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Streitschlichtung: Neue Infopflichten für alle Online-Händler ab 1. Februar

Ab 1. Februar kommen neue Infopflichten auf alle Online-Händler zu. Erneut geht es dabei um das Thema Streitschlichtung. Martin Rätze, Rechtsexperte bei Trusted Shops, erläutert, auf welche Neuerungen sich Händler einstellen müssen.

Ab dem 1. Februar 2017 müssen Online-Händler gemäß § 36 Abs. 1 VSBG Verbraucher in ihren AGB und anderweitig auf der Webseite leicht zugänglich, klar und verständlich darüber informieren,

1. inwieweit sie bereit oder verpflichtet sind, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen, und
2. über die jeweilig zuständige Verbraucherschlichtungsstelle, wenn sie sich zur Teilnahme an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle verpflichtet haben oder gesetzlich verpflichtet sind.

Für welche Händler gelten die Pflichten?

Grundsätzlich sind alle Händler, die Produkte oder Dienstleistungen auch an Verbraucher anbieten, dazu verpflichtet, die o.g. Informationspflichten zu erfüllen.

Für Unternehmen, die zum 31. Dezember des Vorjahres zehn oder weniger Beschäftigte hatten, gilt die Informationspflicht nach § 36 Abs. 1 Nr. 1 VSBG nicht. Kleine Unternehmen sollen dadurch privilegiert werden. Gezählt wird allerdings pro Kopf, Teilzeitkräfte werden also auch als Beschäftigte berücksichtigt.

Achtung: Unternehmen mit 10 oder weniger Beschäftigten zum 31. Dezember des Vorjahres sind nur von der Informationspflicht aus § 36 Abs. 1 Nr. 1 VSBG befreit. Die Informationspflichten aus § 37 VSBG, die nach Entstehung einer Streitigkeit zu erfüllen sind, gelten für alle Unternehmer, also auch für kleine Betriebe.

Entgegen einer Entscheidung des LG Dresden gelten diese Pflichten auch für Händler, die ihre Angebote auf Amazon oder Ebay oder anderen Plattformen anbieten. Auch dort muss der Hinweis auf die OS-Plattform sowie die weiteren Informationen nach dem VSBG erfüllt werden.

Wo und wie muss informiert werden?

Nach dem Gesetzeswortlaut in § 36 Abs. 1 VSBG müssen die Informationen leicht zugänglich, klar und verständlich sein.

Gemäß § 36 Abs. 2 VSBG müssen Händler, soweit sie eine Webseite unterhalten, auf ihrer Webseite die Informationen zur Verfügung stellen und soweit sie AGB verwenden, die Informationen in ebendiesen angeben.

Es bietet sich daher an, diese Informationen sowohl im Impressum des Online-Shops als auch in den AGB bereitzuhalten.

Das OLG München (Urt. v. 22.9.2016, 29 U 2498/16) hat klargestellt, dass der Link auf die OS-Plattform nicht nur sichtbar, sondern auch klickbar sein muss, um den wettbewerbsrechtlichen Vorschriften zu entsprechen.

Entwicklung seit dem 9. Januar 2016

Seit dem 9. Januar 2016 gilt bereits die ODR-Verordnung. Seit diesem Tag sind Händler, die Waren oder Dienstleistungen an Verbraucher anbieten, verpflichtet, in ihrem Online-Shop folgenden Link auf die OS-Plattform leicht zugänglich bereitzustellen:

http://ec.europa.eu/consumers/odr

Diese Pflicht gilt zwar seit dem 9. Januar 2016, die OS-Plattform ging aber erst am 15. Februar 2016 online. Gleichwohl wurden Händler, die den Link in dieser Zeit nicht bereithielten, abgemahnt und teilweise zur Unterlassung verurteilt.

Am 1. April 2016 trat das Verbraucherstreitbeilegungsgesetz in Kraft und die oben erwähnte zuständige Schlichtungsstelle für Deutschland wurde zugelassen. Dadurch konnte die OS-Plattform in Deutschland erstmalig genutzt werden und gemäß Artikel 14 Abs. 2 der ODR-Verordnung mussten bestimmte Händler zusätzlich einen Hinweis auf die Existenz der OS-Plattform und die Möglichkeit ihr Nutzung zur Streitbeilegung geben. Dies gilt jedoch nur insoweit, als der Händler sich verpflichtet hat oder verpflichtet ist, eine Streitbeilegungsstelle zu nutzen (z.B. für Energieversorger). Für die allermeisten Händler änderte sich zu diesem Zeitpunkt jedoch nichts.

