die E-Commerce-Visionäre aus Kassel für das Jahr 2017 etwas ganz Besonderes einfallen lassen.

plentymarkets Kongress 2017

plentymarkets Kongress 2017

Ein kleiner Schritt für dich. Ein großer Schritt für dein Business.

An Bord bei der plentyCrew werden Händler von zahlreichen Branchenexperten in spannenden Vorträgen und Workshops auf ihrer Reise durch die unendlichen Möglichkeiten des Online-Handels begleitet. Wohin die Reise geht, ist jedem selbst überlassen – Händler sollen zum Navigator ihres eigenen Business werden und sich für die Zukunft stärken. Neben der Vorstellung brandneuer Features des E-Commerce-ERPs werden also auch praxisnahe Antworten auf alle Fragen zu Omni- & Multi-Channel, die Einbindung des stationären Handels mit plentymarkets POS, Plugin-Entwicklung und vielem mehr beantwortet. Auf dem kongressinternen Messebereich bieten rund 60 Aussteller die gesamte Palette an E-Commerce-Services, die ein Händler für sein Business benötigt. Auch hier gibt es zahlreiche Ideen und Angebote sowie wertvolle Kontakte für den erfolgreichen Online-Handel.

Ab 09:00 bleiben in Sachen Infotainment, Networking und Know-how rund um plentymarkets sowie alle Top-Themen aus der E-Commerce-Szene keine Wünsche mehr offen. Der Tag findet wie jedes Jahr mit der Verleihung des plentyAward ab 18:00 seinen krönenden Abschluss. Doch damit nicht genug! Ab 20 Uhr geht es aus dem All unter die Erde – in den Festkeller der Weinkirche Kassel, wo Besucher, Aussteller, Speaker und die plentyCrew gemeinsam den Tag bei Drinks und Leckereien gebührend ausklingen lassen.

Plugin-Pioniere aufgepasst: CodeCamp Klappe die Zweite

Nach dem Erfolg des plentyCodeCamp Anfang September 2016 wird auch am Kongress parallel ein ganztägiges CodeCamp für alle Coder und Plugin-Interessierten stattfinden. plentymarkets Developer vermitteln hier das ganze Wissen um plentymarkets Plugins – von den Grundlagen bis zu angeleiteten Coding-Sessions. Stay tuned… weitere Infos zum CodeCamp folgen!

Three, two, one – ZERO: Get ready for take off!

Tickets für Kongress und Aftershow-Party sind ab sofort auf www.plenty-kongress.com verfügbar.

Die Webseite wird stets mit den neusten Ankündigungen zu Themen, Speakern und Ausstellern gefüllt. plentymarkets hält auch über eine Facebook-Veranstaltung auf dem Laufenden – hier verpassen Interessenten keine Ankündigung rund um den Kongress.

Wer teilnehmen möchte, sollte sich unbedingt noch bis zum 31.12.2016 ein Kongress-Ticket zum unschlagbaren Early-Bird-Preis mit 25% Rabatt auf die Kongress-Teilnahme sichern. Die Party-Tickets sind auf 500 limitiert – beeilen lohnt sich! Die Option zum Party-Ticket wird während des Buchungsvorgangs angezeigt.

E-Commerce Geschäftsklimaindex: Händler gehen gut gestimmt ins Weihnachtsgeschäft

Im 6. plentymarkets E-Commerce Geschäftsklimaindex hat sich die Stimmung gegenüber dem Sommer wieder erheblich verbessert. Um 5,72 Punkte steigt der Wert auf seinen neuen Höchststand von 75,65 Punkten. Der 6. plentymarkets E-Commerce Geschäftsklimaindex erreicht also mit Leichtigkeit den positiven Bereich zwischen 50 und 100 Punkten (*).

