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Sprachdateien in OXID Modulen

Dass sich mit dem Release des OXID eShop 4.7/5.0 auch ein Großteil der Verzeichnisstruktur geändert hat, dürfte mittlerweile ja bekannt sein. ;-)

Anfangs war es gar nicht möglich eigene Sprachdateien unterhalb von /modules/ zu nutzen. Dies wurde vor längerer Zeit schon geändert, sodass man diese unter

/modules/mymodule/out/admin/de/mymodule_lang.php

ablegen konnte. Dies war identisch zur Oxid-Standard-Struktur (out/admin/de). In OXID 4.7/5.0 liegen die template-spezifischen Sprachdateien nun in folgenden Verzeichnissen:

frontend: /application/views/azure/de/
backend: /application/views/admin/de/

Also kann man ja “eigentlich” auch davon ausgehen, dass auch bei den Modulen die gleiche Struktur verwendet wird. Leider ist dem nicht so. :-( Hier wird sogar unterschieden zwischen Frontend und Backend:

frontend: /modules/mymodule/translations/de/mymodule_lang.php
backend: /modules/mymodule/views/admin/de/mymodule_lang.php

Nur so werden die Sprachdateien auch richtig geladen. Übersichtlich ist das ganze aber nicht und verursacht nur Chaos. Für den Fallback ist übrigens noch der alte Code im Modul (z. B. out/admin/de) enthalten.

Im OXID Forum wurde dieses Thema schon ansatzweise behandelt. Wir haben auch einen Eintrag im OXID Bugtracker gemacht, jedoch sträubt man sich hier noch etwas dagegen ;-) …


Update für OXID >= 4.9.0

In der Version bis 4.8.x geht für das Backend nur

“mymodule/views/admin/de”

In der Version 4.9. geht

“mymodule/application/views/admin/de” oder
“mymodule/views/admin/de”

ABER:
wenn es das Verzeichnis

“mymodule/application/*”

gibt weil dort die Admin-Templates liegen, dann müssen dort auch die Lang-Dateien liegen!
Das gilt sowohl für das Backend als auch für das Frontend.

FAZIT:
es geht also NICHT mehr

“mymodule/application/views/admin/tpl”

in Kombination mit

“mymodule/views/admin/de/”.

Und wenn ein “modules/…/mymodule/application”-Order vorhanden ist, müssen die Frontend-Templates unter

“mymodule/application/translations/de”

 

usw. liegen (und nicht mehr direkt unter “modules/…./mymodule/translations/…”)!

Blog Einträge

shoptimax und OXID veröffentlichen neue PIM-Schnittstelle: Reibungsloser Import von Produktdaten aus mediaSolution3 in OXID eSales

shoptimax hat in enger Zusammenarbeit mit OXID eSales und Stämpfli eine neue PIM-Schnittstelle entwickelt. Dank dieser ist die tiefe Integration der PIM-Software mediaSolution3 in OXID eSales Shopsysteme möglich.

smx-schnittstelle_2

Bei der Umsetzung von Webshops ist es wichtig, immer das große Ganze im Auge zu behalten – allein mit der Installation eines Shopsystems ist es nicht getan. Detaillierte, vollständige und für die Kaufentscheidung ausschlaggebende Informationen sind das A und O, um Shopkunden von den angebotenen Produkten und letztlich vom Kauf zu überzeugen. „Um erfolgreich im E-Commerce agieren zu können, benötigen unsere Kunden perfekte Schnittstellen zu ihren PIM-Backendsystemen. Erst dadurch können Produktdaten in Shops entsprechend angereichert und deren bestmögliche Qualität gewährleistet werden“, so Friedrich Schreieck, Geschäftsführer der shoptimax GmbH. „Dank der von Stämpfli, OXID und uns gemeinsam neu entwickelten Schnittstelle können hochwertige Produktdaten aus dem PIM-System mediaSolution3 nun mühelos in OXID eShops importiert werden“, so Schreieck weiter.

Drei Partner für einen gemeinsamen Kundenerfolg

Ein Schwerpunkt der Arbeit von shoptimax liegt seit Gründung des Unternehmens in der Konzeption und Umsetzung intelligenter Module, die für die Prozess- und Erfolgsoptimierung von Onlineshops unerlässlich sind – erfolgreich darin ist shoptimax auch dank seiner zahlreichen langjährigen Kooperationen und Partner.