Die Pflicht aus der ODR-Verordnung gilt auch noch weiterhin, also zusätzlich zu den Pflichten aus dem Verbraucherstreitbeilegungsgesetz.

Wie hoch sind die Kosten des Verfahrens?

Die Allgemeine Verbraucherschlichtungsstelle erhebt von den an einem Verfahren beteiligten Händlern ein Entgelt in Abhängigkeit von der Höhe des Streitwertes. Diese Kosten entstehen, sobald sich der Händler dazu bereit erklärt hat, an dem Streitbeilegungsverfahren teilzunehmen. Die Kosten staffeln sich wie folgt:

  • 50 Euro bei Streitwerten bis einschließlich 100 Euro
  • 75 Euro bei Streitwerten von 100,01 Euro bis einschließlich 200 Euro
  • 150 Euro bei Streitwerten von 200,01 Euro bis einschließlich 500 Euro
  • 300 Euro bei Streitwerten 500,01 Euro bis einschließlich 2.000 Euro
  • 380 Euro bei Streitwerten von 2000,01 Euro bis einschließlich 5.000 Euro
  • 600 Euro bei Streitwerten von über 5.000 Euro

Diese Kosten sind allerdings nicht zwingend, sondern die Verbraucherschlichtungsstelle verfügt bei der Erhebung über einen gewissen Spielraum. Wenn nach dem Vortrag des Händlers über die Sachlage die Schlichtungsstelle die Durchführung eines Verfahrens ablehnt, kann sie auch von der Erhebung von Kosten absehen. Für den Verbraucher ist das Verfahren grundsätzlich kostenlos. Beantragt er das Verfahren jedoch missbräuchlich, so kann ihm eine Missbrauchsgebühr in Höhe von 30 Euro auferlegt werden.

Des Weiteren werden die Verfahrenskosten gesenkt, wenn der Händler den Anspruch des Verbrauchers sofort vollständig anerkennt. Unter diesen Umständen werden Entgelte nur noch wie folgt erhoben:

  • 40 Euro bei Streitwerten bis 100 Euro
  • 50 Euro bei Streitwerten von 100,01 Euro bis 200 Euro
  • 75 Euro bei Streitwerten über 200 Euro

Die kostenlosen Rechtstexte von Trusted Shops berücksichtigen die neuen Pflichten jetzt schon.

http://shop.trustedshops.com/de/rechtstexte/

7. E-Commerce Geschäftsklimaindex: Händlerstimmung kühlt leicht ab

Nach den hohen Werten des 6. plentymarkets E-Commerce Geschäftsklimaindexes kühlt sich die Händlerstimmung zum Jahresanfang wieder ab. Mit 71,84 Punkten liegt der 7. Index jedoch weiterhin deutlich im positiven Bereich zwischen 50 und 100 Punkten (*). Einen ähnlichen Rückgang zeigte auch der 3. Index aus dem Frühjahr 2016. Es lässt sich hier also ein saisonal bedingter Rückgang vermuten.

Die Ergebnisse des 7. Geschäftsklimaindex auf einen Blick (© 2017 plentymarkets GmbH)

Diese Abschwächung der Stimmung geht dabei vor allem auf eine schlechtere Bewertung der nächsten 6 Monate zurück. Dies lässt sich darauf zurückführen, dass beim 6. Index vom Herbst das Weihnachtsgeschäft die Einschätzung der Händler für die nächsten 6 Monate stark beeinflusste. Dieser positive Effekt fällt nun weg und die Stimmung ist daher entsprechend niedriger. Die Einschätzung der aktuellen Lage ging hingegen nur leicht zurück.

Insgesamt liegt der Index zum Start 2017 minimal unter den 72,03 Punkten vom Januar 2016. Es lässt sich also weiterhin sagen, dass die Händler dem Jahr 2017 optimistisch entgegen blicken.