E-Commerce Geschäftsklimaindex: Händler gehen gut gestimmt ins Weihnachtsgeschäft

E-Commerce Geschäftsklimaindex: Händler gehen gut gestimmt ins Weihnachtsgeschäft

Dabei hat sich die Einschätzung der Händler hinsichtlich ihrer aktuellen Lage sowie bezüglich des Ausblicks auf die kommenden 6 Monate erwartungsgemäß verbessert. Diese Entwicklung ist für den Onlinehandel saisontypisch, da das vierte Quartal durch die Weihnachtszeit in den meisten E- Commerce-Unternehmen, die sich im B2C-Bereich verordnen, traditionell die umsatzstärkste Zeit des Jahres darstellt.

Auch im Vergleich zum Vorjahr kann der Index leicht gewinnen: mit einer Steigerung von 0,41 Punkten liegt der Index etwas über dem Wert vom Herbst 2015. Auch die Einschätzung der aktuellen Lage beziehungsweise der Aussicht auf die nächsten 6 Monate steigt im Vergleich leicht an.

Die überwiegende Mehrheit der Teilnehmer (64,71%) beschäftigt auch im 5. Index 1 bis 10 Mitarbeiter. Am stärksten waren unter den Umfrageteilnehmern wieder die Branchen Kleidung/Schuhe/Accessoires (17,89 %), Heimwerken/Werkzeuge/Gartengeräte (12,39%) sowie Heim- und Haushaltswaren (11,47%) vertreten.

Einen ausführlichen Bericht zu den Ergebnissen finden Sie hier.

plentymarkets bedankt sich herzlich bei allen, die an der Befragung teilgenommen haben. Gemeinsam mit shopanbieter.de wird der plentymarkets E-Commerce Geschäftsklimaindex alle drei Monate erhoben, um damit ein verlässliches Stimmungsbarometer zur künftigen Marktentwicklung im E-Commerce zu etablieren. Der 6. plentymarkets E-Commerce Geschäftsklimaindex wurde zudem von Shopgate gesponsert.

So funktioniert der plentymarkets Geschaftsklimaindex

(*) Der plentymarkets E-Commerce Geschäftsklimaindex entspricht üblichen Berechnungen zur Konjunkturerwartung: Die Teilnehmer bewerten ihre aktuelle Situation und ihre Geschäftslage in den nächsten sechs Monaten mit „gut“, „befriedigend“ oder „schlecht“. Der Index wird anschließend aus den jeweiligen Salden der „guten“ und „schlechten“ Angaben errechnet und anschließend auf einen Bereich von 0 – 100 normiert. Dabei gilt: Werte von 0 bis 50 zeigen an, dass mehr Händler die Lage negativ einschätzen als positiv. Im Bereich 50 – 100 dementsprechend umgekehrt: mehr Händler sehen die Lage positiv als negativ. Der Wert 50 zeigt an, dass zwischen den beiden Positionen ein absolutes Gleichgewicht herrscht.

Retouren-Studie 2016: Online-Kunden reizen Widerrufsrecht aus

Der Händlerbund hat im Rahmen seiner Initiative FairCommerce international 856 Online-Händler zu deren Erfahrungen mit Retouren ihrer Kunden befragt. Während der Gesetzgeber für Online-Händler der Europäischen Union umfangreiche Rechte und Pflichten definiert, müssen diese in vielen Punkten auf die Fairness ihrer Kunden vertrauen. Die Ergebnisse der Retouren-Studie 2016 zeigen, wie Verbraucher mit ihrem Recht auf Widerruf im Online-Handel umgehen.

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Umsatzverlust von etwa 17 Prozent durch beschädigte Retouren

Gefragt nach den Fällen, in denen Pakete mit einer beschädigten Originalverpackung zurückgeschickt werden, geben 75 Prozent der befragten Online-Händler geben an, dass das Problem bei ihnen bereits aufgetreten sei. Jede fünfte Rücksendung (21 %) ist auf diese Art beschädigt und nahezu die Hälfte dieser Waren können nicht zum ursprünglichen Preis weiterverkauft werden. In der Konsequenz gewähren Online-Händler im Schnitt einen Preisabschlag von 35 Prozent. Besonders im Bereich der Elektronikartikel (36 %) und bei Textilien (21 %) tritt der Wertverlust häufig auf. Des Weiteren lösen Rücksendungen getragener Kleidung mit fehlendem Etikett bei Online-Händlern großen Unmut aus. Bei den betroffenen Textilien ist laut Aussagen der befragten Online-Händler ein durchschnittlicher Preisabschlag von 42 Prozent erforderlich. Dies betrifft fast jedes zweite Kleidungsstück, das zurückgeschickt wird. Der geschätzte Umsatzverlust durch Wertminderung liegt demnach bei 17 Prozent.