„Als erfahrener OXID Solution Partner – Enterprise Level entwickelt das Team des E-Commerce Spezialisten shoptimax bereits seit dem Jahr 2004 gemeinsam mit uns innovative und einzigartige Lösungen rund um OXID“ bekräftigt Markus Baars, Partnermanager bei OXID eSales. Auch Hansjörg B. Gutensohn, Geschäftsführer der Stämpfli GmbH, und Friedrich Schreieck, Geschäftsführer der shoptimax GmbH, sind vom Motto „Gemecinsam stark“ überzeugt: „Die Zusammenarbeit zwischen shoptimax, Stämpfli und OXID hat für alle Seiten positive Effekte, da jeder vom Know-how des anderen profitieren und sich so auch selbst weiterentwickeln kann. Gewinner sind in jedem Fall unser aller Kunden.“ Die von OXID zertifizierte Schnittstelle steht ab sofort allen OXID-Solution Partnern zur Verfügung.

Die mediaSolution3 – OXID Schnittstelle

Die neue Schnittstelle sorgt für eine schnelle und komfortable Anbindung von OXID an die PIM-Software mediaSolution3 des Bregenzer IT-Unternehmens Stämpfli.

Mittels der unidirektionalen mediaSolution3 – OXID Schnittstelle werden Artikeldaten in OXID eSales Shops um relevante Daten und technische Attribute angereichert. Implementierte Anreicherungs-Optionen für OXID eSales Shop Artikel sind dabei bis zu 8 Artikelbilder, Artikel Kurz- und Langbeschreibungen, Meta Keywords, Descriptions und Meta Titles, Produktbeschreibungen sowie Artikelfarben. Hinzu kommen außerdem allgemeine technische Artikeleigenschaften / OXID Attribute, Artikel-Volumen, Videos und Media Dateien, Herstellerlogos und Kategoriezuordnungen sowie der Import von Lieferanten und Herstellern. Dank der neuen Schnittstelle ist die Qualität der in mehreren Stufen aus dem PIM-System exportierten Daten auch für größere Webshop-Lösungen geeignet. da sie hoch granular aufbereitet und transformiert werden. Das OXID Shopsystem empfängt schließlich die Produktdaten und integriert diese den Kundenanforderungen entsprechend nahtlos und effizient.

OXID Module und der suhosin-Patch für PHP

Immer mehr Provider gehen dazu über, aus Sicherheitsgründen auf den Webservern den sog. suhosin-Patch für PHP zu installieren. An sich eine nette Sache, nur hat dieser manchmal unerwünschte und meist erst einmal auch undurchschaubare Nebenwirkungen – Module funktionieren plötzlich nicht mehr, Uploads klappen nicht o.ä., ohne dass es einen sichtbaren Fehler oder Hinweis geben würde.

Der Grund dafür sind meist die zum Teil sehr restriktiven Einstellungen, die der Patch mit sich bringt, u.a. werden die Länge von GET- oder POST-Parametern beschränkt usw. Uns erreichen dann immer wieder Support-Anfragen, dass nach einem Server-Wechsel/-Update plötzlich Modul XY nicht mehr funktionieren würde. Hier hilft dann ein Blick in das System-Log des Servers, auf das man hoffentlich Zugriff hat – normalerweise schreibt der Patch Log-Einträge in die Datei „/var/log/syslog„, dort stehen dann Einträge wie z.B.

… suhosin[14020]: ALERT – configured POST variable limit exceeded – dropped variable ’sExportMinStock‘ …

Abhilfe schafft man, indem man entweder in die php.ini oder in eine eigene suhosin.ini Datei (am besten mit phpinfo() ausgeben lassen, welche Konfigurationsdateien für PHP/suhosin verwendet werden bzw. im OXID-Shop-Admin unter „Service / Systeminfo“ nachsehen) die gewünschten Werte einträgt, z.B. für die Limits der GET-/POST-/REQUEST-Variablen:

suhosin.get.max_value_length = 4096

suhosin.post.max_array_index_length = 1000
suhosin.post.max_name_length = 1000
suhosin.post.max_totalname_length = 1000
suhosin.post.max_value_length = 900000
suhosin.post.max_vars = 10000
suhosin.request.max_array_depth = 1000
suhosin.request.max_array_index_length = 1000
suhosin.request.max_totalname_length = 1000
suhosin.request.max_value_length = 900000
suhosin.request.max_vars = 9000

Danach den Webserver neu starten und das betroffene Modul sollte wieder funktionieren … wenn nicht, noch einmal einen Blick in die Log-Datei riskieren :)