Die überwiegende Mehrheit der Teilnehmer (64,46%) beschäftigt auch im 7. Index 1 bis 10 Mitarbeiter. Am stärksten waren unter den Umfrageteilnehmern wieder die Branchen Kleidung/Schuhe/Accessoires (17,54%), Heim- und Haushaltswaren (10,88%) sowie Heimwerken/Werkzeuge/Gartengeräte (9,82%) vertreten.

Einen ausführlichen Bericht zu den Ergebnissen finden Sie unter:

https://www.plentymarkets.eu/news/whitepaper/

plentymarkets bedankt sich herzlich bei allen, die an der Befragung teilgenommen haben. Gemeinsam mit shopanbieter.de wird der plentymarkets E-Commerce Geschäftsklimaindex alle drei Monate erhoben, um damit ein verlässliches Stimmungsbarometer zur künftigen Marktentwicklung im E-Commerce zu etablieren. Der 7. plentymarkets E-Commerce Geschäftsklimaindex wurde zudem von Newsletter2Go gesponsert.

So funktioniert der plentymarkets Geschäftsklimaindex

Der plentymarkets E-Commerce Geschäftsklimaindex entspricht üblichen Berechnungen zur Konjunkturerwartung: Die Teilnehmer bewerten ihre aktuelle Situation und ihre Geschäftslage in den nächsten sechs Monaten mit „gut“, „befriedigend“ oder „schlecht“. Der Index wird anschließend aus den jeweiligen Salden der „guten“ und „schlechten“ Angaben errechnet und anschließend auf einen Bereich von 0 – 100 normiert. Dabei gilt: Werte von 0 bis 50 zeigen an, dass mehr Händler die Lage negativ einschätzen als positiv. Im Bereich 50 – 100 dementsprechend umgekehrt: mehr Händler sehen die Lage positiv als negativ. Der Wert 50 zeigt an, dass zwischen den beiden Positionen ein absolutes Gleichgewicht herrscht.

Kundenbewertungen: So werden Shops wirklich bewertet

Manche Händler scheuen sich aus Angst vor negativen Meinungen Bewertungen zu sammeln. Doch eine aktuelle Auswertung von Trusted Shops belegt, dass die überwiegende Mehrheit der Kunden stets die Bestnote vergibt. Die Zahlen geben Aufschluss darüber, wann bewertet wird und wie einzelne Branchen abschneiden. Simon Richartz, Bewertungsexperte bei Trusted Shops, zeigt, warum es sich lohnt, Kunden um ihre Meinung zu bitten. Denn 81 Prozent aller Kunden vergeben fünf von fünf Sternen, 13 Prozent immerhin vier Sterne. Als Schulnoten entspricht dies „sehr gut“ und „gut“.

trusted-shops-shopbewertungen

Es ist menschlich, dass einem als Händler eine negative Bewertung eher in Erinnerung bleibt als viele positive. Die Zahlen sprechen jedoch eine eindeutige Sprache: Negative Bewertungen sind sehr selten. So vergeben lediglich ein Prozent aller Kunden einen Stern, ein weiteres Prozent bewertet mit zwei Sternen. „Kritische Rezensionen schaden einem Online-Shop nicht, denn ausschließlich positive Bewertungsprofile werden von den Verbrauchern unter Umständen als unglaubwürdig wahrgenommen“, erklärt Simon Richartz.

Montagmorgen ist Bewertungszeit

Die Online Shops erhalten die meisten Beurteilungen um 10 Uhr am Montagmorgen, hingegen in der Nacht gehen die wenigsten Bewertungen ein. Das Wochenende ist tendenziell schwächer als die Werktage und insbesondere der Samstag ist eher bewertungsschwach.

16,7 Tage bis zur Bewertung

Im Schnitt liegen 16,7 Tage zwischen der Bestellung und der Abgabe einer Bewertung. „Der Grund dafür liegt an den unterschiedlichen Lieferzeiten. Ein Buch braucht nicht so lange wie ein individuell gezimmertes Möbelstück aus Italien“, so Richartz. Idealerweise sollte eine Bewertungsemail den Kunden einen bis drei Tage nachdem er die Ware erhalten hat erreichen.