Händlerbund fordert Nachbesserung bei Verbraucherrechterichtlinie

Rechtlich haben Online-Händler kaum eine Handhabe gegen das Problem. Einen Wertersatz zu fordern ist zwar möglich, jedoch muss der Online-Händler in diesem Fall nachweisen, dass ein Missbrauch des Widerrufsrechtes vorliegt, also die Ware über die bloße Prüfung hinaus benutzt oder beschädigt wurde. An diesem Punkt muss der Gesetzgeber, nach Auffassung des Händlerbundes, nachbessern. Aus diesem Grund wird der Händlerbund die Studienergebnisse auch an die Politik herantragen und im Rahmen der Überprüfung der Verbraucherrechte-Richtlinie im Dezember dieses Jahres der Europäischen Kommission vorstellen. Bundesvorsitzender des Händlerbundes, Andreas Arlt, erklärt: „Die Studie bezieht sich vor allem auf das Problem, dass Ware beschädigt oder verschmutzt bzw. mit fehlender oder beschädigter Originalverpackung zurückgeschickt wird. In diesen Punkten sieht der Händlerbund Verbesserungspotenzial und wird mit den Ergebnissen auch an die Politik herantreten. Unser Ziel ist es, den fairen Wettbewerb zu stärken und somit die gesamte E-Commerce-Branche weiterzuentwickeln.“

Rechtsunsicherheit und mangelndes Pflichtbewusstsein

Unter welchen Bedingungen ein Widerruf erfolgen kann, ist nach den Ergebnissen der Retouren-Studie 2016 sowohl Online-Händlern als auch Verbrauchern noch häufig unklar. Neben der Rechtsunsicherheit ergeben sich folgende Problemfelder im Widerrufsrecht:
• Waren werden als defekt deklariert, um Rücksendekosten auf den Online-Händler umzulegen.
• Bei Widerstand vonseiten des Online-Händlers drohen Kunden mit negativen Bewertungen.
• In 35 Fällen berichten Online-Händler sogar von Betrugsversuchen. Minderwertige Duplikate der bestellten Artikel werden zurückgesandt.

Die Europäische Kommission hat für alle Fernabsatzgeschäfte die sogenannte Verbraucherrechterichtlinie beschlossen. Die neue europaweit einheitliche 14-tägige Widerrufsfrist diente ursprünglich dazu, den E-Commerce zu unterstützen. Auch bei einem Einkauf über das Internet sollen Verbraucher, genau wie im Ladengeschäft, das Recht haben, die Ware zu begutachten und zu testen. Die Ergebnisse der Retouren-Studie 2016 zeigen, dass im Fernabsatz eine allgemeine Rechtsunsicherheit besteht und die Fairness im Online-Handel weiter gestärkt werden muss.

Ausgewählte Ergebnisse auf einen Blick

• 856 befragte Online-Händler innerhalb der Europäischen Union
• 17 % geschätzter Umsatzverlust durch beschädigte Originalverpackung und Textilien

Thema Originalverpackung

• betroffene Online-Händler: 75 %
• Anteil der beschädigten Rücksendungen: 21 %
• Rücksendungen mit Wertminderung: 44 %
• durchschnittliche Wertminderung: 35 % vom ursprünglichen Verkaufspreis

Thema Online-Textilhandel

• betroffene Online-Textilhändler: 18 %
• Rücksendungen mit Wertminderung: 45 %
• durchschnittliche Wertminderung: 42 % vom ursprünglichen Verkaufspreis

Alle Studienergebnisse finden Sie hier. Die Infografik zum Thema ist hier abrufbar.