Genussmittel bringen positive Rezensionen

Je nachdem, was verkauft wird, steigen oder sinken die Chancen auf positive Kundenbewertungen. Am besten bewertet ist die Branche „Genussmittel“ mit durchschnittlich 4,86 von 5 Sternen, dicht gefolgt von „Medikamenten“. Am wenigsten positiv schneiden im Vergleich die Branchen „Floristik“ mit 4,59 und „Bekleidung“ mit 4,54 von 5 Sternen ab.

Die Unterschiede erklären sich mit der Erwartungshaltung der Käufer. Wer sich beispielsweise eine Schachtel Pralinen oder ein bestimmtes Medikament bestellt, weiß in der Regel schon vor dem Kauf, was genau er oder sie benötigt. Entsprechend groß ist dann die Zufriedenheit mit der Ware. Blumen hingegen können beim Versand schnell Schaden nehmen und Kleidung muss anprobiert werden. So kommen kritische Bewertungen zustande.

Mobiles Shoppen bleibt der Hit

Der Trend zum mobile shopping ist ungebrochen. Dies spiegelt sich auch in der Bewertungsabgabe. So bewerten nur noch 68 Prozent aller Kunden am Desktop, 16 Prozent hingegen am Tablet und 18 Prozent am Smartphone.

Fazit: Bewertungen sammeln lohnt sich

Es ist sinnvoll Bewertungen zu sammeln, denn die meisten fallen positiv aus und vereinzelte kritische Stimmen verleihen dem Profil ein authentisches Erscheinungsbild. Wichtig ist, den optimalen Zeitpunkt in Bezug auf die eigene Kundschaft für eine Bewertungsemail herauszufinden. Außerdem sollte ein Online-Shop responsive sein, um auch auf mobilen Geräten zum Kauf einzuladen.

Wie ist die Händlerstimmung zum Jahresbeginn?

plentymarkets startet die Umfrage zum 7. E-Commerce Geschäftsklimaindex mit Verlosung

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Mit dem 7. plentymarkets E-Commerce Geschäftsklimaindex führt plentymarkets in Kooperation mit Newsletter2Go und shopanbieter.de die Analyse zur Selbsteinschätzung kleiner und mittelgroßer Unternehmen weiter: Wie lief das Weihnachtsgeschäft 2016 und wie ist die Händlerstimmung zum Start des Jahres 2017?

Machen Sie mit und helfen Sie bei dieser Analyse:

https://de.research.net/r/7-plentymarkets-E-Commerce-Geschaeftsklimaindex

Im 6. plentymarkets E-Commerce Geschäftsklimaindex hatte sich die Stimmung gegenüber dem Sommer wieder deutlich verbessert, und auch im Vergleich zum Herbst 2015 konnte die Stimmung leicht zulegen. Die Händler empfanden dabei sowohl ihre aktuelle Situation als besser und schätzten auch die nächsten 6 Monate mit Blick auf das Weihnachtsgeschäft optimistischer ein. Es stellt sich nun also die spannende Frage: wie lief das Weihnachtsgeschäft und kann sich die gute Stimmung im neuen Jahr halten?

Als Dank verlosen plentymarkets und Newsletter2Go unter allen Teilnehmern der Befragung zum 7. plentymarkets E-Commerce Geschäftsklimaindex zwei Gewinne: ein iPad Mini (289,- €) und eine Newsletter2Go Premium-Newsletter-Vorlage mit 1-Klick- Produktübernahme (649,- €) im Wert von insgesamt 938,- €. Die Aktion endet am 13.01.2016.

Die Ergebnisse der vorangegangenen Indizes können Sie hier nachlesen:

https://www.plentymarkets.eu/news/whitepaper/

Der plentymarkets E-Commerce Geschäftsklimaindex wird alle drei Monate erhoben. Die Befragung ist einfach gehalten und thematisiert kurz und knapp die zukunftige Geschäftsentwicklung.

Shopware jetzt in Bitnami verfügbar

Die shopware AG bietet ihre quelloffene Software ab sofort auf der Online-Plattform Bitnami an. Der kalifornische Dienstleister hat sich auf das Bereitstellen von Open-Source Anwendungspaketen spezialisiert.

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Shopware jetzt in Bitnami verfügbar

Bitnami ist die international bekannte Anlaufstelle für aktuelle Open-Source Server Applikationen. Den Verwendern wird eine breitgefächerte Auswahl an Open-Source-Programmen angeboten, wie beispielsweise dem Template-System Drupal oder dem Content-Management-System WordPress. „Bitnami und Shopware ergänzen sich wunderbar, weil beide die Bereitstellung von hochwertigen, reibungsarmen Anwendungen für Nutzer und Unternehmen schätzen, welche die umfassenden Vorteile von Cloud-Lösungen womöglich sonst nicht wahrnehmen würden,“ sagt Brad Bock, Partner Success Manager des kalifornischen Anbieters.

Neuerdings wird Shopware das Angebot an bereits zur Verfügung stehender E-Commerce-Software erweitern. Die Nutzer können Anwendungspakete herunterladen, die die aktuellste Shopware-Version enthalten und mühelos zu installieren sind. Alle relevanten Elemente wie Webserver, PHP MyAdmin und MySQL sind bereits vorinstalliert.

Shopware in der Cloud

Über Bitnami lässt sich Shopware zudem problemlos in den wichtigsten Cloudumgebungen wie Microsoft Azure und Amazon Web Services installieren.
Zusätzlich ist es möglich, Shopware direkt als Browser-Demo in der AWS Cloud von Amazon zu testen. Der User bekommt dafür einen zeitlich begrenzten Zugang. Auch Shopware-Neulinge ohne Vorerfahrung oder Nutzer, die Shopware erst einmal versuchsweise ausprobieren möchten, können die Software so vollumfänglich erproben. Durch die unkomplizierte Handhabung in puncto Download und Ausführung, kann der Anwender direkt ins Backend von Shopware einsteigen und mit der Nutzung beginnen.

Internationale Bekanntheit

Dale Brown, Vice President Business Development bei Bitnami, sieht im deutschen Softwarehersteller einen konstruktiven Kooperationspartner. „Mit momentan mehr als 54.000 Online-Shops, die mit Shopware realisiert wurden, ist das deutsche Unternehmen ganz klar ein Marktführer im E-Commerce und wir freuen uns sehr, dass wir Bitnami-Nutzern diese neue Option anbieten können.“

Die shopware AG blickt der Zusammenarbeit mit dem US-Partner ebenfalls erfreut entgegen und ist optimistisch, neben dem amerikanischen Markt die Bekanntheit als Größe in der globalen eCommerce Branche noch weiter auszubauen. „Unser Ziel ist, durch Bitnami neue Nutzer zu erreichen und international noch bekannter zu werden“, sagt Stefan Hamann, Shopware-Vorstand, Technik & Entwicklung.

Shopware in Bitnami ist ab sofort erhältlich unter folgender Adresse: https://bitnami.com/stack/shopware

Das mobile Kassensystem plentymarkets POS

Das neue Kassensystem plentymarkets POS ermöglicht es nun auch dem stationären Handel, alle Vorteile und Möglichkeiten des Kasseler E-Commerce ERPs zu nutzen. Das mobile Kassensystem verknüpft die Verkaufskanäle Webshop, stationärer Handel und Marktplätze und verspricht einen hohen Bedienkomfort durch die übersichtliche Nutzung von Touch-Displays.

plentymarkets POS

Jetzt neu – plentymarkets POS

Einfache technische Umsetzbarkeit

Die Kassenfunktionalität samt moderner Kassenoberfläche ist bereits in der plentymarkets App enthalten. plentymarkets POS unterscheidet sich von anderen Tablet-Kassen durch die Möglichkeit, die Ladentheke direkt mit der Online-Präsenz zu verbinden. Der eigene Handel wird damit zum Omni-Channel-Vertrieb. Aber auch für den rein stationären Vertrieb bringt plentymarkets viele Annehmlichkeiten mit: durch umfangreiche Service-Funktionen bietet die Kassensoftware Händlern höchsten Komfort im Geschäft und hält sogar eine Offline-Funktion für etwaige Netzausfälle bereit. Dabei sind die Investitionskosten für Kassenhardware gering. Durch die Kompatibilität mit vielfältigen gängigen Endgeräten lässt sich die Hardware nach individuellen Bedürfnissen zusammenzustellen. Scanner, Kassenschublade und Drucker können optimal in bestehende Systeme integriert werden.

Auftragsbasierte Abrechnung

Gemäß dem Motto „Voller Umfang, schlanker Preis“ ist die Kassensoftware zu den Konditionen des neuen Tarifs plentymarkets ZERO erhältlich. Egal wie viele Kassen benötigt werden – die Verwendung von plentymarkets POS ist grundsätzlich kostenlos. Die Abrechnung erfolgt auftragsbasiert – pro Verkauf wird eine flexible Lizenzgebühr berechnet, die sich nach dem Warenkorbwert richtet. Eine integrierte Kostendeckelung garantiert, dass monatlich maximal 49 Euro pro Kasse anfallen.

Weitere Informationen über plentymarkets POS gibt es auf pos.plentymarkets.de. Dort können Neukunden das System auch risikofrei und ohne Einstiegskosten direkt buchen.

iBusiness kürt OXID eSales zu einem der besten B2B Shopsysteme – jetzt mit shoptimax und OXID in den B2B-Online-Handel einsteigen

Im B2C-Bereich ist der Digitale Handel längst aus den Kinderschuhen gewachsen, im B2B-Bereich allerdings befindet sich die E-Commerce-Branche – so scheint es zumindest landläufig – noch ziemlich Anfang.

Dabei kann die Digitalisierung von Geschäftsprozessen auch und gerade im B2B-Handel komplexe Vorgänge optimieren sowie Kosten und Zeit sparen. Hauptursache für die Zurückhaltung im B2B-Bereich sind oft Schwierigkeiten bei der Entscheidungsfindung für das Herzstück des Online-Handels – das richtige Shopsystem.

Der Markt stellt sich hier den meisten Interessenten schlichtweg zu unübersichtlich und heterogen dar. Auch fürchten viele Unternehmen zu hohe Kosten durch komplexe Anforderungen, die sich von Geschäftsmodell zu Geschäftsmodell und damit in der Ausrichtung und den benötigten Funktionsumfängen deutlich unterschieden können. Dabei müssen die Budgets für die Umsetzung von auch komplexeren B2B-Shops meist nicht so hoch wie befürchtet angesetzt werden – wie ein Shopsystemvergleich von iBusiness nun gezeigt hat.

Systeme bis und ab 100.000 Euro Investitionsaufwand im Vergleich

Laut iBusiness ist nicht jede Lösung gleichermaßen wirtschaftlich – steigt man zu günstig ein, können notwendige, aber ursprünglich nicht geplante Funktionalitäten zusätzliche Kosten verursachen. Ebenso kann eine von Beginn an zu mächtige Plattform unrentabel werden, wenn sie nicht in vollem Umfang genutzt wird. Aus diesem Grund hat es sich iBusiness zur Aufgabe gemacht, Shopsysteme bis und ab 100.000 Euro Investitionsaufwand unter die Lupe zu nehmen, die sich für die Umsetzung verschiedener B2B-Anforderungen am besten eignen.

Alle Systeme verfügen über den für B2B-Shops grundlegend benötigten Funktionsumfang. Sie wurden anhand eines komplexen, von iBusiness entwickelten Fragenkatalogs dahingehend geprüft, in welchen Anwendungsbereichen sie ihre größte Wirtschaftlichkeit entfalten. Miteinander verglichen wurden in der Preisklasse bis 100.000 Euro die Intellishop E-Commerce Plattform, Magento 2.0, die OXID eSales B2B-Plattform und die Websale Shop-Plattform. Im zweiten Teil wurden IBM Websphere, Intershop Commerce Suite, Oracle Commerce und SAP Hybris einander gegenübergestellt.

„Um die Systeme einordnen zu können, hat iBusiness zunächst sechs verschiedene B2B-Shopszenarien entwickelt und daraufhin analysiert, welcher Funktionsumfang zur Umsetzung erforderlich ist. In einem nächsten Schritt haben wir einen Fragebogen entwickelt, der den Implementationsaufwand für die spezifischen Szenarien schematisch abfragt. Auf diese Weise errechnet sich für jeden Shop eine individuelle Kurve, die den Aufwand aufzeigt, der notwendig ist, um einen bestimmten Funktionsumfang zu erreichen.“ (Quelle: Webseite iBusiness, Artikel:  „Systemvergleich: Das sind die besten B2B-Shopsysteme bis 100.000 Euro“, abrufbar hier)

Als Vergleichspunkte wurden die Aufwände bezüglich eines „Basis-Systems“ bzw. State-of-the-Art-Shops“, „Erweiterter Funktionen (E-Commerce, Marketing, B2B)“ und „Komplexer Funktionen (B2B, E-Procurement)“ herangezogen.

OXID zeigt ausgewogenstes Verhältnis zwischen Aufwand und Leistung

OXID wurde von iBusiness in die Budgetklasse bis 100.000 Euro eingestuft. Zwar sind die Eingangsinvestitionen im Vergleich mit den anderen in dieser Klasse angesiedelten Systemen etwas höher. Jedoch schnitt das System im direkten Vergleich besonders gut ab, je höher der Maßstab bei den individuellen Anforderungen angesetzt wurde. Grund dafür ist sein modularer Aufbau und der geringe Aufwand, mit dem sich zunehmend komplexe Anforderungen realisieren lassen.

iBusiness_Shopsysteme_Vergleich

Installationsaufwand für die wichtigsten B2B-Shops – Intellishop, Magento, Oxid E-Sales und Websale sowie IBM Websphere Commerce, Intershop, Oracle Commerce und SAP Hybris im Vergleich (Grafik: HighText Verlag. Quelle: http://www.ibusiness.de/aktuell/db/521729grollmann.html)

Bei den anderen Systemen stiegen mit zunehmenden Funktionsanforderungen entweder der Implementierungsaufwand und/oder die Kosten unverhältnismäßig an. Natürlich spielten bei der Bewertung noch zahlreiche weitere Faktoren eine Rolle, die sich aus der Gesamtbewertung von OXID eSales gut herauslesen lassen:

„Obwohl das Shopsystem mühelos in der Oberliga mitspielen kann und bestens für komplexe Aufgaben geeignet ist, bieten die Schwarzwälder zugleich eine günstige Einstiegsmöglichkeit: Sowohl die Lizenzkosten als auch der Betrieb als SaaS-Lösung in einem eigenen Rechenzentrum erleichtern den Einstieg erheblich. Für Wachstum ist das Shopsystem ebenfalls bestens vorbereitet – bis zur Vernetzung auf ERP-Ebene ist die Lösung für zahlreiche individuelle Herausforderungen gewappnet.“ (Quelle: Webseite iBusiness, Artikel: „Oxid E-Sales – Beste Leistung im Segment“, abrufbar hier)

Als B2B-Besonderheiten hebt iBusiness bei OXID eSales neben vielen anderen die B2B-Preisfindung (Varianten, Brutto/Netto-Switch, Staffelung, kundenspezifisch), Multi-ERP-Mandantenszenarien, oder die B2B-Bestellerfassung (Bestellvorlagen Schnellbestellung, via Artikelnummern, Warenkorb-Im-/Export, Termin-/Sammelbestellungen) hervor.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass OXID eSales laut iBusiness von Beginn an zwar eher im Mittelfeld der nötigen Eingangsinvestitionen anzusiedeln ist, die Tester von iBusiness aber insgesamt durch ein sehr ausgewogenes Verhältnis zwischen Aufwand und Leistung überzeugen konnte.

shoptimax ist OXID Spezialist

shoptimax ist bereits seit 2004 OXID Premium Solution Partner und hat sich bis heute zum OXID Partner Enterprise Level weiterentwickelt. Neben der Implementierung von PHP-basierten Onlineshops konzentrieren wir uns insbesondere auf die Konzeption und Umsetzung intelligenter OXID-Module für die Prozess- und Erfolgsoptimierung von Onlineshops. Im B2B-Bereich haben wir bereits erfolgreich anspruchsvolle Projekte beispielsweise für die Infineon Technologies Bipolar GmbH & Co. KG, Marktführer auf dem Gebiet bipolarer Hochleistungshalbleiter, oder münz, Spezialist für hochwertige und passgenaue Team- und Berufsbekleidung und deren Vertrieb, umgesetzt. Sollten auch Sie Interesse an der Einführung oder dem Relaunch eines B2B-Onlineshops haben, stehen wir Ihnen mit unserem Know-how gern von Anfang an zur Seite. Kontaktieren Sie uns!